Archiv für "Allgemeines"

4.Aug 2016

Die Tee-Ideen für den Sommer

Viele Menschen verzichten bei heissen Temperaturen auf ihren geliebten Morgenkaffee. Eine warme und verträglichere Alternative könnte eine leichte Teesorte wie der Darjeeling Second Flush sein. Im Geschmack ist er mild und fruchtig und enthält nur wenige Bitterstoffe. Auch der Koffeingehalt ist im Vergleich zu einer Tasse Kaffee deutlich reduziert, trotzdem ist die anregende und konzentrationsfördernde Wirkung des Tees allgemein bekannt.

Tee-Tipps für den Sommer

Rooibos-Tee spendet wertvolle Mineralien

Der Rooibos-Tee besitzt gerade im Sommer mehrere Vorteile: Er ist im Gegensatz zu anderen Teesorten koffeinfrei und daher auch bei Hitze sehr bekömmlich. Zudem enthält der südafrikanische Tee genau die Mineralien, die im Sommer durchs Schwitzen verloren gehen. Vermischt den abgekühlten Roiboos-Tee mit Sprudel und ihr erhaltet eine kalorienfreie und spritzige Sommererfrischung.

Auch als Eistee ein Genuss

Durch seinen fein-süsslichen Geschmack eignet sich Rooibos auch hervorragend als Grundlage für Eistee. Mit Fruchtsäften und Eis kombiniert entsteht ein fruchtiger Sommercocktail. Presst eine Zitrone aus und verrührt den frisch aufgegossenen, heissen Tee mit dem Zitronensaft. Füget die gleiche Menge Pfirsichsaft hinzu. Eine Kanne mit Crushed Ice auffüllen und den Tee darüber giessen. Sommer, Sonne, Eistee: Mit diesem Rezept ist Genuss garantiert. Und einen extra Vitamin-Kick gibt’s noch dazu.

Ein besonderer Aperitif für die Gartenparty

Der Sommer ist auch die Zeit der Grill- und Gartenparties. Wenn die ersten Gäste eintreffen, freuen sie sich über einen leckeren Aperitif, dessen Grundlage Oolong-Tee ist. Dazu giesst man den Oolong mit kaltem Wasser auf und lässt diese Mischung einige Stunden im Kühlschrank ziehen. Die nun entstandene Essenz kann man, sobald die ersten Gäste eintreffen, mit Sekt zu einem exotischen Aperitif mischen. Ein köstlicher Start zu einer gelungen Party in einer lauen Sommernacht.

…und als Dessert: Matcha-Sorbet

Matcha ist ein zu feinstem Pulver zermahlener Grüntee. Aus dieser Spezialität lässt sich ein hervorragendes Tee-Sorbet zaubern. Mischt 400ml Wasser und 100 Gramm Zucker. Erhitzt die Mischung, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Nachdem die Flüssigkeit wieder Zimmertemperatur erreicht hat, einen Esslöffel Matcha-Pulver hienzufügen und die Mischung einfrieren. Etwa alle 30 Minuten solltet ihr die Flüssigkeit umrühren, damit kein fester Eisblock entsteht und das Sorbet geschmeidig bleibt. Wenn das Sorbet fertig ist, in Gläser geben und bei Bedarf mit Sekt auffüllen. Ein ungewöhnliches Eis-Dessert, das eure Gäste begeistern wird.

Habt einen feinen Tag und immer etwas leckeres in der Teetasse!

Eure Natalia

12.Mai 2016

10 Tipps für den perfekten Eistee

Eis Tee Tipps

Eistee selbst gemacht

Ein selbstgemachter Eistee ist ein köstliches und erfrischendes Getränk – nicht nur im Sommer. Damit der leckere Durstlöscher gelingt, hier habe ich zehn Tipps für die perfekte Zubereitung zusammengestellt:

