Wenn man an Sri Lanka denkt, habt ihr vermutlich zuallererst Strand und Tee vor Augen. Jedoch außer diesen Dingen für die Sri Lanka zu recht berühmt ist hat es noch unglaublich viel mehr Spannendes und Schönes zu Bieten.

Im Folgenden stelle ich einige meiner Lieblingsorte dieser bezaubernden Insel vor.

TANGALLE

Tangalle ist ein größerer Ort im Hambantota District, einer der südlichen Provinzen Sri Lankas. Der Strand ist ein Surferparadies wegen seiner gigantischen Wellen. Es ist ein typischer, malerischer Ort mit breiten Sandstränden, windschiefen Palmen und kristallklarem türkisfarbenen Wasser. Hier befindet sich auch das phantastische Tangalle Bay Hotel, welches die Form eines Kreuzfahrtschiffes hat.

2005-09-21 18-26-42 OP

 

NUWARA ELIYA

Weiter landeinwärts befindet sich die sehenswerte Kleinstadt Nuwara Eliya, was so viel bedeutet wie Stadt des Lichts. Landschaftlich ist die 25.000 Einwohner Stadt sehr reizvoll gelegen, umgeben von Bergen, überragt von dem höchsten Berg Sri Lankas, dem Pidurutalagala. Das geschäftige Treiben auf dem bunten Markt der Stadt und die zahlreichen Wasserfälle der Umgebung machen Nuwara Eliiya zu einem Erlebnis. Im Herzen der Teeregion Sri Lankas liegend, ist es zugleich führend in der Teeproduktion des Landes. weiterlesen …



Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

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Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

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Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! weiterlesen …



Hojicha ist gerösteter japanischer Grüntee. Traditionell wurde dieser Eistee von den Teefarmern getrunken, die sich, erschöpft von der Arbeit im heißen schwülen Sommer Japans eine Pause mit dem Genuss eines eiskalten Hojicha Eistees gönnten. Sie brachten Wasser in einem Kessel zum Kochen und kühlten diesen in einem nahegelegenen Bach ab. In der Tat ist es so, dass fast jedermann in Japan, nicht nur die Teebauern, in den Sommermonaten eisgekühlten Houjicha genießen. Houjicha enthält kaum Koffein, dafür ist er reich an Catechinen, denen in hohem Maße antioxidantische Wirkung zugesprochen wird. Houjicha ist zudem ein erschwinglicher Tee für jeden Tag – eine Quelle der Gesundheit in der heißen Sommersaison.

Eistee mit japanishcen Houjicha

Der Houjicha Eistee kann mit allen Houjicha Teesorten zubereitet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten Houjicha Eistee zuzubereiten. Ich empfehle jedoch die traditionelle Methode der Teebauern unbedingt auszuprobieren! weiterlesen …



Ich möchte Euch einige traditionelle japanische Eisteerezepte vorstellen, für frische, grüne Sommermomente!

In Japan werden seit vielen Jahren grüne Eistees genossen. Diese Tradition ist einzigartig, wie auch die feinen japanischen Grünteesorten, da man in Japan von alters her mit reinem und klarem Wasser gesegnet ist. Gyokuro oder Sencha Eistee ist das perfekte Erfrischungsgetränk für heiße und schwülwarme Sommertage!

Es gibt 3 verschiedene Herstellungsarten für Gyokoro oder Sencha Eistee. Jede Aufgussmethode hebt in besonderer Weise das Aroma und die wesentlichen Bestandteile dieser hochwertigen japanischen Grünteesorten hervor. Die verschiedenen Techniken kreieren Tees unterschiedlichen Koffeingehalts, da Koffein in erster Linie in heißem Wasser freigesetzt wird. Wählen Sie nach Gusto aus den unterschiedlichen Aufgussmethoden!

Eistee - Ice Brew

 

TEEAUFGUSS MIT EIS – ICE BREW

Diese Aufgusstechnik ist ein etwas zeitaufwändiger Prozess, liefert jedoch die edelsten Geschmackserlebnisse, die bei dem Genuss der edlen Gyokuro und Sencha möglich sind. weiterlesen …



Roter Jade

Das atemberaubende, überschwängliche und besondere Aroma taiwanesischer Oolong Tees ist in der Teewelt unbestritten. Die hervorragende Bodenbeschaffenheit der taiwanesischen Böden für das Wachstum der Teepflanzen sucht ihresgleichen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die in Taiwan produzierten Schwarztees von ganz außergewöhnlich fruchtiger und ausdrucksstarker Qualität sind.

