8 Gründe losen Tee zu trinken

Tee ist – nach Wasser – das meist konsumierte Getränk weltweit. Viele Teeliebhaber freuen sich über ein vielfältiges Angebot an aromatischen und qualitativ hochwertigen Blatt-Tees und sagen den Teebeuteln „Lebe-wohl“. Es gab eine Zeit und einen Platz für Teebeutel – ohne Frage. Aber das aktuelle Tee-Angebot ermöglicht uns hochwertige Blatt-Tee nahezu grenzenlos zu erforschen und zu genießen.

  1. Grenzenlose Vielfalt

    Alleine in China finden Sie 100.000 Variationen von losem Tee. Ihnen werden niemals neue Tees zum Probieren ausgehen.

  2. Beste Qualität

    Dies bedeutet feinerer Geschmack und Vielschichtigkeit. Die hochwertigsten Tees finden Sie niemals in Supermarkt-Teebeuteln.

  3. Geringere Kosten je Aufguss

    Es gibt weniger Verpackung – ein Plus für die Umwelt. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, den Tee beliebig oft aufzugießen.

  4. Sie haben die Kontrolle

    Obwohl wir genaue Zubereitungsempfehlungen aussprechen, haben Sie natürlich die Möglichkeit den Tee leichter, stärker, oder eben perfekt ausbalanciert zu brühen.

  5. Ganze Blätter – kein Staub

    Leider haben Broken-, oder Dust-Tee ihre geschmacksgebenden Öle und ihr Aromen durch die Behandlung nahezu komplett verloren. Hinzukommt das, je geringer die Oberfläche des Teeblattes ist, desto mehr Bitterstoffe und Tannine werden im Tee freigesetzt.

  6. Mehr Raum für Bewegung

    Teeblätter brauchen Platz zum Ziehen. Viele Teebeutel begrenzen den Platz und verstecken den schönen Tanz der Teeblätter in der Tasse.

  7. Frische

    Unsere Tees werden kühl, trocken und dunkel und versiegelt gelagert. Dies garantiert, dass die Frische und alle Geschmackseigenschaften erhalten bleiben.

  8. Einfachheit

    Alles was Sie brauchen sind Teeblätter, heißes Wasser und eine Tasse. Vergessen Sie modernen Schnickschnack und halten Sie die Teezubereitung einfach.

    Eure Natalia

 

 

Grand Cru unter den Tees

teesorten

Tee ist der neue Wein. Tatsächlich gäbe es ohne Wein keine Teereise. Unsere Wein-Kenntnisse aus den letzten 40 Jahren haben uns auf den Tee vorbereitet.

Um 1976 herum wusste man, dass die weltbesten Weine aus Frankreich stammen. Ein tief im Gedächtnis verankerter Fakt. Wein hat eine spannende Geschichte, die die Menschen und deren Kulturen aus aller Welt beeinflusst hat. Italien, Portugal, Spanien und auch Deutschland. Aber nirgendwo so sehr wie in Frankreich. Heutzutage wird die Welt des Weins von Liebhabern und Feinschmeckern, Sommeliers und Snobs dominiert. Die übereinstimmende Meinung besagt: Einer der besten Weine war der Grand Cru. Ein französischer Begriff, die für „Das Beste vom Besten“ steht.

Ein britischer Weinhändler, der ausschließlich französische Weine verkauft hat, organisierte das Pariser Wein Tasting. Die Veranstaltung versprach eine Fest zu werden um die Dominanz und Herrschaft des französischen Weins zu unterstreichen. Dutzende Experten wurden geladen um diese wundervollen Weine zu verkosten. Die elf Preisrichter waren allesamt französischer Herkunft mit tadellosen Qualifikationen.

Zwei führende Kategorien von sortenreinen Weinen wurden ausgezeichnet: Ein weißer und ein roter Chardonnay – Bordeaux aus Frankreich und Cabernet Sauvignon aus Kalifornien.

