Eistee aus Houjicha

Hojicha ist gerösteter japanischer Grüntee. Traditionell wurde dieser Eistee von den Teefarmern getrunken, die sich, erschöpft von der Arbeit im heißen schwülen Sommer Japans eine Pause mit dem Genuss eines eiskalten Hojicha Eistees gönnten. Sie brachten Wasser in einem Kessel zum Kochen und kühlten diesen in einem nahegelegenen Bach ab. In der Tat ist es so, dass fast jedermann in Japan, nicht nur die Teebauern, in den Sommermonaten eisgekühlten Houjicha genießen. Houjicha enthält kaum Koffein, dafür ist er reich an Catechinen, denen in hohem Maße antioxidantische Wirkung zugesprochen wird. Houjicha ist zudem ein erschwinglicher Tee für jeden Tag – eine Quelle der Gesundheit in der heißen Sommersaison.

Eistee mit japanishcen Houjicha

Der Houjicha Eistee kann mit allen Houjicha Teesorten zubereitet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten Houjicha Eistee zuzubereiten. Ich empfehle jedoch die traditionelle Methode der Teebauern unbedingt auszuprobieren! (mehr …)

Roter Jade

Das atemberaubende, überschwängliche und besondere Aroma taiwanesischer Oolong Tees ist in der Teewelt unbestritten. Die hervorragende Bodenbeschaffenheit der taiwanesischen Böden für das Wachstum der Teepflanzen sucht ihresgleichen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die in Taiwan produzierten Schwarztees von ganz außergewöhnlich fruchtiger und ausdrucksstarker Qualität sind.

Sun Moon Lake

Der Schwarztee, der hier wohl am meisten beeindruckt ist der Rote Jade Tee. Die wunderbaren Tee-Blätter, stammen von der erst kürzlich durch das taiwanesische Zentrum für Tee Forschung und Anbau (“Tea Research and Extension Station“) eingeführten neuen TRES-18 hybrid Sorte, welche die Weiterentwicklung einer Kreuzung taiwanesischer wilder Teebäume mit der burmesischen Teepflanze ist. (mehr …)

An Ji Bai Cha – der verlorene Schatz

An Ji Bai Cha Pflanze

Der Tee An Ji Bai Cha wurde bereits vor 900 Jahren in alten Schriften erwähnt, doch erst vor 30 Jahren wurde dieser einzigartige Tee aufs Neue entdeckt. Der große Künstler und Tee-Liebhaber Kaiser Song Hui Zhong (Song Dynastie) schrieb einst ein Buch über Tee und widmete ein ganzes Kapitel den weißen Blättern von „Bai Cha“, ohne jedoch das Herkunftsgebiet zu nennen.

Der berühmte Teemeister Lu Yü wiederum schrieb über die An Ji Teeschatzkammer, ohne jedoch eine Teesorte zu benennen. Es dauerte 900 Jahre bis ein Tee-Forscher in den 80er Jahren auf der Reise durch das An Ji Gebiet zwei ungewöhnliche Teesträucher entdeckte. Im Frühling hatte die Pflanze sehr helle Teeblätter. Bei Temperaturen über 25°C wechselte die Farbe der Teeblätter in gewöhnliches Grün. (mehr …)

Tee aus Jingmai

Die Tees aus Jingmai (Yunnan/China) zeichnen sich durch ausgeprägte süßlich-blumige Aromen aus. Der Geschmack ist unverkennbar und sehr feminin. Ich mag diesen leichten spritzigen Geschmack des Tees und die Gegend mit seiner üppigen Natur sehr.

Letztes Jahr haben wir einen Pu Erh Tee in dem Da Zhai Dorf für uns herstellen lassen. Dieses Dorf ist eines der bekanntesten in Jingmai, da eine sehr große Anzahl von über 100 Jahre alten Teebäumen (Gu Shu) in dieser Gegend erhalten geblieben ist. Die Fladen wurde für uns nach unseren Vorgaben produziert und gepresst. Jeder Produktionsschritt: von der Pflückung bis zum Pressen der Fladen, wurde von uns beobachtet. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend und dem Herstellungsprozess:

Pflückung (mehr …)

Wie erkenne ich einen guten Matcha Tee

Der Matcha Trend ist nicht zu übersehen. Vor fünf Jahren haben nur wenige von Matcha Tee gehört, heute können sich viele Menschen den Tag ohne Matcha nicht mehr vorstellen. Entsprechend groß ist das Angebot an Matcha Tees: Viele Sorten mit immensen Preisunterschieden.

matcha qualität

Ich werde sehr oft gefragt, woran man einen guten Matcha erkennt und warum die Preisunterschiede so groß sind?

Hier sind ein paar Tipps zur Orientierung:

Obwohl der Matcha Tee im 12. Jahrhundert in China erfunden wurde, kommt der original Matcha-Tee heute ausschließlich aus Japan. Die besten Matcha-Teesorten kommen immer noch aus der Region Uji in der Nähe von Kyoto. Mehrere Faktoren wie Kultivar der Teepflanze, die Beschattung vor der Ernte, Pflückung und die Sorgfalt bei der Verarbeitung, inkl. Mahlen in Stein- oder Keramikmühlen, beeinflussen die Qualität des Tees erheblich. Preise von 16,00 bis19,00 EUR für 30 Gramm japanischen Matcha Pulvers ist realistisch. Je besser die Teequalität desto höher ist der Preis. (mehr …)

Panda Tee

Das Leben ist voll Überraschungen, und wie der Zufall es will, traf ich in der Stadt Ya’an im Südwesten der chinesischen Provinz Sichuan Herrn An Yanshi. Letztes Jahr zog er die Aufmerksamkeit Reuters, der BBC und anderer globalen Medien auf sich, als er ankündigte, dass er den weltweit teuersten Tee produziert. Es ging um Panda-Tee.

Eigentlich ist Herr An Yanshi ein sehr berühmter Kalligraf und unterrichtet Kalligrafie in der Universität von Sichuan. Eines Tages entschied er Tee zu produzieren, als er hörte, dass Panda-Bären nur 30 Prozent der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe absorbieren. Demnach soll der Panda-Mist ein hervorragender Dünger sein. Außerdem sind die Panda Bären vom Aussterben bedroht – das macht die Tiere so kostbar, auch ihre Abfallprodukte.

Panda Tee

Letztes Jahr mietete Herr An drei Teegärten, kaufte bei der Panda-Forschungsstation in Chengdu Panda-Mist und begann mit seinem Experiment. Es soll der teuerste Tee der Welt werden.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen. Überall auf der Welt hat man ihm von seinem Tee gehört. Der erste Tee wurde auch geerntet und verarbeitet. Es gibt grüne und schwarze Tees. Und zu jedem Tee gibt es natürlich eine schöne Geschichte. Ich war sehr überrascht und habe mich sehr gefreut, als Herr An mir seine Kalligrafie und ein Box mit Probe-Tüten schenkte. (mehr …)