Sun Moon Lake

Der Schwarztee, der hier wohl am meisten beeindruckt ist der Rote Jade Tee. Die wunderbaren Tee-Blätter, stammen von der erst kürzlich durch das taiwanesische Zentrum für Tee Forschung und Anbau (“Tea Research and Extension Station“) eingeführten neuen TRES-18 hybrid Sorte, welche die Weiterentwicklung einer Kreuzung taiwanesischer wilder Teebäume mit der burmesischen Teepflanze ist. weiterlesen …



ZUTATEN für 4 personen

  • 70 g weisse Schokolade
  • ggf. 1 TL Speiseöl
  • 1 TL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 70 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 40 g feiner Zucker
  • 20 g Mehl
  • 4 feuerfeste Förmchen (à 120 ml)
  • etwas Butter zum Einfetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen
  • etwas Matchapulver zum Bestäuben
  • 30 g gesalzene Pistazienkerne

 

ZUBEREITUNG

Weiße Schokolade im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen. Falls die Schokolade klumpt, das Speiseöl hinzufügen und gut verrühren. Etwas auskühlen lassen. Matchapulver durch ein feines Sieb in die Schokolade sieben und gut verrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen und aus der Masse vier Trüffel formen. Bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren, mindestens jedoch 1 Stunde. Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Eier und Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl unterrühren. Zum Schluß die Schokobutter unterheben.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. 4 feuerfeste Förmchen mit Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Die Hälfte der Schokoteigmasse in die Förmchen füllen. Jeweils einen Trüffel in die Mitte setzen und mit dem Rest Teigmasse bedecken. Förmchen 13-14 Minuten backen. Pistazien in der Zwischenzeit hacken. Törtchen herausnehmen, stürzen und mit Matchapulver und Pistazien betreuen. Sofort servieren.

Eure Natalia



An Ji Bai Cha Pflanze

Der Tee An Ji Bai Cha wurde bereits vor 900 Jahren in alten Schriften erwähnt, doch erst vor 30 Jahren wurde dieser einzigartige Tee aufs Neue entdeckt. Der große Künstler und Tee-Liebhaber Kaiser Song Hui Zhong (Song Dynastie) schrieb einst ein Buch über Tee und widmete ein ganzes Kapitel den weißen Blättern von „Bai Cha“, ohne jedoch das Herkunftsgebiet zu nennen.

Der berühmte Teemeister Lu Yü wiederum schrieb über die An Ji Teeschatzkammer, ohne jedoch eine Teesorte zu benennen. Es dauerte 900 Jahre bis ein Tee-Forscher in den 80er Jahren auf der Reise durch das An Ji Gebiet zwei ungewöhnliche Teesträucher entdeckte. Im Frühling hatte die Pflanze sehr helle Teeblätter. Bei Temperaturen über 25°C wechselte die Farbe der Teeblätter in gewöhnliches Grün. weiterlesen …



Auf meiner letzten China-Reise hatte ich die großartige Gelegenheit mich mit einer weiteren Episode der Geschichte des Tees auseinander zu setzen. Mein Begleiter war ein großer Fan der chinesischen Teekultur und kannte sich bestens in diesem Bereich aus. Durch ihn hatte ich meine erste bewusste Begegnung mit Lu Yu – dem unübertroffenen Teemeister aus der Tang Dynastie. Bis heute verehren die Chinesen Lu Yu wie einen Heiligen.

