Eistee duftender Pfirsich

Eistee Jasmin Pfirsich

Heute gibts Pfirsicheistee, so gehts:

ZUTATEN für 1 Liter:

  • 4 EL Jasmin Tee
  • 1 Liter Wasser
  • 3-4 Pfirsiche
  • 350 ml Pfirsichsaft
  • 130 g Rohrzucker
  • 1 handvoll Minze
  • 2 handvoll Basilikumblätter

ZUBEREITUNG

Jasmin Tee, 1 handvoll Basilikumblätter, Rohrzucker und Minze mit 1 Liter kochendem Wasser aufbrühen und 5 min ziehen lassen. Durch ein Sieb abseihen und mit 350 ml Pfirsichsaft mischen. 4 Pfirsiche zu Würfeln schneiden. Die Pfirsichwürfel, 1 handvoll Basilikumblätter und Eiswürfel in einen Krug geben. Den Teemix durch ein Sieb hinzufügen. Den Eistee in ein Glas füllen, mit einem Basilikumstiel und einem Pfisichstück verzieren und genießen. Ich wünschen Euch mit diesem ‪Rezept‬ ein tolles ‪Wochenende!

Eure Natalia



Die meiste Zeit des Jahres ist der Teegarten der Familie Zhu Mei Na in Meijiawu ein sehr beschaulicher, ruhiger Ort. Doch gegen Ende März beginnt auf der Farm ein reges Treiben. Rund 15 Teepflücker begeben sich in den frühen Morgenstunden – noch vor Sonnenaufgang – in den etwa 16.000 m² großen Teegarten, um die Teeblätter der Frühlingsernte zu pflücken. Jetzt ist Eile angebracht, denn schon kurz nach Sonnenaufgang beginnt sich der Nebel zu lichten und der Tau, der noch auf den jungen, zarten Teeblättern liegt, verdunstet. Keine optimalen Bedingungen mehr für die Verarbeitung von Tee. Die Arbeiter müssen sich zurückziehen und können erst am nächsten Tag ihr Werk fortsetzen.

Xihu-Westlake

Willkommen in Hangzhou, einer mittelgroßen Stadt mit acht Millionen Einwohner in der Provinz Zhejiang und Heimat des Long Jing Tees, eine der renommiertesten Grünteesorten, ebenfalls bekannt unter der Bezeichnung „Dragon Well“. Ich bin hier, um das rege Treiben rund um die Frühlingsernte im März und April zu beobachten. So zum Beispiel auch im Garten der Familie Zhu, die sich in diesen Monaten einen täglichen Wettlauf mit dem Sonnenaufgang liefert, um die frischen Teeblätter zu pflücken. Die wichtige Frühlingspflückung macht einen beträchtlichen Teil des Jahreseinkommens der Familie aus.

Die besten Long Jing Tees sind im Geschmack sehr erfrischend und besitzen eine feine Note gerösteter Kastanien. Der Preis pro Unze dieser besonderen Sorte liegt bei 15 bis über 100 Dollar. Im Vergleich dazu: Es gibt sehr gute gewöhnliche Teesorten, deren Preis bei nur einem Dollar je Unze liegt (1 unze = ca. 28,34 Gramm). Wie bei Kaffee oder Wein gibt es auch beim Long Jing Liebhaber, die beim Teegenuss auf die feinen Details achten, z.B. auf den genauen Erntetag oder sogar von welcher Seite eines Hügels der Tee stammt. Gerade die erste Ernte ist für diese „Teefanatiker“ von herausragender Bedeutung.

In China ist Tee ein Alltagsgetränk und tägliche Notwendigkeit, gleichzeitig aber auch fast obsessiv verehrtes Luxusgut, ja fast Fetischobjekt. Für Außenstehende ist dieser Hype kaum zu durchschauen, denn gerade um das komplexe Themengebiet feiner Tees ranken sich zahlreiche Mythen und Fehlinformationen, bis hin zu gefälschten Produkten. Das alles macht es so schwer die Geheimnisse des Tees zu erfahren. Meine Reise nach Hangzhou hat ebenfalls den Zweck das Mysterium Tee weiter zu ergründen.

Die Geheimnisse des Dragon Wells

Wie alle anderen Naturprodukte auch ist auch Tee ein saisonales Produkt. Die frisch gerösteten Teeblätter der allerersten Pflückung des Jahres verströmen den gestochen, scharfen Duft des Frühlings. Die frisch aufgegossene Tasse schmeckt mild, ganz natürlich-pflanzlich mit Spinat- und Heunoten und dem sahnigen Touch gerösteter Kastanien. An meinem Gaumen verbleibt ein köstlicher, frischer Nachgeschmack, der dank der außergewöhnlichen „Dragon Well“-Qualität auch nach mehreren Minuten noch am Gaumen bleibt.

Long Jing Tee

Die besondere milde Süße ist das Markenzeichen chinesischer Grüntees. Sie unterstreicht das Aroma und die Textur des Tees besonders. Ein sehr guter „Dragon Well“ wird auch wenn er zu lange zieht nicht bitter. Er ist im Gegensatz zu manch anderem Grüntee auch sehr magenfreundlich.

Doch was macht einen Tee zum „Dragon Well“? Die Antwort ist ein bisschen schwierig. Zunächst bezieht sich im Chinesischen der „xihu longjing“ auf eine bestimmte Teesorte, die zu einer flachen Federform getrocknet wurde und ausschließlich im Bezirk Xihu (Westlake) rund um Hangzhou angebaut wurde. Diese Region ist klimatisch eher kühl-feucht, es gibt felsige Berge, saure Böden und starke Temperaturschwankungen. Ein ideales Klima für den Anbau eines guten Tees. Doch Long Jing Tee wird auch in vielen anderen Regionen Zhejiangs angebaut und verkauft. Die vielen regionalen Unterschiede gehen jedoch meist durch die Übersetzung verloren. So tragen viele mild-süßliche Grüntees, die zu der charakteristischen Form getrocknet wurden, im Verkauf den Namen „Dragon Well“.

Long Jing Tee

Unabhängig vom regionalen Ursprung stammen alle Long Jing Tees wie auch jede andere Teesorte vom Strauch der Teepflanze „camellia sinensis“ ab. Der besondere Geschmack und die Farbe des „Dragon Wells“ sind das Ergebnis des Klimas, einer guten Landwirtschaft und sorgfältigen Verarbeitung. Aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren ergibt sich das breite Spektrum verschiedener Qualitäten der Sorte. Doch dies erklärt noch immer nicht den vergötterten Status des „Dragon Wells“ unter den Teeliebhabern, schließlich gibt es noch viele weitere großartige Tees in China. Was macht den „Dragon Well“ also so besonders und vor allem so teuer?

