ZUTATEN für 4 personen

  • 70 g weisse Schokolade
  • ggf. 1 TL Speiseöl
  • 1 TL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 70 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 40 g feiner Zucker
  • 20 g Mehl
  • 4 feuerfeste Förmchen (à 120 ml)
  • etwas Butter zum Einfetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen
  • etwas Matchapulver zum Bestäuben
  • 30 g gesalzene Pistazienkerne

 

ZUBEREITUNG

Weiße Schokolade im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen. Falls die Schokolade klumpt, das Speiseöl hinzufügen und gut verrühren. Etwas auskühlen lassen. Matchapulver durch ein feines Sieb in die Schokolade sieben und gut verrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen und aus der Masse vier Trüffel formen. Bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren, mindestens jedoch 1 Stunde. Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Eier und Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl unterrühren. Zum Schluß die Schokobutter unterheben.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. 4 feuerfeste Förmchen mit Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Die Hälfte der Schokoteigmasse in die Förmchen füllen. Jeweils einen Trüffel in die Mitte setzen und mit dem Rest Teigmasse bedecken. Förmchen 13-14 Minuten backen. Pistazien in der Zwischenzeit hacken. Törtchen herausnehmen, stürzen und mit Matchapulver und Pistazien betreuen. Sofort servieren.

Eure Natalia



An Ji Bai Cha Pflanze

Der Tee An Ji Bai Cha wurde bereits vor 900 Jahren in alten Schriften erwähnt, doch erst vor 30 Jahren wurde dieser einzigartige Tee aufs Neue entdeckt. Der große Künstler und Tee-Liebhaber Kaiser Song Hui Zhong (Song Dynastie) schrieb einst ein Buch über Tee und widmete ein ganzes Kapitel den weißen Blättern von „Bai Cha“, ohne jedoch das Herkunftsgebiet zu nennen.

Der berühmte Teemeister Lu Yü wiederum schrieb über die An Ji Teeschatzkammer, ohne jedoch eine Teesorte zu benennen. Es dauerte 900 Jahre bis ein Tee-Forscher in den 80er Jahren auf der Reise durch das An Ji Gebiet zwei ungewöhnliche Teesträucher entdeckte. Im Frühling hatte die Pflanze sehr helle Teeblätter. Bei Temperaturen über 25°C wechselte die Farbe der Teeblätter in gewöhnliches Grün. weiterlesen …



Auf meiner letzten China-Reise hatte ich die großartige Gelegenheit mich mit einer weiteren Episode der Geschichte des Tees auseinander zu setzen. Mein Begleiter war ein großer Fan der chinesischen Teekultur und kannte sich bestens in diesem Bereich aus. Durch ihn hatte ich meine erste bewusste Begegnung mit Lu Yu – dem unübertroffenen Teemeister aus der Tang Dynastie. Bis heute verehren die Chinesen Lu Yu wie einen Heiligen.

Lu Yu

Im Laufe der Jahrtausende durchlief Tee verschiedene Entwicklungs-Perioden und Schulen, die in drei Hauptabschnitte gegliedert werden können: der Ziegeltee, der gekocht wurde, der Pulver-Tee, der geschlagen wurde und damit ein Vorgänger des japanischen Matchas ist und der Blättertee, der gebrüht wurde. weiterlesen …



Matcha Lachs

Matcha Lachs

ZUTATEN

500 g Lachs mit Haut
100 g Salz
50 g Zucker
1 EL Matchapulver (for cooking)

Für die Butter:

80 g weiche Butter
1 Zitronengrasstängel
2 TL gehackter Ingwer
1 TL Limettensaft
Limettenschale
3 TL frischer Koriander
Salz
weißer Pfeffer

150 g Jasminreis
½ TL Salz
8 Mini-Paksoi
30 g Butter
1 EL Rohrohrzucker
2 EL Sonnenblumenöl

 

ZUBEREITUNG

Wasser zum Kochen bringen und darin Salz und Zucker auflösen. Matchapulver mit etwas Wasser verrühren und in den Sud einrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Lachs darin 1 Stunde ziehen lassen. Nicht länger, dann wird der Lachs zu salzig.

In der Zwischenzeit die Zitrusbutter zubereiten. Dafür Koriander hacken und das weiße Innere des Zitronengrasstängels sehr fein hacken. Butter mit einer Gabel zerdrücken und Zitronengras, Ingwer, Koriander und Limettensaft gut untermischen. Mit Limettenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. weiterlesen …



Teezubereitung

Es gibt keine grundsätzlichen Regeln für die Teezubereitung. Tee ist sehr vielseitig, jedes unterschiedliche Verhältnis der Teeblätter zum Wasser, sowie zur Wassertemperatur, offenbart neue Aroma- und Geschmacksfacetten. Damit du dein Genusserlebnis erheblich steigern kannst, solltest du trotzdem folgendes unbedingt beachten:

1. Tee falsch aufbewahrt
Luft und Licht sind die größten Feinde jedes guten Tees. Ein purer Tee ist ein Naturprodukt. Wenn die Teeblätter nicht Luft- und lichtdicht aufbewahrt werden, entfliehen die ätherischen Öle sehr schnell, die grüne Farbe der Teeblätter wird braun und der Geschmack des Aufgusses wird flach. Den Tee solltest du also in lichtdichten Dosen mit gutem Verschluss aufbewahren.