  1. Schwarzer Tee ist die klassische Teesorte für einen Eistee. Am besten eignen sich kräftige Assam-, würzige Ceylon Tees oder Darjeeling Second Flush, da sie sehr schön mit Zucker und Zitrone harmonieren.
  2. Ein köstlicher Eistee lässt sich ebenfalls mit grünem Tee, halbfermentiertem Oolong-Tee, Kräuter- oder Früchtetee zubereiten. Grüner Tee kann mit etwas Pfefferminze verfeinert werden, zu Lemongras passt etwas frischer Ingwer. Früchtetee ist ein hervorragendes Sommergetränk für Kinder.
  3. Blatt-Tees eigenen sich zur Zubereitung eines Eistees besser als Teebeutel. Der Eistee wird aromatischer und wesentlich intensiver im Geschmack.
  4. Der Tee sollte auf keinen Fall länger ziehen als sonst, da er sonst bitter wird. Einen intensiveren Geschmack erhält man, indem man mehr Teeblätter nutzt.
  5. Wer es süß mag, sollte einmal braunen Zucker oder Honig probieren. Dadurch bekommt der Eistee eine besondere Note.
  6. Zucker und Honig sollten direkt dem heißen Tee zugefügt werden. Die Zutaten lösen sich im kalten Tee nicht gut auf.
  7. Ein Spritzer Zitrone oder Limette machen besonders schwarzen Eistee erfrischender.
  8. Bevor der Tee in den Kühlschrank kommt, sollte er auf Zimmertemperatur abgekühlt sein. Sonst kann der Tee, je nach Teesorte, trüb werden.
  9. Eine weitere Möglichkeit Eistee zu kühlen ist die „Schock-Methode“. Der heiße Tee wird sofort nach der Ziehzeit über Eiswürfel gegossen. Das Getränk ist sofort kalt, schmeckt herrlich erfrischend und bleibt hocharomatisch. Da der Aufguss bei dieser Methode durch das Eis etwas gestreckt wird, empfiehlt es sich für die Zubereitung etwas mehr Tee als sonst zu nehmen.
  10. Den frisch zubereiteten Eistee am besten noch am gleichen Tag genießen, denn dann schmeckt er am besten.

Eure Natalia

23.Apr 2016

Grand Cru unter den Tees

teesorten

Tee ist der neue Wein. Tatsächlich gäbe es ohne Wein keine Teereise. Unsere Wein-Kenntnisse aus den letzten 40 Jahren haben uns auf den Tee vorbereitet.

Um 1976 herum wusste man, dass die weltbesten Weine aus Frankreich stammen. Ein tief im Gedächtnis verankerter Fakt. Wein hat eine spannende Geschichte, die die Menschen und deren Kulturen aus aller Welt beeinflusst hat. Italien, Portugal, Spanien und auch Deutschland. Aber nirgendwo so sehr wie in Frankreich. Heutzutage wird die Welt des Weins von Liebhabern und Feinschmeckern, Sommeliers und Snobs dominiert. Die übereinstimmende Meinung besagt: Einer der besten Weine war der Grand Cru. Ein französischer Begriff, die für „Das Beste vom Besten“ steht.

Ein britischer Weinhändler, der ausschließlich französische Weine verkauft hat, organisierte das Pariser Wein Tasting. Die Veranstaltung versprach eine Fest zu werden um die Dominanz und Herrschaft des französischen Weins zu unterstreichen. Dutzende Experten wurden geladen um diese wundervollen Weine zu verkosten. Die elf Preisrichter waren allesamt französischer Herkunft mit tadellosen Qualifikationen.

Zwei führende Kategorien von sortenreinen Weinen wurden ausgezeichnet: Ein weißer und ein roter Chardonnay – Bordeaux aus Frankreich und Cabernet Sauvignon aus Kalifornien.

Diese Veranstaltung ist heute bekannt als die „Weinjury von Paris“. Bei der Blindverkostung wurden die kalifornischen Weine als die besten Weine ausgezeichnet. Weit abgeschlagen hinter den unbekannten kalifonischen Winzern kamen erst die Weinlesen aus Chateau Mouton-Rothschild und Chateau Haut-Brion. Ein Schock. Für die Franzosen war es der blanke Horror. Für die Amerikaner hingegen ein Segen. Dies war der Aufgang der Welt des Weins, wie wir sie heute kennen. Man kann diesen einen Moment in Paris genau festhalten wie sich Einstellung und Wahrnehmung gegenüber amerikanischen Wein geändert hat. Den ganzen Beitrag lesen…

Tocklai Tea Research Institute

Abwarten und Tee kauen?! Die Wissenschaftler aus Assam machten Ernst und haben sich ihre praktische Erfindung kurzerhand patentieren lassen. Die Teepille wird vorerst auf dem indischen Markt getestet, bevor sie auch in anderen Ländern erhältlich sein soll.