Die Antwort lautet: Ruhm! Bereits während der Qing-Dynastie war „Dragon Well“ ein sehr berühmter Tee, den Kaiser Qianlong zum offiziellen Tee des kaiserlichen Hofes erklärte. Aus diesem Grund hallt bis heute der Ruf dieses Tees noch nach. Einen weiteren Popularitätsschub erhielt er ebenfalls durch den Vorsitzenden Mao während der chinesischen Revolution. Auch heute dient der Tee in der chinesischen Bürokratie als irrwitzig teures „Geschenk“ im Austausch für politische Gefälligkeiten. Auch dadurch wird der Preis bestimmter Sorten künstlich angetrieben.

Sobald Sie einmal vor Ort bei der Pflückung und Verarbeitung von Tee dabei waren, werden sie sich empört fragen, wieso Tee in Deutschland so günstig ist.

Guter Tee hat seinen Preis, das gilt auch für den „Dragon Well“. Denn trotz des Fortschritts im Teeanbau und moderner Technologien – um beste Tees zu erzeugen sind die traditionellen Methoden der erfolgversprechendste und sicherste Weg. Grundvoraussetzung sind gute Böden, die Erfahrung qualifizierter Arbeiter und ein sorgfältiger Umfang mit dem Produkt. Diese Methode ist jedoch kosten- und zeitintensiv und schlägt sich im Preis hervorragender Teesorten nieder.

Auf dem Teefeld

Im Teegarten der Familie Zhu läuft derweil ein Wettrennen mit dem Qingming-Fest, das Anfang April stattfindet. Der wichtige chinesische Feiertag stellt unter anderem auch das offizielle Ende der Frühlingsteesaison dar. Pre-Qingming „Dragon Wells“ (auch „Mingqian“ genannt), also Sorten, die vor diesem Termin geerntet wurden sind das Highlight für Teeliebhaber. Diese Tees zählen zu den süßesten und feinsten Sorten des Jahres. Die schweren Niederschläge des Frühsommers und die steigenden Temperaturen sorgen bei späteren Ernten für eine höhere Bitterkeit. Trotzdem bringen auch diese Ernten noch gute Einnahmen, die Tees sind jedoch meist weniger frisch im Geschmack und nicht so hochwertig.

Long Jing Tee

Die seit vielen Jahren erfahrenen Arbeiter und Teepflücker suchen für die besten Tees nur die jüngsten und süßesten Teetriebe aus. Der Ertrag liegt pro Teebusch bei weniger als einer Handvoll der wertvollen Knospen und Blätter. Ein erfahrener Teepflücker, der in der Nacht beginnt und bis zum Sonnenaufgang arbeitet, erntet nur etwa ein Pfund pro Einsatz. Die Arbeit ist ein sehr mühsames Unterfangen, die nur langsam voran geht und bei der Erfahrung sehr wichtig ist. Nur mit entsprechender Kenntnis können minderwertige Stiele, zu junge Knospen oder durch Insekten beschädigte Blätter schnell erkannt und aussortiert werden.

Sobald die Pflücker ihre Ernte heimbringen ist der Tee bereit zum Rösten. Es ist wichtig, dass die Blätter innerhalb weniger Stunden nach der Ernte geröstet werden, um die Oxidation zu stoppen. In dem Moment, in dem ein Teeblatt gezupft wird, beginnt mit der Oxidation ein chemischer Vorgang, der die dunklen, malzigen und durch Gerbstoffe charakteristischen Aromen im Tee hervorbringt.

Da grüne Tees immer vor der Oxidation erhitz werden um diese zu stoppen, sind sie das Spiegelbild ihrer Herkunft und das Resultat des Bodens, der Sonnenstrahlen, der Regenschauer und der Luft, die an dem jeweiligen Anbauort zu einer bestimmten Zeit auf die Teepflanzen einwirkten. Wenn Sie oft Tee trinken erkennen Sie die Unterschiede zwischen einer frischen, süßen Frühlingsernte und einem sonnigen Sommertee sofort. Jeder Tee erzählt seine eigene Geschichte.

Dragon Well geröstet aus dem Wok

Traditionell wird „Dragon Well“ in einem heißen Wok mit bloßen Händen geröstet. Es ist unbeschreiblich zu sehen, wie ein erfahrener Röstmeister (oft handelt es sich um den Besitzer des Teegartens) über viele Stunden mit seinen bloßen Händen und nur nach Gefühl die feinen Blätter zum perfekten Röstgrad führt, ohne den Tee komplett auszutrocknen oder zu verbrennen und trotzdem die nussigen Röstaromen einzufangen. Während der Röstung erhält der „Dragon Well“ auch seine charakteristische Form, indem der Röster die Teeblätter gegen die Seiten der Pfanne drückt. Der Röster arbeitet parallel mit drei Woks, trotzdem dauert es auch mit diesem Verfahren mehrere Stunden, bis ein Pfund des getrockneten Tees fertig ist.

Herstellung Long Jing Tee

Aus diesem Grund gibt es im Garten der Familie Zhu seit 2005 auch Röstmaschinen. Durch den Einsatz der Maschinen hat sich die Produktivität seitdem verzehnfacht. Vor dem Hintergrund der Zeitknappheit während der Frühlingspflückung ist diese Anschaffung verständlich.

Der Röster arbeitet gleichzeitig mit drei Woks

Einige Teebauern setzen weiterhin auf die traditionelle Methode des Teeanbaus und verzichten auf Pestizide, setzen auf erfahrene Pflücker und rösten von Hand. Doch mit steigendem Wettbewerb müssen viele Gartenbesitzer Kompromisse eingehen, setzen auch zur Pflückung Maschinen ein, die wie Spinnen über die Teesträucher klettern, aber dadurch auch die Teepflanzen stark strapazieren, was wiederum der Qualität äußerst abträglich ist. Sie nutzen zur Röstung große Öfen, was sehr effizient ist. Die durch eine Handröstung möglichen feinen Röstnuancen gehen dadurch aber verloren.

Teemeister Long Jing

Da die Hauptsaison für hochwertige Handarbeit im Tee-Geschäft nur etwa zwei bis vier Wochen dauert und durch die sich entwickelnde chinesische Wirtschaft gleichzeitig ein Mangel an Saisonkräften herrscht, wird es für viele Teebauern zunehmend schwieriger auf die traditionelle Art und Weise zu produzieren.