Lu Yu

Im Laufe der Jahrtausende durchlief Tee verschiedene Entwicklungs-Perioden und Schulen, die in drei Hauptabschnitte gegliedert werden können: der Ziegeltee, der gekocht wurde, der Pulver-Tee, der geschlagen wurde und damit ein Vorgänger des japanischen Matchas ist und der Blättertee, der gebrüht wurde. weiterlesen …



Matcha Lachs

Matcha Lachs

ZUTATEN

500 g Lachs mit Haut
100 g Salz
50 g Zucker
1 EL Matchapulver (for cooking)

Für die Butter:

80 g weiche Butter
1 Zitronengrasstängel
2 TL gehackter Ingwer
1 TL Limettensaft
Limettenschale
3 TL frischer Koriander
Salz
weißer Pfeffer

150 g Jasminreis
½ TL Salz
8 Mini-Paksoi
30 g Butter
1 EL Rohrohrzucker
2 EL Sonnenblumenöl

 

ZUBEREITUNG

Wasser zum Kochen bringen und darin Salz und Zucker auflösen. Matchapulver mit etwas Wasser verrühren und in den Sud einrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Lachs darin 1 Stunde ziehen lassen. Nicht länger, dann wird der Lachs zu salzig.

In der Zwischenzeit die Zitrusbutter zubereiten. Dafür Koriander hacken und das weiße Innere des Zitronengrasstängels sehr fein hacken. Butter mit einer Gabel zerdrücken und Zitronengras, Ingwer, Koriander und Limettensaft gut untermischen. Mit Limettenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. weiterlesen …



Teezubereitung

Es gibt keine grundsätzlichen Regeln für die Teezubereitung. Tee ist sehr vielseitig, jedes unterschiedliche Verhältnis der Teeblätter zum Wasser, sowie zur Wassertemperatur, offenbart neue Aroma- und Geschmacksfacetten. Damit du dein Genusserlebnis erheblich steigern kannst, solltest du trotzdem folgendes unbedingt beachten:

1. Tee falsch aufbewahrt
Luft und Licht sind die größten Feinde jedes guten Tees. Ein purer Tee ist ein Naturprodukt. Wenn die Teeblätter nicht Luft- und lichtdicht aufbewahrt werden, entfliehen die ätherischen Öle sehr schnell, die grüne Farbe der Teeblätter wird braun und der Geschmack des Aufgusses wird flach. Den Tee solltest du also in lichtdichten Dosen mit gutem Verschluss aufbewahren.

2. Qualität des Tees nicht beachtet
Die Qualität des Tees ist entscheidend. Achte bei der Wahl deines Lieblingstees auch auf die Herkunft, das Anbaugebiet und die Erntezeit. Besonders bei Grünen Tees gilt: Je frischer der Tee desto mehr Aroma und Geschmack. Eine sehr feine Blattstruktur und viele Stängel sind ein Zeichen für minderwertigen, meist maschinell verarbeiteten Tee. weiterlesen …



Ich bin wieder zurück. Auch dieses Mal waren es sehr aufregende und lehrreiche Wochen in China. In An Ji könnte ich vieles über den berühmten An Ji Bai Cha Teestrauch und die Entstehung der neuen Teesorte erfahren. In Yellow Mountain traf ich den Teemeister, der in 80er Jahre die Teeblumen erfunden hat. In seinem Betrieb konnte ich 600 verschiedene gebundene Teeblumen-Formen, unter anderem Fische, Krokodile und Schildkröten, betrachten.

In Qimen besuchte ich einen unserer Teefarmer und verkostete die neuen Keemun Tees. In den magischen Wuyi Bergen traf ich mehrere Teebauern auf der Suche nach Rock Oolongs und studierte die Vielfalt der Teepflanzen, die für die verschiedenen Rock Tees verwendet werden. Ich hatte die Möglichkeit einen Bai Ji Guan Oolong und den echten Ji Jun Mej, die neuen Tee-Star Chinas, zu verkosten. Auch hatte ich das Glück den Vater des Big Red Robe Teestrauchs zu treffen und die wahre Geschichte des Big Red Robe Oolong von ihm zu erfahren. Und natürlich verpasste ich die Gelegenheit nicht den Hangzhou und die Teegärten von Shi Feng und Meijiawu zu besuchen.

Jeder Tag meiner Reise ist eigentlich mehrere Berichte Wert. Auf jeder Tee-Reise wird mir immer wieder bewusst, dass hinter dem Tee, den wir trinken, Menschen mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten und Geschichten stecken. Ich bin sehr glücklich, dass ich so vielen verschiedenen Menschen, ob sie den Tee anbauen und verarbeiten oder sich mit der Teetradition auseinandersetzten, begegnen durfte und den Moment mit meiner Kamera festhalten konnte. Mit ein paar Fotos möchte ich euch diesen Menschen und deren Welt ein Stück näher bringen.