Die braunen Tabletten im Hosen-taschenformat wiegen gerade mal 0,3 g pro Stück und bestehen zu 80 % aus Tee-Extrakten und zu 20 % aus anderen geschmacksgebenden Inhaltsstoffen. Die Teepille kann man einfach kauen oder unter der Zunge zergehen lassen. Den Tabletten wird sogar eine erfrischende Wirkung zugesprochen. Perfekt also, wenn man gerade mal kein Teegeschirr oder heißes Wasser zu Hand hat. Doch inwieweit das jetzt noch mit Genuss zu tun haben soll, sei jetzt mal dahingestellt. Ich bevorzuge jedenfalls weiterhin eine gute Tasse frisch aufgebrühten Tee.

Eure Natalia

27.Mrz 2016

Frohe Ostern!

Ich wünsche euch und euren Liebsten ein tolles Osterfest!

Eure Natalia

 

Frohe Ostern

10.Aug 2015

Matcha – der Lifestyle-Trend

Matcha

Der Trend ist leuchtend grün und trägt Namen „Matcha“. Die traditionelle japanische Teespezialität ist, laut Google Trends, in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten diese Teesorte einmal probieren.

Auch in vielen Kaffeeläden oder Teehäusern ist Matcha mittlerweile im Angebot zu finden, meist jedoch als eine mit Milch oder Sojamilch aufgeschäumte Variante unter dem Namen „Matcha Latte“ oder als stark gesüßtes Getränk. Diese Form der Zubereitung kaschiert den eigentlichen Matcha-Geschmack und entspricht eher dem deutschen Gaumen, der das leicht herbe, malzig-nussige Aroma nicht gewohnt ist.

Aber nicht nur die Zubereitung, auch die Art Matcha zu genießen unterscheidet sich von der ursprünglichen Form, die in Japan traditionell angewendet wird.

 

Matcha gehört in die Schale

Um Matcha in all seinen Facetten zu erleben muss der Tee traditionell aus einer Schale getrunken werden. Erst die bauchige Form einer Schale ermöglicht die volle Entfaltung aller Dämpfe und Aromen. Sie liegt gut in den Händen und macht den Matcha-Genuss zu einem sinnlichen Erlebnis. Ein Becher oder gar die „to-go-Variante“ können dies nicht leisten.

matcha Löffel

 

Matcha ist ein kurzer Kick für alle Sinne

Im Vergleich zu normalen Teeaufgüssen handelt es sich bei Matcha um eine Zubereitung aus feingemahlenem Pulver und Wasser. Bleibt diese Mischung längere Zeit stehen, trennen sich die Bestandteile wieder und das Pulver setzt sich am Boden ab. Die Idee ist es daher, Matcha schnell und pur (ohne Milch und Zucker) zu trinken, um so einen kurzen, aber intensiven Kick für die Sinne zu erleben. Guter Matcha ist im Geschmack so außergewöhnlich und anders, dass alle Sinne versuchen werden dieses Erlebnis einzuordnen. Den ganzen Beitrag lesen…

Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

Buch_Ackermann_1

Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

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Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! Den ganzen Beitrag lesen…

3.Okt 2013

Matcha Besen

Die richtigen Matcha Tee Liebhaber können auf dieses Werkzeug nicht verzichten. Der Bambusbesen – auch Chasen genannt – ist unverzichtbar bei der Matcha Zubereitung, um den Tee schaumig zu schlagen.

Geschnitten und geformt wird der Besen aus einem Stück Bambus. Bis zu fünf Jahre muss ein, speziell ausgebildeter, Bambus-Künstler Erfahrungen sammeln, bevor er solch einen Bambusbesen in Perfektion anfertigen kann. Ihr Wissen wird über Generationen weitergegeben.

Bambus Dunkel

Mehrere Schritte sind notwendig um einen Matcha Besen herzustellen:

Die Bambusstangen werden zuerst geerntet und an sonnigen Tagen getrocknet.
Für dunkle Bambusbesen wird schwarzer Bambus verwendet. Den ganzen Beitrag lesen…

8.Sep 2013

Der Tee und die Blume

In den letzten 10 Jahren genießen die Teeblumen in ganz Europa große Popularität. Diese kleinen Teebündel eignen sich hervorragend als Geschenk.

Dabei gibt es die Teeblumen noch gar nicht so lange, wie viele denken. Die Teeblumen wurden Ende der 80er Jahre in China entwickelt. Heutzutage werden in China sehr viele verschiedene Sorten und Formen produziert. Eine Teeblume, auch Teerose genannt, besteht aus echtem Tee (milder weißer oder milder grüner Tee) sowie einer oder mehreren verschiedenen farbenfrohen Blüten.