Dragon Well Fälschungen gibt es leider häufig

Die Nachfrage nach Premium-„Dragon Well“-Tee ist sehr hoch, das Angebot begrenzt. Daher ist es für Tee-Käufer oft gar nicht so einfach, wirklich das zu bekommen, was sie wollen. Wenn man sich einmal anschaut wie viele Tees als “Hangzhou Dragon Well” verkauft werden und dann auf die Größe dieses Anbaugebiets schaut, erkennt man leicht, dass diese große Menge des am Markt verfügbaren Tees nicht ausschließlich aus Hangzhou stammen kann. In Wirklichkeit wird die Sorte in der gesamten Provinz Zhejiang angebaut. Oft finden sich sogar Teesträucher am Rand von Autobahnen, die dauerhaft Abgasen ausgesetzt sind. Letztlich stammt der größte Teil des als “Hangzhou Dragon Well” bezeichnete Tee gar nicht aus Hangzhou. Auch kommt es in China vor, dass Sie in einem Teehaus zur Verkostung einen echten “Hangzhou Dragon Well” präsentiert bekommen, der dann nach dem Kauf durch eine billige, schlechtere Sorte ausgetauscht wird.

Teeblätter long Jing

Die traurige Erkenntnis in der Tee-Branche ist, dass Sie sich nie sicher sein können, ob der Tee-Händler aber auch die Produzenten selbst die Wahrheit über Herkunft und Produktion sagen. Viele Händler betonen aus Marketinggründen die Exklusivität und Rarität eines Tees, aber oft passt der Preis nicht zu den so offensiv beworbenen Teesorten. Gesundes Misstrauen und Vorsicht sind beim Teekauf daher immer angebracht.

Wie Sie einen wirklich guten Tee finden

“Vertrauen” ist der Schlüssel beim Kauf qualitativ hochwertiger Tees. Achten Sie beim Teekauf auf die Details und fragen Sie nach den Teebauern, Herkunft, der Anbaumethode und Produktionsweise. Nicht für alle Tees ist das Alter ein Qualitätsmerkmal. Die meisten Grüntees sollten innerhalb weniger Monate nach der Ernte konsumiert werden.

Seriöse und vertrauensvolle Teehändler werden auf Ihre Fragen nach den Sorten gerne antworten und kennen die Besonderheiten ihrer Tees, woher sie kommen und wie sie angebaut wurden. Große Teehändler kaufen dagegen ihre Tees über Makler und treten kaum in Kontakt mit den eigentlichen Landwirten. Je mehr Zwischenhändler an den Transaktionen beteiligt sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit hochwertige und originale Tees zu erhalten.

Beim „Dragon Well“ (Long Jing) sollten Sie auf helle, grüne Blätter achten, die nicht zu dunkel und nicht brüchig sind. Die Enden sollten flach sein und sich verjüngen, der Geruch ansprechend frisch und “grün” sein. Aber vor allem zählt der Geschmack. Fragen Sie nach einer Verkostung, denn nur durch eine Probe können Sie sich sicher sein, dass ein bestimmter Tee auch die richtige Wahl für Sie ist. Es existiert eine unendliche Zahl verschiedener Teesorten in unterschiedlichen Qualitäten und Geschmacksrichtungen. Im Teegeschäft spiegelt sich Qualität sehr oft im Preis wieder, daher bleiben Sie beim Kauf vorsichtig. Aber wenn Sie einen günstigen „Dragon Well“ entdecken, der Ihnen gut schmeckt, freuen Sie sich über Ihren Kauf. Beim Tee steht der Genuss im Vordergrund.

Long Jing zubereiten

Bei der Zubereitung von Tee gibt es kein richtig oder falsch. Eine Teeweisheit besagt beispielsweise, dass man grünen Tee nur mit etwa 80 Grad Celsius heißem Wasser aufbrühen darf, damit er nicht bitter wird. Im Falle eines „Dragon Wells“, der nicht bitter werden kann, bevorzuge ich persönlich den kräftigeren Aufguss mit frisch kochendem Wasser. Jeder Tee, aber auch jeder Gaumen ist anders, so dass ein individuelles Ausprobieren verschiedener Methoden am Ende mit Sicherheit zu einem besseren Geschmackserlebnis führt, als stur irgendwelchen pauschalen Richtlinien zu folgen.

Hier meine Methode aus Hangzhou einen guten „Dragon Well“ zuzubereiten und zu genießen: Legen Sie einige Teeblätter in ein Glas und übergießen sie die Blätter mit 80-100 Grad Celsius heißem Wasser. Lassen Sie den Tee etwa 30 Sekunden oder auch mehrere Minuten ziehen. Dann trinken Sie den Tee direkt aus der Tasse und filtern Sie die Blätter mit Mund und Zähnen. Bei Bedarf füllen Sie das Glas einfach wieder mit heißem Wasser auf. Alles nach Gefühl, ohne Filter, Stoppuhr, Sieb oder sonstige Hilfsmittel. Diese gewonnene Freiheit ist fast genauso erfrischend wie der Tee selbst.

Long jing

Auch aus den aufgebrühten Teeblättern lässt sich noch jede Menge lernen. Achten Sie darauf, ob es sich um kleine, vollständige Blätter handelt mit wenigen Stielen.

Ein wichtiger Punkt auf den Sie achten sollten ist die Frische. Grüne Tees verblassen im Laufe der Zeit und sollten normalerweise wenige Monate nach der Ernte konsumiert werden. Kaufen Sie daher am besten nur kleinere Mengen, die Sie schnell verbrauchen können.

Akzeptieren Sie, dass besondere Tees zunächst einmal teurer sind, als einfache Teebeutel-Tees. Erstklassige Teeblätter lassen sich jedoch meistens mehrfach aufgießen – hierdurch relativiert sich der zunächst hoch erscheinende Preis meistens etwas. Oft ist es möglich einen ganzen Tag lang die gleichen Teeblätter zu benutzten. Nehmen wir an 100 Gramm eines guten „Long Jing“ kosten etwa 45 EUR. Wenn Sie nun für einen Aufguss etwa drei Gramm benötigen und fünfmal die gleichen Blätter für den Aufguss nutzen (was Sie auch tun sollten, denn jeder erneute Aufguss hochwertiger Tees bringt neue, feine Aromen in die Tasse), entspricht der Preis pro Tasse nur noch etwa 27 Cent. Vergleichen Sie diesen Preis mit dem einer Tasse Kaffee oder eines Glas Weins. Sie werden feststellen, dass auch ein auf den ersten Blick sehr teurer Tee immer noch zu den wirklich günstigeren Luxusartikeln der Welt gehört.

