Blätter vom Teeweg: Notizen einer Teeliebhaberin

Ich habe in meinem Blog bisher nicht viel über Teebücher geschrieben, da ich der Meinung war, es gibt keine guten Bücher über den Tee in deutscher Sprache. Dieses kleine Buch, welches im November 2010 erschienen ist, faszinierte mich von der ersten Seite und nahm mich auf eine schöne Reise durch die Welt des guten Tees.  Die Autorin dieses Buches, Menglin Chou, habe ich letztes Jahr in Zürich kennen gelernt. Mit einer Offenheit, Klarheit der Gedanken und einem Hauch von asiatischer Poesie sprach Sie über den Tee und über die feinen Unterschiede zwischen Westen und Asien.

„Guter Tee spricht für sich selber. Der Tee lügt nicht“, lautet Ihr Grundsatz. Für viele Teetrinker in Westen ist Ihre Sichtweise auf das älteste Getränk der Welt jedoch ungewöhnlich. Statt über Wassertemperatur, Ziehdauer und Sorten zu dozieren, lässt sie sich von Geist des Tees zu geistreichen Gedanken über Schönheit, Originalität und Herkunft anregen.  Den Tee soll man zu sich sprechen lassen, ihm begegnen in aller Unvoreingenommenheit, wenn man vor Ihm sitzt. „All ihren Mut flicht sie ein in Ihr eigenes Verständnis zu der alten Kulturpflanze Tee. Allerdings nicht zu der modernen Form des arg gebeutelten Blattpartikels, sondern zur Schönheit des ganzen Blattes, das sowohl im Anbau wie in der Fertigung eine gute  Erziehung genossen hat. Und darum eigenständig ist, charaktervoll, Gefühle auslöst von Wärme, Gemeinschaft, Freunde“.

Dieses Buch ist ein Muss für die jenigen die den Tee nicht nur einfach trinken, sondern verstehen und zelebrieren lernen möchten. Vielen Dank Menglin.

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