Meistens werden für die Teeblumen Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen, Ringelblumen oder Jasmin verwendet. Dabei dürfen die Teeblumen mit Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen in Europa laut der Novelfood Verordnung nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden. Den ganzen Beitrag lesen…

Ein Stück tropisches Asien, das Xishuangbanna genannt wird, liegt im tiefen Süden Yunnans zwischen Laos und Burma. Das klangvolle Name hat leider eine sehr einfache Bedeutung: „Zwölf Verwaltungseinheiten“. Was der Name nicht hält, macht die Natur wett. Die immergrüne Gegend ist noch Heimat einiger weniger wilder Tiere, die anderswo ausgestorben sind: Elefanten, Tiger,  Leoparden oder  Pythonschlangen. In den Wäldern findet man wertvolle Edelhölzer wie Mahagoni, Kampfer, Sandelholz.

Leider, wie auch überall auf der Welt, hält die Natur dem unternehmerischen Geist der Menschen nicht stand. Etwa 1.500 km haben wir bereits in der ersten Woche mit dem Auto zurückgelegt: Yiwu, Youle, Nannuo Shan… Unterwegs nicht zu übersehen waren riesige Waldflächen, die sehr geordnet und gleich wirkten: Kautschuk-Plantagen.

Kautschuk Landschaft

Xishuangbanna wird immer weiter abgeholzt, um wirtschaftlich profitableren Kautschuk-Plantagen Platz zu machen.

Nach einem Bericht der Zeitung Business Herald als Folge dieser Entwicklung ist die Waldfläche in dieser Region auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Aber nicht nur das Abholzen ist das größte Problem: Großflächige Kautschuk-Monokulturen bedrohen die Artenvielfalt und beeinflussen direkt die Lebensqualität der Menschen. Der Wald kann seiner Funktion in Klimaregulation und Wasserspeicherung nur noch eingeschränkt nachkommen. Hierzu kommt Bodenerosion und eine ausgelaugte Landschaft. Den ganzen Beitrag lesen…

30.Jun 2013

Frage des Alters

Ich wollte in Yunnan unbedingt alte Teebäume sehen. Die Teefarmer führten uns auf schmalen Waldpfaden zu den 300, 600 oder sogar 1000 Jahre alten Bäumen. In der Tat weißt niemand so genau wie alt die Teebäume wirklich sind. Es wird immer nur geschätzt anhand von Stammumfang.

Es sind die Pflanzen der Art Camellia sinensis var Assamica die zu Teebäumen werden.

Assamica Blatt

Assamica Blatt

Es gibt zwei Arten der Teepflanzen:

–          Tee-Busch, Camellia sinensis var sinensis, ist stark verbreitet in China, Taiwan und Japan. Die Blätter sind klein, rund und ergeben einen aromatischen, milden Aufguss. Die Pflanzen können nur bis zu 100 Jahre alt werden.

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24.Aug 2012

Verbene-Eis mit Pfirsich

Die neue Ernte der Verbene traf vor kurzem ein. Als ich den Beutel öffnete um die Qualität der grün leuchtenden Blätter zu begutachten, stieg mir ein lebhafter zitroniger Duft in die Nase. Die Erinnerungen an warme Sommertage in Frankreich wurden wach. Dort ist der Tee aus Zitronenverbene sehr beliebt und wird gerne nach dem Essen statt Espresso getrunken.

In unserer Gegend kennen viele die Verbene als Balkonpflanze mit zarten violetten Blüten, oder als Duft in vielen Drogerieprodukten. Dass man aus den  Blättern der Verbene einen wohltuenden Tee, mit einer herrlich spritzigen und angenehmen Zitrus-Note machen kann, wissen nur die wenige. Auch zum Würzen von Speisen eignet sich Verbene hervorragend.

Verzaubert von dem Aroma, habe ich abends meinen Arbeitsplatz in die Küche verlegt. Ein Eis, verfeinert mit Verbene-Blätter sollte es werden. Dazu werden pochierte Pfirsiche serviert. Den ganzen Beitrag lesen…

Grüntee hat einen riesigen Vorrat an Inhaltsstoffen. Schon vor Jahrhunderten beobachtete man seine heilende Wirkung. Verantwortlich dafür sind die zunächst als Gerbstoffe bezeichneten chemischen Verbindungen. Heute zählen die Chemiker diese Stoffe zu den Polyphenolen, die auch zu den wichtigsten Antioxidantien zählen.