Eure Natalia



Eistee Oriental Touch

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Auch heute gibt es ein tolles Eisteerezept für Euch:

ZUTATEN für 2 Portionen:

  • 2 EL Alishan Oolong
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Granatapfel
  • 1 Bio-Zitrone
  • Heidelbeeren (halbiert)
  • Frischer Rosmarin

ZUBEREITUNG

Oolong Tee mit 1 Liter kochendem Wasser aufbrühen und 5 min ziehen lassen. Mit Eiswürfeln abkühlen. Zitronenscheiben, Heidelbeeren und die Kerne von einem halben Granatapfel in ein großes Glasgefäß geben. ½ Granatapfel auf einer Zitruspresse zu Saft pressen. Den Granatapfelsaft und den Tee in das Glasgefäß füllen und servieren.

Wer es ausgefallen mag, kann noch Rosmarinnadeln hinzufügen.

Eure Natalia



Oolong trifft Melone

Der Eisteefreitag hat ein richtig fruchtiges Rezept für Euch:

Eistee_Frucht_Garten
ZUTATEN für 2 Portionen:

  • 5 EL Da Hong Pao Oolong
  • 1 Liter Wasser
  • 100 ml Limettensaft
  • 5 EL Kokosblüten-Zucker
  • 1 kleine Melone

ZUBEREITUNG

Oolong Tee mit 1 Liter kochendem Wasser aufbrühen und 5 min ziehen lassen. Mit Eiswürfeln abkühlen. 100 ml Limettensaft und 100 ml Wasser mit 5 EL (Kokosblüten-) Zuckerr aufkochen und ebenfalls abkühlen lassen.


Das innere einer Melone mit einem Kugelausstecher zu Kugeln formen (ersatzweise würfeln). Den Tee in eine Karaffe abseihen und den Limettensirup dazu geben. Eiswürfel und Melonenkugeln in Gläser füllen, Tee darüber gießen und servieren.

Wer mag kann gerne noch Limettenscheiben mit ins Glas geben.

Eure Natalia



Eis Tee Tipps

Eistee selbst gemacht

Ein selbstgemachter Eistee ist ein köstliches und erfrischendes Getränk – nicht nur im Sommer. Damit der leckere Durstlöscher gelingt, hier habe ich zehn Tipps für die perfekte Zubereitung zusammengestellt:

  1. Schwarzer Tee ist die klassische Teesorte für einen Eistee. Am besten eignen sich kräftige Assam-, würzige Ceylon Tees oder Darjeeling Second Flush, da sie sehr schön mit Zucker und Zitrone harmonieren.
  2. Ein köstlicher Eistee lässt sich ebenfalls mit grünem Tee, halbfermentiertem Oolong-Tee, Kräuter- oder Früchtetee zubereiten. Grüner Tee kann mit etwas Pfefferminze verfeinert werden, zu Lemongras passt etwas frischer Ingwer. Früchtetee ist ein hervorragendes Sommergetränk für Kinder.
  3. Blatt-Tees eigenen sich zur Zubereitung eines Eistees besser als Teebeutel. Der Eistee wird aromatischer und wesentlich intensiver im Geschmack.
  4. Der Tee sollte auf keinen Fall länger ziehen als sonst, da er sonst bitter wird. Einen intensiveren Geschmack erhält man, indem man mehr Teeblätter nutzt.
  5. Wer es süß mag, sollte einmal braunen Zucker oder Honig probieren. Dadurch bekommt der Eistee eine besondere Note.
  6. Zucker und Honig sollten direkt dem heißen Tee zugefügt werden. Die Zutaten lösen sich im kalten Tee nicht gut auf.
  7. Ein Spritzer Zitrone oder Limette machen besonders schwarzen Eistee erfrischender.
  8. Bevor der Tee in den Kühlschrank kommt, sollte er auf Zimmertemperatur abgekühlt sein. Sonst kann der Tee, je nach Teesorte, trüb werden.
  9. Eine weitere Möglichkeit Eistee zu kühlen ist die „Schock-Methode“. Der heiße Tee wird sofort nach der Ziehzeit über Eiswürfel gegossen. Das Getränk ist sofort kalt, schmeckt herrlich erfrischend und bleibt hocharomatisch. Da der Aufguss bei dieser Methode durch das Eis etwas gestreckt wird, empfiehlt es sich für die Zubereitung etwas mehr Tee als sonst zu nehmen.
  10. Den frisch zubereiteten Eistee am besten noch am gleichen Tag genießen, denn dann schmeckt er am besten.

Eure Natalia



Jo-Malone-London_RareTeas_GroupShot-1024x767Der Tee wird zum Trend! Das Britische Duftlabel Jo Malone setzt in seiner sechsteiligen „Rare Teas Collection“ seltene asiatische Teesorten neu in Szene: Pu Erh, Darjeeling, Oolong, Sencha, Silver- und Goldneedle Aromen können sich jetzt köstlich auf unserer Haut entfalten!

Eure Natalia



Eistee Weiße Pfingstrose

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Es gibt heute wieder einen erfrischend süßen Eistee namens „Weiße Pfingstrose“:

ZUTATEN für 2 Portionen

  • 20 Kernlose weiße Trauben, halbiert
  • 2-4 El weißer Tee
  • 2 TL getrockneter Waldmeister
  • 130 ml kochendes Wasser und 400 ml 85 Grad heißes Wasser
  • Eiswürfel
  • Stößel

ZUBEREITUNG

In einer Kanne werden 10 weiße halbierte Trauben mit einem Stößel sanft zerdrückt. Die restlichen halbierten Trauben, 2 TL getrockneter Waldmeister und 120 ml kochendes Wasser hinzufügen. Den weißen Tee in einer anderen Kanne mit 400 ml heißem Wasser aufbrühen und 3 Minuten ziehen lassen. Eine Karaffe mit Eiswürfeln füllen und den Tee durch ein Sieb hinein füllen. Anschließend den Fruchtaufguß in die Karaffe abseihen. Lasst es Euch schmecken!

Eure Natalia



Obwohl alle Teesorten von den Blättern der gleichen Pflanze stammen – Tee ist nicht gleich Tee. Es gibt eine fast unendliche Auswahl verschiedener Variationen. Doch worin unterscheiden sich diese Sorten? Für wen eignen sich welche Tees am besten. Und wann und zu welchen Anlässen schmeckt welcher Tee am Besten?

