Warum kein Teebeutel?

Loser Tee vs. Teebeutel

Loser Tee vs. Teebeutel

Haben Sie mal darüber nachgedacht, warum für die besten Blatt-Tees mehrere hundert Euro bezahlt werden und die Packung mit 50 Teebeuteln im Supermarkt nur ein paar Cent kosten kann? Es ist nicht schwer vorzustellen, dass in den Teebeutel nicht immer das Beste drin steckt. Nicht umsonst heißt der Tee den Sie in Teebeutel finden in der Fachsprache „Dust“ also „Staub“. Bei der Produktion wird der Tee immer wieder durchgesiebt, bis nur „Dust“ übrig bleibt.

Damit der Tee einer Sorte in Teebeutel immer wieder gleichen Geschmack hat, werden bis zu 60 verschiedene Teesorten zusammen gemischt. Das einzigartige wunderbare Aroma von frisch aufgebrühten Blättern ist auch von so einem Aufguss nicht mehr zu erwarten.




Eine Reaktion zu “Warum kein Teebeutel?”

  • Alexander Venn

    Hier muss ich doch mal eine Lanze für Teebeutel brechen.

    Keine Frage, die teuersten Tees sind lose Tees. Das hat aber auch etwas mit Seltenheit und Besonderheit im Geschmack zu tun. Beruflich befasse ich auf teebox-kontor.de natürlich auch mit Teesorten in Teebeuteln.

    Die Teebeutelmarken aus den deutschen Discountern sind meist wirklich nicht zu empfehlen. Aber Teebeutel von guten Teemarken wie Marriage Frères oder auch Kusmi Tee sind ganz hervorragend.

    Wenn man es stark und kräftig aber nicht besonders komplex mag, dann sind für Deutsche Teetrinker die englischen Standardtees wie Lipton, oder Tetley meiner persönlichen Ansicht nach schon zu empfehlen.

    Die finde ich um Klassen besser als deutsche Supermarkttees.

    Wer allerdings einen zarten und ausgefeilten Darjeeling Teebeutel sucht, sollte eher z.B. zur „Teekampagne“ greifen. Den gibt es von dieser Marke auch als Grünen Tee. Diese Firma handelt nur und ausschließlich mit Darjeeling – also hoch spezialisiert. Ich habe ihn schon probiert. Der schmeckt.

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