Antioxidantien sind wirksamste Verteidigungsmittel, die unser Körper im Kampf gegen freie Radikale einsetzt. Sie neutralisieren freie Radikale, indem sie biochemische Verbindungen mit ihnen eingehen. Die meisten Antioxidantien „spenden“ den freien Radikalen ein Elektron und wandeln sie dadurch in stabile, ungiftige Stoffwechselprodukte um. Diese können die Körperzellen dann weder verschlacken noch schädigen.

Polyphenole kommen in Rotwein, Schokolade, Weintrauben, grünem Tee und anderen Lebensmitteln vor und sind essenziell für uns.

Mittlerweile wird der Inhalt an Antioxidantien pro Gramm in verschiedener Lebensmittel wird in ORAC Einheiten gemessen (ORAC = Oxygen Radical Absorbing Capacity // antioxidative Aktivität)

Demnach weist der Japanischen Matcha Tee der höchsten ORAC Wert von 1573 auf!

9.Jul 2012

Tee für jede Jahreszeit

In China hat der Tee einen sehr hohen Stellenwert, nicht nur als Genussmittel, sondern als auch ein Getränk, das positive Eigenschaften für unsere Gesundheit und unser Körper hat. Laut der traditionellen Chinesischen Medizin gibt es für jede Jahreszeit einen passender Tee, der sehr positiv unsere Lebensenergie, das so genannte „Qi“ beeinflusst.

Das Qi durchdringt alles und manifestiert sich in vielen verschieden Formen. Im menschlichen Körper fließt das Qi auf vielen miteinander verbundenen Bahnen in unterschiedlichen Richtungen. Jeder Körperteil ist damit ausgefüllt und somit beeinflusst ein ungestörter Qi-Fluß die einwandfreie Funktion der inneren Organe, der Organsysteme und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. das Qi reguliert auch unsere Körperwärme und stärkt den Körpertonus.

Im Frühling wirkt zum Beispiel ein Weißer oder Grüner Jasmin Tee oder mit Osmathus Blüten aromatisierter Oolong Tee sanft wärmend und stimulierend auf die Gemütsverfassung und unser Wohlbefinden. Der psychische Zustand wird positiv beeinflusst, Beklemmungszustände werden gelöst und Frühjahrsmüdigkeit wird leichter überwunden. Den ganzen Beitrag lesen…

5.Jul 2012

Tee im Sommer

Endlich klettert auch in unserer Region das Thermometer auf hochsommerliche Temperaturen. Warme Tage tun dem Körper und der Seele sehr gut.

Doch der Sommer ist in Deutschland leider immer noch „keine Saison“ für den Teehandel. Meine Eltern, die in einem anderen Land mit sehr ausgeprägter Teekultur leben, wundern sich immer, wenn ich über die mangelnde Teedurst der Deutschen im Sommer erzähle. Denn je heißer es wird, desto öfters wird ein Tee im meiner alten Heimat zubereitet. In meiner Familie ist es oft ein würziger Ceylon oder Pfefferminztee mit reichlich Zucker.

Auch in anderen warmen Ländern wie der Türkei und in Marokko wird bekanntlich auch an heißen Tagen viel heißer Tee getrunken, der dem Körper eine ersehnte Erfrischung verschafft. Denn ein Tasse heißer Tee gibt unserem Körper ein Signal die Wärmeproduktion zu reduzieren und die Wärme, die durch den heißen Tee im Magen entsteht, kühlend auszugleichen. Zudem ist Tee viel gesünder als manch anderes „Sommer-Erfrischungs-Getränk“.

Tee bei Sommerhitze – probierts mal aus!

 

31.Okt 2011

Swaraj Kumar Banerjee

WIE ICH TEE TRINKE

Die Teesträucher ruhen von November bis Februar. Der First Flush zeigt sich im März. Ich liebe es, vom Schlaf zu erwachen mit diesem an Pfirsiche erinnernden Bouquet.

Wenn der Tag voranschreitet und die Energie gegen Mittag schwindet, beleb ich meine Lebensgeister mit einer Tasse Second Flush „Muscatel. Der Muscatel wird in der Zeit der Trägheit nach dem Geschenk des First Flush produziert.

Der Grüntee wird hergestellt, wenn der Monsunregen die Hänge von Darjeeling reinwäsht. Ich habe mir angewöhnt, während des Nachmittags viele Tassen Grüntee zu geniessen.