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Schwarzer Tee

Schwarzer Tee gehört zu den beliebtesten und vielseitigsten Teesorten. Wer Kaffee mag und grundsätzlich intensive Geschmacksrichtungen bevorzugt, für den eignen sich ebenfalls schwarze Tees mit den charakteristischen malzigen und kräftigen Aromen, erklärt Natalia Panne von tea-exclusive.de. Wer einen passenden Begleiter zu pikanten Fleischgerichten sucht, sollte ebenfalls einmal einen schwarzen Tee probieren. Aber auch zum Dessert kann die Kombination mit schwarzem Tee ganz neue Aromen hervorzaubern.

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Weißer Tee

Weißer Tee schmeckt allen, die feine, zarte und unverfälschte Aromen mögen. Er ist außerdem sehr einfach zuzubereiten und eignet sich daher auch für hektischere Zeiten im Beruf oder Alltag. Ein guter weißer Tee kann lange ziehen, wird trotzdem nicht bitter und schmeckt auch kalt noch hervorragend. Durch diese Eigenschaften ist er gut für Menschen geeignet, die über den Tag mehr Flüssigkeit zu sich nehmen möchten, aber sich mit Wasser nicht richtig anfreunden können. Weißer Tee passt außerdem sehr gut zu milden Speisen, Geflügel, Süßwasserfisch und leichten Desserts mit Mandeln oder Kokosnuss.

Grüner Tee

Grüne Tees sind sehr vielseitig, denn neben milden Sorten existieren auch sehr intensive Tees. Je nach Art der Zubereitung entstehen viele weitere Geschmacksnuancen im zubereiteten Aufguss. Liebhaber der asiatischen Küche und von Fischgerichten finden im Bereich der Grüntees mit Sicherheit mehr als nur eine Lieblingssorte. Grüntee passt immer gut zu Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten und Reis. Ein Geheimtipp sowohl für Grüntee-Anfänger aber auch -Profis ist der Monkey King Grüntee mit seinem milden Geschmack bei gleichzeitig langanhaltenden blumigen Aromen.

Matcha

Wer vor einem kräftigen Grüntee-Geschmack mit durchaus herben Noten nicht zurückschreckt, viel arbeitet, lange wach bleiben möchte und voll mit dem Trend gehen möchte, dem empfehle ich japanischen Matcha-Tee. Der zu einem feinen Pulver zerriebene Grüntee besitzt einen hohen Koffeingehalt, doch unterscheidet sich die Wirkung des Matchas deutlich von der des Kaffees. Matcha wirkt langsam, langanhaltend und dreht den Organismus nicht auf, wie man es manchmal bei einem starken Espresso verspürt.

Oolong

Der Oolong besitzt von allen Tees vielleicht den größten Reichtum an Geschmacksnuancen und Aromen. Den Geschmack kann man als delikat bezeichnen mit vielen blumigen Nuancen. Besonders dunkle Oolong-Tees besitzen ein breites Geschmacksspektrum, das je nach Sorte von würzig, fruchtig bis hin zu reifen Früchten und dezenter Süße reicht. Besonders beliebt ist Oolong-Tee bei Menschen, die feine, blumige Aromen wie Flieder oder Orchidee mögen.

Durch seine Vielfalt gibt es aber meist für jeden Geschmack eine passende Sorte. In Kombination mit Speisen ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt: Leichte Oolongs mit blumigen oder fruchtigen Aromen passen nicht zu schweren, stark gewürzten Speisen. Zu leichten Schweinefleischgerichten, Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen finden sich aber durchaus passende Kombinationen.

Eure Natalia



Grand Cru unter den Tees

teesorten

Tee ist der neue Wein. Tatsächlich gäbe es ohne Wein keine Teereise. Unsere Wein-Kenntnisse aus den letzten 40 Jahren haben uns auf den Tee vorbereitet.

Um 1976 herum wusste man, dass die weltbesten Weine aus Frankreich stammen. Ein tief im Gedächtnis verankerter Fakt. Wein hat eine spannende Geschichte, die die Menschen und deren Kulturen aus aller Welt beeinflusst hat. Italien, Portugal, Spanien und auch Deutschland. Aber nirgendwo so sehr wie in Frankreich. Heutzutage wird die Welt des Weins von Liebhabern und Feinschmeckern, Sommeliers und Snobs dominiert. Die übereinstimmende Meinung besagt: Einer der besten Weine war der Grand Cru. Ein französischer Begriff, die für „Das Beste vom Besten“ steht.

Ein britischer Weinhändler, der ausschließlich französische Weine verkauft hat, organisierte das Pariser Wein Tasting. Die Veranstaltung versprach eine Fest zu werden um die Dominanz und Herrschaft des französischen Weins zu unterstreichen. Dutzende Experten wurden geladen um diese wundervollen Weine zu verkosten. Die elf Preisrichter waren allesamt französischer Herkunft mit tadellosen Qualifikationen.

Zwei führende Kategorien von sortenreinen Weinen wurden ausgezeichnet: Ein weißer und ein roter Chardonnay – Bordeaux aus Frankreich und Cabernet Sauvignon aus Kalifornien.

Diese Veranstaltung ist heute bekannt als die „Weinjury von Paris“. Bei der Blindverkostung wurden die kalifornischen Weine als die besten Weine ausgezeichnet. Weit abgeschlagen hinter den unbekannten kalifonischen Winzern kamen erst die Weinlesen aus Chateau Mouton-Rothschild und Chateau Haut-Brion. Ein Schock. Für die Franzosen war es der blanke Horror. Für die Amerikaner hingegen ein Segen. Dies war der Aufgang der Welt des Weins, wie wir sie heute kennen. Man kann diesen einen Moment in Paris genau festhalten wie sich Einstellung und Wahrnehmung gegenüber amerikanischen Wein geändert hat. weiterlesen …



 

Eistee_erdbeer_weißer_Tee3

Die Eisteesaison beginnt! Heute gibt es ein neues Eisteerezept für euch.

ZUTATEN für 2 Portionen:

ZUBEREITUNG

Zitronenschale (Bio) und 3 Blätter Basilikum auf zwei Gläser verteilen und mit einem Stößel zerdrücken. 3 kleingeschnittene Erdbeeren dazu geben. In einer Teekanne 2 EL weißen Tee mit heißem Wasser (80 Grad) überbrühen und kurz ziehen lassen. Die Gläser sofort mit einigen Eiswürfeln füllen und den heißen Tee durch ein Sieb in die Gläser gießen. Mit Erdbeere und Basilikumzweig verzieren.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Natalia

 



grüner Tee

Eine Tasse grünen Tee aufbrühen ist nicht schwer. Wenn eure bisherigen Versuche einen bitteren, herben oder sogar übermäßig grasigen Geschmack hervorgerufen haben, gibt es ein paar Kniffe, die den großen Unterschied ausmachen.