2. Qualität des Tees nicht beachtet
Die Qualität des Tees ist entscheidend. Achte bei der Wahl deines Lieblingstees auch auf die Herkunft, das Anbaugebiet und die Erntezeit. Besonders bei Grünen Tees gilt: Je frischer der Tee desto mehr Aroma und Geschmack. Eine sehr feine Blattstruktur und viele Stängel sind ein Zeichen für minderwertigen, meist maschinell verarbeiteten Tee. weiterlesen …



Ich bin wieder zurück. Auch dieses Mal waren es sehr aufregende und lehrreiche Wochen in China. In An Ji könnte ich vieles über den berühmten An Ji Bai Cha Teestrauch und die Entstehung der neuen Teesorte erfahren. In Yellow Mountain traf ich den Teemeister, der in 80er Jahre die Teeblumen erfunden hat. In seinem Betrieb konnte ich 600 verschiedene gebundene Teeblumen-Formen, unter anderem Fische, Krokodile und Schildkröten, betrachten.

In Qimen besuchte ich einen unserer Teefarmer und verkostete die neuen Keemun Tees. In den magischen Wuyi Bergen traf ich mehrere Teebauern auf der Suche nach Rock Oolongs und studierte die Vielfalt der Teepflanzen, die für die verschiedenen Rock Tees verwendet werden. Ich hatte die Möglichkeit einen Bai Ji Guan Oolong und den echten Ji Jun Mej, die neuen Tee-Star Chinas, zu verkosten. Auch hatte ich das Glück den Vater des Big Red Robe Teestrauchs zu treffen und die wahre Geschichte des Big Red Robe Oolong von ihm zu erfahren. Und natürlich verpasste ich die Gelegenheit nicht den Hangzhou und die Teegärten von Shi Feng und Meijiawu zu besuchen.

Jeder Tag meiner Reise ist eigentlich mehrere Berichte Wert. Auf jeder Tee-Reise wird mir immer wieder bewusst, dass hinter dem Tee, den wir trinken, Menschen mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten und Geschichten stecken. Ich bin sehr glücklich, dass ich so vielen verschiedenen Menschen, ob sie den Tee anbauen und verarbeiten oder sich mit der Teetradition auseinandersetzten, begegnen durfte und den Moment mit meiner Kamera festhalten konnte. Mit ein paar Fotos möchte ich euch diesen Menschen und deren Welt ein Stück näher bringen.

Eure Natalia

Teepflückerin in Keemun

Teemeisterin von Purple Bamboo Shoot weiterlesen …



Tee aus Jingmai

Die Tees aus Jingmai (Yunnan/China) zeichnen sich durch ausgeprägte süßlich-blumige Aromen aus. Der Geschmack ist unverkennbar und sehr feminin. Ich mag diesen leichten spritzigen Geschmack des Tees und die Gegend mit seiner üppigen Natur sehr.

Letztes Jahr haben wir einen Pu Erh Tee in dem Da Zhai Dorf für uns herstellen lassen. Dieses Dorf ist eines der bekanntesten in Jingmai, da eine sehr große Anzahl von über 100 Jahre alten Teebäumen (Gu Shu) in dieser Gegend erhalten geblieben ist. Die Fladen wurde für uns nach unseren Vorgaben produziert und gepresst. Jeder Produktionsschritt: von der Pflückung bis zum Pressen der Fladen, wurde von uns beobachtet. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend und dem Herstellungsprozess:

Pflückung weiterlesen …



Himmlische Weihnachtsplätzchen

Ist es nicht perfekt, wenn man zum winterlichen Tee einen leckeren Cookie naschen kann?

Ich liebe Gebäck und möchte euch ein tolles Cookierezept vorstellen, das mit unserem Spice delight Kräutertee zubereitet wird. Das ganze Haus duftet anschließend nach weihnachtlichen Gewürzen wie Kakaoschalen, Ingwer, Fenchel, Anis, Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelke und Süßholzwurzel.

Da die Adventszeit vor der Tür steht, habe ich die Cookies mit etwas Zartbitterschokolade und Schneekristallen „aufgehübscht“. Ist das nicht ein Augenschmaus? Das Beste daran ist, dass es ganz schnell und einfach geht.

Zubereitung weiterlesen …



Matcha Besen

Die richtigen Matcha Tee Liebhaber können auf dieses Werkzeug nicht verzichten. Der Bambusbesen – auch Chasen genannt – ist unverzichtbar bei der Matcha Zubereitung, um den Tee schaumig zu schlagen.

Geschnitten und geformt wird der Besen aus einem Stück Bambus. Bis zu fünf Jahre muss ein, speziell ausgebildeter, Bambus-Künstler Erfahrungen sammeln, bevor er solch einen Bambusbesen in Perfektion anfertigen kann. Ihr Wissen wird über Generationen weitergegeben.

Bambus Dunkel

Mehrere Schritte sind notwendig um einen Matcha Besen herzustellen:

Die Bambusstangen werden zuerst geerntet und an sonnigen Tagen getrocknet.
Für dunkle Bambusbesen wird schwarzer Bambus verwendet. weiterlesen …



Der Tee und die Blume

In den letzten 10 Jahren genießen die Teeblumen in ganz Europa große Popularität. Diese kleinen Teebündel eignen sich hervorragend als Geschenk.

Dabei gibt es die Teeblumen noch gar nicht so lange, wie viele denken. Die Teeblumen wurden Ende der 80er Jahre in China entwickelt. Heutzutage werden in China sehr viele verschiedene Sorten und Formen produziert. Eine Teeblume, auch Teerose genannt, besteht aus echtem Tee (milder weißer oder milder grüner Tee) sowie einer oder mehreren verschiedenen farbenfrohen Blüten.

Meistens werden für die Teeblumen Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen, Ringelblumen oder Jasmin verwendet. Dabei dürfen die Teeblumen mit Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen in Europa laut der Novelfood Verordnung nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden. weiterlesen …



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