Von der Plantagenarbei heimgekehrt, liebe ich es, in der Abenddämmerung eine gute Tasse des rosenähnlichen Autumnal zu trinken, der vor der Winterpause geerntet und hergestellt wird. Den ganzen Beitrag lesen…

Chai gewinnt in Deutschland immer mehr an Popularität. Ob im Teebeutel, lose oder als Instant-Pulver – es gibt ihn in unzähligen Variationen und Geschmacksvarianten. Auch in vielen Cafés bekommt man ihn mittlerweile angeboten. Dabei wissen nur wenige Fans von diesem neuen deutschen Life-Style Trend, dass Chai der populärste Tee in Indien ist.

Schwarzer Tee wird in Indien immer mit Milch getrunken. Man könnte glauben, es handelt sich um eine englische Gewohnheit, dass seinen Ursprung in der Kolonialzeit hat. Doch ist ihr Ursprung tatsächlich rein indisch. Die Inder bemerkten, das die Gerbstoffe im Schwarzen Tee dem Magen schadeten. Also „vermählten“ sie den Schwarzen Tee mit ihrer guten heißen Milch,  die die Wirkung der Gerbstoffe dämpft. Zudem fügten sie ein paar heimische Gewürze hinzu. Der indische Chai war geboren – ein sehr konzentriertes und würziges, aber am Gaumen sehr mildes Getränk. Den ganzen Beitrag lesen…

In alter Zeit nannte man die Insel Rajarata, „Land der Könige“. Arabische Seefahrer und Entdecker nannten sie Serendib, den Chinesen war die Insel bekannt als Si Lan. Für Marco Polo, war sie schlicht „die beste Insel der Welt“, wie er 1293 begeistert notierte. Die portugiesischen Eroberer nannten sie Celao, die Holländer Zeilan, woraus die englischen Kolonialherren endlich Ceylon machten. Die Singhalesen aber nennen die Insel seit der Zeit ihrer Königreiche Sri Lanka, „Strahlend-schönes königliches Land“.

In der Teewelt ist die Insel immer noch unter dem Nahmen Ceylon bekannt. Die Teetradition ist übrigens noch gar nicht so alt hier und seinen Ruf als Teeland verdankt die Insel zwei Engländern:  James Taylor und Thomas Lipton. Bis 1870 war die Insel als zweitgrößter Kaffeeproduzent ein ernsthafter Konkurrent für Brasilien. Damals machte den englischen Kaffeehändlern zunächst die Kaffeeratte und bald darauf auch der für jede Kaffeepflanze tödliche Rostpilz zu schaffen. Vielleicht hätte sich Ceylon niemals zur Tee-Insel entwickelt, wäre da nicht ein Schotte, ein gewisser James Taylor, aufgetaucht. Den ganzen Beitrag lesen…

Ich habe in meinem Blog bisher nicht viel über Teebücher geschrieben, da ich der Meinung war, es gibt keine guten Bücher über den Tee in deutscher Sprache. Dieses kleine Buch, welches im November 2010 erschienen ist, faszinierte mich von der ersten Seite und nahm mich auf eine schöne Reise durch die Welt des guten Tees.  Die Autorin dieses Buches, Menglin Chou, habe ich letztes Jahr in Zürich kennen gelernt. Mit einer Offenheit, Klarheit der Gedanken und einem Hauch von asiatischer Poesie sprach Sie über den Tee und über die feinen Unterschiede zwischen Westen und Asien.

„Guter Tee spricht für sich selber. Der Tee lügt nicht“, lautet Ihr Grundsatz. Für viele Teetrinker in Westen ist Ihre Sichtweise auf das älteste Getränk der Welt jedoch ungewöhnlich. Statt über Wassertemperatur, Ziehdauer und Sorten zu dozieren, lässt sie sich von Geist des Tees zu geistreichen Gedanken über Schönheit, Originalität und Herkunft anregen.  Den Tee soll man zu sich sprechen lassen, ihm begegnen in aller Unvoreingenommenheit, wenn man vor Ihm sitzt. „All ihren Mut flicht sie ein in Ihr eigenes Verständnis zu der alten Kulturpflanze Tee. Allerdings nicht zu der modernen Form des arg gebeutelten Blattpartikels, sondern zur Schönheit des ganzen Blattes, das sowohl im Anbau wie in der Fertigung eine gute  Erziehung genossen hat. Und darum eigenständig ist, charaktervoll, Gefühle auslöst von Wärme, Gemeinschaft, Freunde“.