5 Tipps für einen perfekten Grünen Tee

  1. Gutes Wasser

Experten meinen, dass die Wasserqualität einen großen Unterschied beim Geschmack von grünem Tee ausmacht. Ob gefiltertes Wasser oder Wasser aus der Flasche oder dem Kran, der Kalzium- und Mineralgehalt sollte niedrig sein (weiches Wasser) und es sollte gut schmecken. Bitte niemals destilliertes Wasser nutzen, da es geschmacklos ist.

  1. Mit den Mengen experimentieren

Einer der wichtigsten Faktoren beim Zubereiten einer Tasse Tee ist die Balance zwischen Blatt und Wasser. Eine Faustregel besagt, dass man auf einen Teelöffel knappe 200 ml Wasser nehmen sollte. Hier kommt es natürlich zum einen auf die Größe und die Qualität der Blätter an, zum anderen auf den eigenen Geschmack. Je nachdem kann auch gerne ein Esslöffel stattdessen genommen werden.

  1. Benutzt ein Thermometer

Der besondere Geschmack und die Süße von grünem Tee entsteht erst, wenn man diesen bei der richtigen Temperatur ziehen lässt. Das liegt daran, dass sich verschiedene chemische Verbindungen bei unterschiedlichen Temperaturen in Tee lösen. Wenn man grünen Tee bei zu hoher Temperatur aufbrüht, wird dieser bitter und unter Umständen sogar recht beißend schmecken. Wenn man hingegen die Temperatur zu niedrig wählt, wird leider nicht der hinreißend einzigartige Geschmack erreicht.

Häufig hört man, dass grüner Tee direkt mit kochendem Wasser aufgegossen werden soll. Aber – abhängig von dem jeweiligen Tee – variiert die ideale Temperatur zwischen 70° und 80° Celsius. Lasst das Wasser also nach dem aufkochen zunächst auf die richtige Temperatur abkühlen.

  1. Schaut auf die Uhr

Grüner Tee benötigt normalerweise eine Ziehzeit von einer bis drei Minuten. Die richtige Dauer hängt von dem jeweiligen Tee und dem eigenen Geschmack ab. Kleine Blätter sind in der Regel schneller durchgezogen als große Blätter. Ihr könnt nach einer Minute den Tee kurz probieren und dann in kürzeren Intervallen erneut probieren, bis der Tee für euch perfekt ist.

Für weitere Aufgüsse sollte die Wassertemperatur höher sein und die Ziehzeiten ein wenig länger gewählt werden.

  1. Gebt den Blättern Raum

Teeblätter brauchen Platz zur Entfaltung Ihrer Aromen. Hochwertige Blätter vergrößern sich um ein Vielfaches im Vergleich zur Ursprungsgröße. Benutzt ein Sieb mit ausreichend Platz. Natürlich könnt ihr den Tee auch direkt in eurer Tasse aufbrühen und die Blätter herausnehmen, sobald der Tee eurem Geschmack entspricht.

Ich wünsche euch viel Erfolg

Eure Natalia



Tee und Schokolade

Schokolade sollte viel mehr sein als nur eine Süßigkeit. Mit ihren vielen feinen und vielschichtigen Geschmacksnuancen und Aromen steht Schokolade für eine ganz eigene kulinarische Welt.

Einfache Schokolade besteht aus Kakaomasse, Zucker und wenigen anderen Zutaten. Doch heute ist es üblich, durch Zugabe von Nüssen, Früchten, Gewürzen und Aromen besonders außergewöhnliche Sorten zu kreieren. Der Anteil an Kakaomasse in der Schokolade entscheidet über den Grundcharakter der Sorte. Ab etwa 50 bis 60 Prozent spricht man von Bitterschokolade. Je nach Zutaten und Zubereitungsmethode entstehen so feine Schokoladenleckereien wie Schokoladentrüffel, Pralinen, Schokoladentafeln mit und ohne Füllung und vieles, vieles mehr.

Immer häufiger genießt man Schokolade nicht mehr nur einzeln, sondern kombiniert sie mit Wein, Früchten oder sogar Bier. Die richtige Kombination aus verschiedenen Geschmackswelten kann zu überraschenden Geschmackserlebnissen führen.

Kombiniert Tee mit Schokolade

Gerade auch viele Teesorten eignen sich hervorragend zur Kombination mit Schokolade. Tee kann mit den komplexen Schokoladenaromen harmonieren, sie hervorheben, ergänzen oder auch kontrastieren.

Erfolgreiche Kombinationen aus Tee und Schokolade kann man auf verschiedene Weisen entdecken. Kombiniert beispielsweise Sorten, die gleiche Geschmackseigenschaften teilen und sich so gegenseitig unterstützen. Oder findet Schokolade die einen Kontrast zu Eurem Lieblingstee bildet. Manchmal kann man dadurch neue, unbekannte aber wohlschmeckende Geschmacksnuancen entdecken. Auch auf den ersten Blick unvereinbare Kombinationen können sich manchmal als sehr interessant entpuppen. Probiert es aus und lasst Eurer Kreativität freien Lauf. weiterlesen …



Tee findet bekanntlich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich Anwendung. Beides soll Geist und Seele ins Gleichgewicht bringen. Den inneren Teegenuss kennt jeder, den Äußerlichen solltet Ihr unbedingt ausprobieren:„ Gönnt Euch doch einmal eine bewusste Ruhepause und taucht ab in ein entspannendes und exklusives Wohlfühlbad mit grünem Tee.“

Grünteebadesalz1

Dieser Badezusatz besteht aus nur drei Zutaten, die es“ in sich haben“.

Die erste Zutat ist Bittersalz, auch bekannt als Epsom Salz oder Magnesium Sulfat. Bittersalz soll nicht nur Gifte aus dem Körper ziehen, sondern hat viele positive Aspekte für unseren Körper. Das Magnesium und der Schwefel werden beispielsweise bei einem Bad direkt über die Haut aufgenommen.

Die zweite Zutat ist Natron. Da dieses sehr basisch ist, soll es die Säuren auf unserer Haut neutralisieren und dabei helfen, Öl und Schweiß abzuwaschen.

Die letzte Zutat ist grüner Tee, der voller Antioxidantien steckt. Der grüne Tee soll zudem durch seinen hohen Mineralstoff- und Enzymgehalt eine schöne und weiche Haut zaubern. weiterlesen …



Tocklai Tea Research Institute

Abwarten und Tee kauen?! Die Wissenschaftler aus Assam machten Ernst und haben sich ihre praktische Erfindung kurzerhand patentieren lassen. Die Teepille wird vorerst auf dem indischen Markt getestet, bevor sie auch in anderen Ländern erhältlich sein soll.