Diese Veranstaltung ist heute bekannt als die „Weinjury von Paris“. Bei der Blindverkostung wurden die kalifornischen Weine als die besten Weine ausgezeichnet. Weit abgeschlagen hinter den unbekannten kalifonischen Winzern kamen erst die Weinlesen aus Chateau Mouton-Rothschild und Chateau Haut-Brion. Ein Schock. Für die Franzosen war es der blanke Horror. Für die Amerikaner hingegen ein Segen. Dies war der Aufgang der Welt des Weins, wie wir sie heute kennen. Man kann diesen einen Moment in Paris genau festhalten wie sich Einstellung und Wahrnehmung gegenüber amerikanischen Wein geändert hat. (mehr …)

Skurril: Teetabletten aus Assam

Tocklai Tea Research Institute

Abwarten und Tee kauen?! Die Wissenschaftler aus Assam machten Ernst und haben sich ihre praktische Erfindung kurzerhand patentieren lassen. Die Teepille wird vorerst auf dem indischen Markt getestet, bevor sie auch in anderen Ländern erhältlich sein soll.

Die braunen Tabletten im Hosen-taschenformat wiegen gerade mal 0,3 g pro Stück und bestehen zu 80 % aus Tee-Extrakten und zu 20 % aus anderen geschmacksgebenden Inhaltsstoffen. Die Teepille kann man einfach kauen oder unter der Zunge zergehen lassen. Den Tabletten wird sogar eine erfrischende Wirkung zugesprochen. Perfekt also, wenn man gerade mal kein Teegeschirr oder heißes Wasser zu Hand hat. Doch inwieweit das jetzt noch mit Genuss zu tun haben soll, sei jetzt mal dahingestellt. Ich bevorzuge jedenfalls weiterhin eine gute Tasse frisch aufgebrühten Tee.

Eure Natalia

Matcha – der Lifestyle-Trend

Matcha

Der Trend ist leuchtend grün und trägt Namen „Matcha“. Die traditionelle japanische Teespezialität ist, laut Google Trends, in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten diese Teesorte einmal probieren.

Auch in vielen Kaffeeläden oder Teehäusern ist Matcha mittlerweile im Angebot zu finden, meist jedoch als eine mit Milch oder Sojamilch aufgeschäumte Variante unter dem Namen „Matcha Latte“ oder als stark gesüßtes Getränk. Diese Form der Zubereitung kaschiert den eigentlichen Matcha-Geschmack und entspricht eher dem deutschen Gaumen, der das leicht herbe, malzig-nussige Aroma nicht gewohnt ist.

Aber nicht nur die Zubereitung, auch die Art Matcha zu genießen unterscheidet sich von der ursprünglichen Form, die in Japan traditionell angewendet wird.

 

Matcha gehört in die Schale

Um Matcha in all seinen Facetten zu erleben muss der Tee traditionell aus einer Schale getrunken werden. Erst die bauchige Form einer Schale ermöglicht die volle Entfaltung aller Dämpfe und Aromen. Sie liegt gut in den Händen und macht den Matcha-Genuss zu einem sinnlichen Erlebnis. Ein Becher oder gar die „to-go-Variante“ können dies nicht leisten.

matcha Löffel

 

Matcha ist ein kurzer Kick für alle Sinne

Im Vergleich zu normalen Teeaufgüssen handelt es sich bei Matcha um eine Zubereitung aus feingemahlenem Pulver und Wasser. Bleibt diese Mischung längere Zeit stehen, trennen sich die Bestandteile wieder und das Pulver setzt sich am Boden ab. Die Idee ist es daher, Matcha schnell und pur (ohne Milch und Zucker) zu trinken, um so einen kurzen, aber intensiven Kick für die Sinne zu erleben. Guter Matcha ist im Geschmack so außergewöhnlich und anders, dass alle Sinne versuchen werden dieses Erlebnis einzuordnen. (mehr …)

Dekorativer Landhausstil und Matcha Cupcakes

Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

Buch_Ackermann_1

Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

Foto_Penninger_Ackermann_2

Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! (mehr …)