Dieses Buch ist ein Muss für die jenigen die den Tee nicht nur einfach trinken, sondern verstehen und zelebrieren lernen möchten. Vielen Dank Menglin.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit bei Amazon: Blätter vom Teeweg: Notizen einer Teeliebhaberin

Nun ist es wieder soweit: in wenigen Tagen beginnt die 8. Lebensart Sauerland im Jagdschloss Herdringen. An diesem erlesenen Festival des anspruchsvollen Lifestyles und der sinnlichen Genüsse haben wir schon im Frühjahr mit Erfolg teilgenommen. In einem traumhaften Ambiente wird neben Produkten rund um das Thema “Garten & Terasse” viele anspruchsvolle Einrichtungsideen, Accessoires, Feinkost, Schmuck und Mode sowie erlesene Innovationen präsentiert. 

Seit 400 Jahren befindet sich das Schloss Herdringen im Familienbesitz. Das Rittergut Herdringen wurde 1376 erstmals erwähnt. Bis 1543 gehörte es der Familie von Ketteler, danach den von Westrem. Im Jahre 1618 kaufte es Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg und vererbte es an seinen Neffen. Seitdem gehört das Anwesen den Freiherren von Fürstenberg. Einer der Höhepunkte der fast 700-jährigen Geschichte war der Besuch des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, der 1853 im Schloss zu Gast war. Noch heute trägt einer der Säle den Namen „Königssaal“. 

Uns finden Sie vom 22. bis 24. Oktober im „Ahnensaal“. Unsere neuen Tees und neues Teegeschirr werden wir dort präsentieren und ich freue mich auf Ihren Besuch. Mehr Informationen finden Sie unter Lebensart-Sauerland

P.S. Auch ein besondere Highlight ist der Besuch von Starfriseur Udo Walz am Sonntag, den 24. Oktober.

Gestern hat mich eine Frage von einem Teefreund erreicht. Er versuchte sein Matcha Tee schaumig zu schlagen, was ihm nicht gelinge. 

Hier meine Tipps für einen „schaumigen“ Matcha:

1. Für Matcha Tee sollte, anders als bei Grünen Blatttees, heißes Wasser von ca 80°-90°C verwendet werden, denn je kälter das Wasser ist, desto schwieriger wird es einen Schaum zu bekommen. 
Wenn Matcha-Pulver zuerst mit einen kleinen Menge kaltes Wasser verrührt wird um die die Bildung von Klümpchen zu vermeiden, dann sollte das Wasser zum Aufgießen ca. 90° sein. Grundsätzlich gilt, je besser der Tee ist, desto heißer kann das Wasser sein.

2. Für einen guten Matcha sind 2 Bambuslöffel Pulver und ca. 70 ml. Wasser ausreichend, denn Matcha wird wie Espresso in kleinen Mengen getrunken.

3. Die Qualität des Tees kann auch der Grund sein. Matcha ist ein sehr empfindlicher Tee, der kühl und trocken gelagert werden muss. Auch in Japan wird das Pulver nach dem Mahlen in Kühlschränken aufbewahrt. Matcha verliert sehr schnell die Frische und es ergibt dann keinen guten Geschmack und auch keinen schönen Schaum.

4. Matcha immer mit dem Chasen schlagen. Ist er groß genug für Matchaschale? Wenn der Besen zu klein für die Schale ist, entsteht auch kein schöner Schaum. Ein handelsüblicher Milchschäumer, der oft zum Schlagen empfohlen wird, eignet sich nicht wirklich für Matcha Tee. Ich jedenfalls habe noch nicht geschafft einen vernünftigen Schaum damit zu schlagen.

5. Die Farbe des Schaums ist auch ein Zeichen der Tee-Qualität. Eine schöne leuchtende hellgrüne Farbe des Schaums ist ein Zeichen des guten Matcha Tees. Hochwertiges Matcha-Pulver sieht auch intensiv grün und lebendig aus. Je niedriger die Qualität ist, desto bitterer wird der Tee.

Ich bin sicher, mit diesen Tipps und unserem Video „Zubereitung von Matcha Premium“ wird Euer Matcha-Schaum immer gelingen.

11.Jun 2010

Exklusiver WM-Genuss

GiraffenBier, Cola, Limo – Erfrischendes an heißen Tagen ist nicht immer gesund. Wer die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 stilecht genießen will, dem bietet das Gastgeberland Südafrika eine Alternative: ausschließlich im Gebiet der Cedarberge Südafrikas, ungefähr 230 Kilometer nördlich von Kapstadt wächst Rooibos-Tee.