Die braunen Tabletten im Hosen-taschenformat wiegen gerade mal 0,3 g pro Stück und bestehen zu 80 % aus Tee-Extrakten und zu 20 % aus anderen geschmacksgebenden Inhaltsstoffen. Die Teepille kann man einfach kauen oder unter der Zunge zergehen lassen. Den Tabletten wird sogar eine erfrischende Wirkung zugesprochen. Perfekt also, wenn man gerade mal kein Teegeschirr oder heißes Wasser zu Hand hat. Doch inwieweit das jetzt noch mit Genuss zu tun haben soll, sei jetzt mal dahingestellt. Ich bevorzuge jedenfalls weiterhin eine gute Tasse frisch aufgebrühten Tee.

Eure Natalia



Was ist GABA Tee?

Die Welt des Tees bietet eine grenzenlose Vielfalt verschiedener Sorten an. Eine in Deutschland noch recht unbekannte Sorte ist der Gabaron. Bei dieser Sorte handelt es sich nicht um einen Tee im klassischen Sinne, sondern um einen Funktionstee. Bei Funktionstees steht vor allem ein gewünschter Effekt auf den Organismus im Mittelpunkt, den man sich durch die in der Sorte enthaltenen Inhaltsstoffe verspricht.GABA-Tee-Gabaron

Gabaron ist eine in den 1980er Jahren in Japan entwickelte Sorte. Während Forschungsarbeiten am japanischen National Food Research Institute (NFRI) entdeckte man, dass bei Zugabe von Stickstoff das Teeblatt einen hohen Gehalt der Gamma-Aminobuttersäure (englisch: gamma-Aminobutyric acid oder abgekürzt GABA) entwickelt. GABA selbst ist ein natürlicher Neurotransmitter, ein Botenstoff den auch der menschliche Körper selbst herstellt und Informationen zwischen Nervenzellen überträgt. Dabei wirkt GABA auf die Nervenzellen beruhigend, indem es die Übertragung von Reizen hemmt. Wissenschaftliche Studien beschreiben die Wirkung der Gamma-Aminobuttersäure auf den Körper als entspannend, schlaffördernd, angstlösend, schmerzlindernd, krampflösend und blutdruckregulierend. weiterlesen …



Frohe Ostern!

Ich wünsche euch und euren Liebsten ein tolles Osterfest!

Eure Natalia

 

Frohe Ostern



Matcha-Chia-Pudding

Einen richtigen Energiekick für den Start in den Tag bekommt man mit diesem köstlichen Frühstückspudding. Der ist blitzschnell zubereitet und kann dann über Nacht im Kühlschrank bleiben. Morgens gibt man noch Banane und Heidelbeeren hinzu. Der Matcha-Chia-Pudding wird frischen Wind in Eure Frühstücksroutine bringen und ist zudem auch noch vegan.

Matcha_Chia_Pudding

ZUTATEN für einen Pudding

  • 1 Banane
  • ½ TL Matcha (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 2 EL Chia Samen
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 Prise Zimt
  • Sojajoghurt

ZUBEREITUNG
Die Banane in Stücke brechen und mit den Chia Samen, dem Matcha Pulver und der Mandelmilch in einen Mixbecher geben. Alles zusammen mit dem Agavendicksaft und der Prise Zimt würzen. Die Masse für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser sogar über Nacht. weiterlesen …



Weißer Tee aus Mannong

Auf den Berghängen von Mannong erstreckt sich der größte antike Teegarten Yunnans. Auf einer Höhe von 1.500 bis 1.800 m üNN wachsen die bis zu 800 Jahre alten Teebäume. Das tropische Monsun-Klima, Durchschnittstemperaturen von 20-22 °C und ergiebige Niederschläge bieten ideale Bedingungen für die Teepflanzen. Der höchste Teebaum dieser Region erreicht 7 Meter.

In dieser wunderschönen Gegend entstand die Mannong Tee-Kooperative, die viele kleine Familiengärten vereint. Die Nutzungsrechte an den antiken Teepflanzen (Camellia sinensis assamica) gehören immer noch den ethnischen Minderheiten Lahus, Dai und Bu Langs. Die Teebauern pflücken die frisch gesprossenen Teeblätter per Hand von den Bäumen. Die weitere Verarbeitung erfolgt teilweise zuhause und in einer kleinen Fabrik. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend.

Weisser Tee weiterlesen …



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Ein schöner Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Wünscht ihr einmal etwas besonderes auf dem Frühstückstisch, hier habe ich eine Idee für euch:

ZUTATEN für 4 Personen:

  • 150 g Klebreis (ersatzweise Sushi-Reis)
  • ½ TL Salz
  • 1 TL weißer Sesam
  • 1 TL Wasabi-Sesam (ersatzweise weißer Sesam)
  • 50 g grosse Spinatblätter
  • 4 Eier
  • 2 EL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 4 EL gehackte Petersilie
  • 4 EL Milch
  • 40 g Backerbsen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Nach Belieben Rucolasalat o.a.
  • Sojasauce

ZUBEREITUNG
Reis gründlich waschen und 30 Minuten in Wasser einweichen. Abgießen. Reis in 250 ml Wasser und dem Salz weich kochen. Mit den Sesamkörner vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auskühlen lassen.
Spinatblätter waschen und in etwas Wasser 2-3 Minuten blanchieren. Vorsichtig herausnehmen und abtropfen lassen und auf Küchenkrepp ausbreiten.
Backerbsen groß hacken. Eier verquirlen. Matchapulver in der Milch mit dem Besen verrühren und zu den Eiern geben. Nochmal gut verrühren. weiterlesen …



Weiße, grüne und schwarze Tees sind uns allen mittlerweile wohlbekannt. Aber habt Ihr jemals von Purple Bud Tee gehört? Diese einzigartige Spezialität sorgt in der Teewelt für reichlich Aufruhr, seitdem eine Vielzahl der Teeanbauregionen mit dieser Sorte experimentiert.

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Eine genetische Veränderung ist die Ursache für den erhöhten Anthocyaningehalt, der den Blättern das ungewöhnliche purpurfarbene Aussehen verleiht. Bei dem Anthocyanin handelt es sich um den gleichen Pflanzenfarbstoff, der beispielsweise auch Blaubeeren ihre dunkelblaue Farbe verleiht und die wundervollen Rot- und Orangetöne der Herbstfärbung der Bäume zaubert.

Tee aus purpurnen Teeblättern ist etwas dunkler als herkömmlicher Schwarztee und die aufgebrühte Tasse zeigt einen leichten lila Schimmer.

