Was ist GABA Tee?

Die Welt des Tees bietet eine grenzenlose Vielfalt verschiedener Sorten an. Eine in Deutschland noch recht unbekannte Sorte ist der Gabaron. Bei dieser Sorte handelt es sich nicht um einen Tee im klassischen Sinne, sondern um einen Funktionstee. Bei Funktionstees steht vor allem ein gewünschter Effekt auf den Organismus im Mittelpunkt, den man sich durch die in der Sorte enthaltenen Inhaltsstoffe verspricht.GABA-Tee-Gabaron

Gabaron ist eine in den 1980er Jahren in Japan entwickelte Sorte. Während Forschungsarbeiten am japanischen National Food Research Institute (NFRI) entdeckte man, dass bei Zugabe von Stickstoff das Teeblatt einen hohen Gehalt der Gamma-Aminobuttersäure (englisch: gamma-Aminobutyric acid oder abgekürzt GABA) entwickelt. GABA selbst ist ein natürlicher Neurotransmitter, ein Botenstoff den auch der menschliche Körper selbst herstellt und Informationen zwischen Nervenzellen überträgt. Dabei wirkt GABA auf die Nervenzellen beruhigend, indem es die Übertragung von Reizen hemmt. Wissenschaftliche Studien beschreiben die Wirkung der Gamma-Aminobuttersäure auf den Körper als entspannend, schlaffördernd, angstlösend, schmerzlindernd, krampflösend und blutdruckregulierend. (mehr …)

Matcha-Omelettes mit Reis und Spinat

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Ein schöner Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Wünscht ihr einmal etwas besonderes auf dem Frühstückstisch, hier habe ich eine Idee für euch:

ZUTATEN für 4 Personen:

  • 150 g Klebreis (ersatzweise Sushi-Reis)
  • ½ TL Salz
  • 1 TL weißer Sesam
  • 1 TL Wasabi-Sesam (ersatzweise weißer Sesam)
  • 50 g grosse Spinatblätter
  • 4 Eier
  • 2 EL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 4 EL gehackte Petersilie
  • 4 EL Milch
  • 40 g Backerbsen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Nach Belieben Rucolasalat o.a.
  • Sojasauce

ZUBEREITUNG
Reis gründlich waschen und 30 Minuten in Wasser einweichen. Abgießen. Reis in 250 ml Wasser und dem Salz weich kochen. Mit den Sesamkörner vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auskühlen lassen.
Spinatblätter waschen und in etwas Wasser 2-3 Minuten blanchieren. Vorsichtig herausnehmen und abtropfen lassen und auf Küchenkrepp ausbreiten.
Backerbsen groß hacken. Eier verquirlen. Matchapulver in der Milch mit dem Besen verrühren und zu den Eiern geben. Nochmal gut verrühren. (mehr …)

Purple Bud – Innovation oder übertriebener Hype?

Weiße, grüne und schwarze Tees sind uns allen mittlerweile wohlbekannt. Aber habt Ihr jemals von Purple Bud Tee gehört? Diese einzigartige Spezialität sorgt in der Teewelt für reichlich Aufruhr, seitdem eine Vielzahl der Teeanbauregionen mit dieser Sorte experimentiert.

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Eine genetische Veränderung ist die Ursache für den erhöhten Anthocyaningehalt, der den Blättern das ungewöhnliche purpurfarbene Aussehen verleiht. Bei dem Anthocyanin handelt es sich um den gleichen Pflanzenfarbstoff, der beispielsweise auch Blaubeeren ihre dunkelblaue Farbe verleiht und die wundervollen Rot- und Orangetöne der Herbstfärbung der Bäume zaubert.

Tee aus purpurnen Teeblättern ist etwas dunkler als herkömmlicher Schwarztee und die aufgebrühte Tasse zeigt einen leichten lila Schimmer.

Studien haben gezeigt, dass sich diese Teepflanzen widerstandsfähig gegen Frost und Trockenheit zeigen. Das sich verändernde Weltklima könnte Purple Bud zu einer echten Alternative gegenüber den anfälligeren älteren Sorten machen. Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Aussehen ist Purple Bud keine besondere Teegattung, so dass die Blätter auf verschiedenste Weise verarbeitet werden können. (mehr …)

Matcha – der Lifestyle-Trend

Matcha

Der Trend ist leuchtend grün und trägt Namen „Matcha“. Die traditionelle japanische Teespezialität ist, laut Google Trends, in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten diese Teesorte einmal probieren.

Auch in vielen Kaffeeläden oder Teehäusern ist Matcha mittlerweile im Angebot zu finden, meist jedoch als eine mit Milch oder Sojamilch aufgeschäumte Variante unter dem Namen „Matcha Latte“ oder als stark gesüßtes Getränk. Diese Form der Zubereitung kaschiert den eigentlichen Matcha-Geschmack und entspricht eher dem deutschen Gaumen, der das leicht herbe, malzig-nussige Aroma nicht gewohnt ist.

Aber nicht nur die Zubereitung, auch die Art Matcha zu genießen unterscheidet sich von der ursprünglichen Form, die in Japan traditionell angewendet wird.

 

Matcha gehört in die Schale

Um Matcha in all seinen Facetten zu erleben muss der Tee traditionell aus einer Schale getrunken werden. Erst die bauchige Form einer Schale ermöglicht die volle Entfaltung aller Dämpfe und Aromen. Sie liegt gut in den Händen und macht den Matcha-Genuss zu einem sinnlichen Erlebnis. Ein Becher oder gar die „to-go-Variante“ können dies nicht leisten.

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Matcha ist ein kurzer Kick für alle Sinne

Im Vergleich zu normalen Teeaufgüssen handelt es sich bei Matcha um eine Zubereitung aus feingemahlenem Pulver und Wasser. Bleibt diese Mischung längere Zeit stehen, trennen sich die Bestandteile wieder und das Pulver setzt sich am Boden ab. Die Idee ist es daher, Matcha schnell und pur (ohne Milch und Zucker) zu trinken, um so einen kurzen, aber intensiven Kick für die Sinne zu erleben. Guter Matcha ist im Geschmack so außergewöhnlich und anders, dass alle Sinne versuchen werden dieses Erlebnis einzuordnen. (mehr …)

Dekorativer Landhausstil und Matcha Cupcakes

Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

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Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

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Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! (mehr …)

Eistee aus Houjicha

Hojicha ist gerösteter japanischer Grüntee. Traditionell wurde dieser Eistee von den Teefarmern getrunken, die sich, erschöpft von der Arbeit im heißen schwülen Sommer Japans eine Pause mit dem Genuss eines eiskalten Hojicha Eistees gönnten. Sie brachten Wasser in einem Kessel zum Kochen und kühlten diesen in einem nahegelegenen Bach ab. In der Tat ist es so, dass fast jedermann in Japan, nicht nur die Teebauern, in den Sommermonaten eisgekühlten Houjicha genießen. Houjicha enthält kaum Koffein, dafür ist er reich an Catechinen, denen in hohem Maße antioxidantische Wirkung zugesprochen wird. Houjicha ist zudem ein erschwinglicher Tee für jeden Tag – eine Quelle der Gesundheit in der heißen Sommersaison.

Eistee mit japanishcen Houjicha

Der Houjicha Eistee kann mit allen Houjicha Teesorten zubereitet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten Houjicha Eistee zuzubereiten. Ich empfehle jedoch die traditionelle Methode der Teebauern unbedingt auszuprobieren! (mehr …)