Das südafrikanische Nationalgetränk ist ein ideales Sportlergetränk, denn es ist besonders reichhaltig an Elektrolyten und eignet sich daher sehr gut zum Auffüllen der durchs Schwitzen ausgezehrten Mineralstoffdepots. Die mineralischen Inhaltsstoffe der Sorte sind fast deckungsgleich mit den Stoffen, die bei sportlichen Aktivitäten durchs Schwitzen verloren gehen.

Erfrischungs-Cocktail-Tipp:

Alle Zutaten mischen. Gekühlt servieren. Viel Spaß bei public viewing!

5.Apr 2010

Die nördlichste Teeplantage

Cornwall verbinden wir mit wilden Küsten, reizvollen Fischerdörfern, sanften Hügellandschaften und Romanen der Rosamunde Pilcher. Dieses malerische Fleckchen Erde verbirgt mehr als Pilcher in ihren Romanen schreibt: Cornwall ist die Heimat für die nördlichste Teeplantage der Welt, Tregothnan Estate.

Seit 1335 befindet sich Tregothnan in Besitz der Familie. Das Gut ist international bekannt für seine „English Estate“ Produkte, angebaut und hergestellt mit einer nachhaltigen Leidenschaft, und auch für ein Botanischer Garten und eine Teeplantage.

Cornwall ist vom Meer umgeben; es ragt wie ein Sporn in den Golfstrom und teilt ihn. Daher ist das Klima sehr mild. Lufttemperatur, Niederschlag und PH-Wert des Bodens sind in diesem Gebiet vergleichbar mit Darjeeling. Sieben Jahre Versuche wurden auf  Tregothnan unternommen, um die feinen Tees zu entwickeln. Nur etwa 1000kg Tee im Jahr wird auf dieser Plantage produziert. „Tregothnan is putting the English into English tea.“

Ich hatte leider noch keine Gelegenheit gehabt die Tregothnan anzusehen. Obwohl ich ein paar Wochen in Süd-Osten der Insel verbracht habe, wusste ich damals noch nicht von dem Gut. Bei der nächsten Reise werde ich natürlich die Möglichkeit nicht verpassen. Landschaftlich ist der Süden Englands auf jeden Fall eine Reise Wert. Hier etwas zur Inspiration aus meinem letzten Besuch:

31.Mrz 2010

Wenn die Kirschblüten blühen

Inspiriert von einer e-Mail aus Japan, möchte ich über ein faszinierendes Naturereignis berichten: Seit Montag ist in der Hauptstadt Japans offiziell die Kirschblüten-Saison eröffnet. Die Japanische Kirschblüte, auch Sakura genannt, ist eines der wichtigsten Symbole der Japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Die Kirschblüte beginnt in Japan Mitte oder Ende März in Kyushu und „wandert“ dann nach Nordosten, bis sie etwa Anfang Mai in Hokkaido ankommt. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten in rosa und weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön. 

Die Blütenvorhersage wird jedes Jahr vom Wetterbüro verkündet und von allen Japanern, die Hanami (Blütenbeschauen) planen, genauestens verfolgt. In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem Park oder einem anderen dafür ausgezeichneten Ort. Oft reichlich Bier oder Sake sowie eine Unterlage, um auf dem Boden zu sitzen, zählen zu den Utensilien, mit denen man sich bei und unter Kirschbäumen in der Stadt und auf dem Land versammelt und feiert, manchmal bis spät in die Nacht.

In mehr als der Hälfte Japans fällt die Kirschblütenzeit mit dem Anfang des Schul- und Steuerjahres zusammen. Oft werden solche Neujahrsfeiern dann mit einem Hanami kombiniert. Viele Japaner setzen die Tradition von Hanami fort, indem sie an den prozessionsartigen Spaziergängen der Massen durch die Parks teilnehmen. Dieses gilt als eine Art der Besinnung; still zu beschauen und die Seele zu erquicken.

 

Tableau - grand gourmet

 

Am Freitag, den 26. März und Samstag, den 27. März 2010 findet bei TABLEAU grand gourmet in Lüdenscheid eine Verkostung hochwertiger Tees statt. Hierzu lade ich Sie herzlich ein. 

Lernen Sie die Welt des hochwertigen Tees kennen. Probieren Sie Weißen Tee oder Sencha, Pu Erh oder wildwachsenden Rooibos. Auch Ihre Fragen rund um den Tee werde ich gerne beantworten.

Tableau grand gourmet
Talstraße 93
58515 Lüdenscheid

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