Studien haben gezeigt, dass sich diese Teepflanzen widerstandsfähig gegen Frost und Trockenheit zeigen. Das sich verändernde Weltklima könnte Purple Bud zu einer echten Alternative gegenüber den anfälligeren älteren Sorten machen. Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Aussehen ist Purple Bud keine besondere Teegattung, so dass die Blätter auf verschiedenste Weise verarbeitet werden können. weiterlesen …



Matcha

Der Trend ist leuchtend grün und trägt Namen „Matcha“. Die traditionelle japanische Teespezialität ist, laut Google Trends, in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten diese Teesorte einmal probieren.

Auch in vielen Kaffeeläden oder Teehäusern ist Matcha mittlerweile im Angebot zu finden, meist jedoch als eine mit Milch oder Sojamilch aufgeschäumte Variante unter dem Namen „Matcha Latte“ oder als stark gesüßtes Getränk. Diese Form der Zubereitung kaschiert den eigentlichen Matcha-Geschmack und entspricht eher dem deutschen Gaumen, der das leicht herbe, malzig-nussige Aroma nicht gewohnt ist.

Aber nicht nur die Zubereitung, auch die Art Matcha zu genießen unterscheidet sich von der ursprünglichen Form, die in Japan traditionell angewendet wird.

 

Matcha gehört in die Schale

Um Matcha in all seinen Facetten zu erleben muss der Tee traditionell aus einer Schale getrunken werden. Erst die bauchige Form einer Schale ermöglicht die volle Entfaltung aller Dämpfe und Aromen. Sie liegt gut in den Händen und macht den Matcha-Genuss zu einem sinnlichen Erlebnis. Ein Becher oder gar die „to-go-Variante“ können dies nicht leisten.

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Matcha ist ein kurzer Kick für alle Sinne

Im Vergleich zu normalen Teeaufgüssen handelt es sich bei Matcha um eine Zubereitung aus feingemahlenem Pulver und Wasser. Bleibt diese Mischung längere Zeit stehen, trennen sich die Bestandteile wieder und das Pulver setzt sich am Boden ab. Die Idee ist es daher, Matcha schnell und pur (ohne Milch und Zucker) zu trinken, um so einen kurzen, aber intensiven Kick für die Sinne zu erleben. Guter Matcha ist im Geschmack so außergewöhnlich und anders, dass alle Sinne versuchen werden dieses Erlebnis einzuordnen. weiterlesen …



Wenn man an Sri Lanka denkt, habt ihr vermutlich zuallererst Strand und Tee vor Augen. Jedoch außer diesen Dingen für die Sri Lanka zu recht berühmt ist hat es noch unglaublich viel mehr Spannendes und Schönes zu Bieten.

Im Folgenden stelle ich einige meiner Lieblingsorte dieser bezaubernden Insel vor.

TANGALLE

Tangalle ist ein größerer Ort im Hambantota District, einer der südlichen Provinzen Sri Lankas. Der Strand ist ein Surferparadies wegen seiner gigantischen Wellen. Es ist ein typischer, malerischer Ort mit breiten Sandstränden, windschiefen Palmen und kristallklarem türkisfarbenen Wasser. Hier befindet sich auch das phantastische Tangalle Bay Hotel, welches die Form eines Kreuzfahrtschiffes hat.

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NUWARA ELIYA

Weiter landeinwärts befindet sich die sehenswerte Kleinstadt Nuwara Eliya, was so viel bedeutet wie Stadt des Lichts. Landschaftlich ist die 25.000 Einwohner Stadt sehr reizvoll gelegen, umgeben von Bergen, überragt von dem höchsten Berg Sri Lankas, dem Pidurutalagala. Das geschäftige Treiben auf dem bunten Markt der Stadt und die zahlreichen Wasserfälle der Umgebung machen Nuwara Eliiya zu einem Erlebnis. Im Herzen der Teeregion Sri Lankas liegend, ist es zugleich führend in der Teeproduktion des Landes. weiterlesen …



Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

Buch_Ackermann_1

Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

Foto_Penninger_Ackermann_2

Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! weiterlesen …



Hojicha ist gerösteter japanischer Grüntee. Traditionell wurde dieser Eistee von den Teefarmern getrunken, die sich, erschöpft von der Arbeit im heißen schwülen Sommer Japans eine Pause mit dem Genuss eines eiskalten Hojicha Eistees gönnten. Sie brachten Wasser in einem Kessel zum Kochen und kühlten diesen in einem nahegelegenen Bach ab. In der Tat ist es so, dass fast jedermann in Japan, nicht nur die Teebauern, in den Sommermonaten eisgekühlten Houjicha genießen. Houjicha enthält kaum Koffein, dafür ist er reich an Catechinen, denen in hohem Maße antioxidantische Wirkung zugesprochen wird. Houjicha ist zudem ein erschwinglicher Tee für jeden Tag – eine Quelle der Gesundheit in der heißen Sommersaison.

Eistee mit japanishcen Houjicha

Der Houjicha Eistee kann mit allen Houjicha Teesorten zubereitet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten Houjicha Eistee zuzubereiten. Ich empfehle jedoch die traditionelle Methode der Teebauern unbedingt auszuprobieren! weiterlesen …



Ich möchte Euch einige traditionelle japanische Eisteerezepte vorstellen, für frische, grüne Sommermomente!

In Japan werden seit vielen Jahren grüne Eistees genossen. Diese Tradition ist einzigartig, wie auch die feinen japanischen Grünteesorten, da man in Japan von alters her mit reinem und klarem Wasser gesegnet ist. Gyokuro oder Sencha Eistee ist das perfekte Erfrischungsgetränk für heiße und schwülwarme Sommertage!

Es gibt 3 verschiedene Herstellungsarten für Gyokoro oder Sencha Eistee. Jede Aufgussmethode hebt in besonderer Weise das Aroma und die wesentlichen Bestandteile dieser hochwertigen japanischen Grünteesorten hervor. Die verschiedenen Techniken kreieren Tees unterschiedlichen Koffeingehalts, da Koffein in erster Linie in heißem Wasser freigesetzt wird. Wählen Sie nach Gusto aus den unterschiedlichen Aufgussmethoden!

Eistee - Ice Brew

 

TEEAUFGUSS MIT EIS – ICE BREW

Diese Aufgusstechnik ist ein etwas zeitaufwändiger Prozess, liefert jedoch die edelsten Geschmackserlebnisse, die bei dem Genuss der edlen Gyokuro und Sencha möglich sind. weiterlesen …



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