Eure Natalia

Teepflückerin in Keemun

Teemeisterin von Purple Bamboo Shoot weiterlesen …



Tee aus Jingmai

Die Tees aus Jingmai (Yunnan/China) zeichnen sich durch ausgeprägte süßlich-blumige Aromen aus. Der Geschmack ist unverkennbar und sehr feminin. Ich mag diesen leichten spritzigen Geschmack des Tees und die Gegend mit seiner üppigen Natur sehr.

Letztes Jahr haben wir einen Pu Erh Tee in dem Da Zhai Dorf für uns herstellen lassen. Dieses Dorf ist eines der bekanntesten in Jingmai, da eine sehr große Anzahl von über 100 Jahre alten Teebäumen (Gu Shu) in dieser Gegend erhalten geblieben ist. Die Fladen wurde für uns nach unseren Vorgaben produziert und gepresst. Jeder Produktionsschritt: von der Pflückung bis zum Pressen der Fladen, wurde von uns beobachtet. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend und dem Herstellungsprozess:

Pflückung weiterlesen …



Himmlische Weihnachtsplätzchen

Ist es nicht perfekt, wenn man zum winterlichen Tee einen leckeren Cookie naschen kann?

Ich liebe Gebäck und möchte euch ein tolles Cookierezept vorstellen, das mit unserem Spice delight Kräutertee zubereitet wird. Das ganze Haus duftet anschließend nach weihnachtlichen Gewürzen wie Kakaoschalen, Ingwer, Fenchel, Anis, Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelke und Süßholzwurzel.

Da die Adventszeit vor der Tür steht, habe ich die Cookies mit etwas Zartbitterschokolade und Schneekristallen „aufgehübscht“. Ist das nicht ein Augenschmaus? Das Beste daran ist, dass es ganz schnell und einfach geht.

Zubereitung weiterlesen …



Matcha Besen

Die richtigen Matcha Tee Liebhaber können auf dieses Werkzeug nicht verzichten. Der Bambusbesen – auch Chasen genannt – ist unverzichtbar bei der Matcha Zubereitung, um den Tee schaumig zu schlagen.

Geschnitten und geformt wird der Besen aus einem Stück Bambus. Bis zu fünf Jahre muss ein, speziell ausgebildeter, Bambus-Künstler Erfahrungen sammeln, bevor er solch einen Bambusbesen in Perfektion anfertigen kann. Ihr Wissen wird über Generationen weitergegeben.

Bambus Dunkel

Mehrere Schritte sind notwendig um einen Matcha Besen herzustellen:

Die Bambusstangen werden zuerst geerntet und an sonnigen Tagen getrocknet.
Für dunkle Bambusbesen wird schwarzer Bambus verwendet. weiterlesen …



Der Tee und die Blume

In den letzten 10 Jahren genießen die Teeblumen in ganz Europa große Popularität. Diese kleinen Teebündel eignen sich hervorragend als Geschenk.

Dabei gibt es die Teeblumen noch gar nicht so lange, wie viele denken. Die Teeblumen wurden Ende der 80er Jahre in China entwickelt. Heutzutage werden in China sehr viele verschiedene Sorten und Formen produziert. Eine Teeblume, auch Teerose genannt, besteht aus echtem Tee (milder weißer oder milder grüner Tee) sowie einer oder mehreren verschiedenen farbenfrohen Blüten.

Meistens werden für die Teeblumen Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen, Ringelblumen oder Jasmin verwendet. Dabei dürfen die Teeblumen mit Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen in Europa laut der Novelfood Verordnung nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden. weiterlesen …



Der Matcha Trend ist nicht zu übersehen. Vor fünf Jahren haben nur wenige von Matcha Tee gehört, heute können sich viele Menschen den Tag ohne Matcha nicht mehr vorstellen. Entsprechend groß ist das Angebot an Matcha Tees: Viele Sorten mit immensen Preisunterschieden.

matcha qualität

Ich werde sehr oft gefragt, woran man einen guten Matcha erkennt und warum die Preisunterschiede so groß sind?

Hier sind ein paar Tipps zur Orientierung:

Obwohl der Matcha Tee im 12. Jahrhundert in China erfunden wurde, kommt der original Matcha-Tee heute ausschließlich aus Japan. Die besten Matcha-Teesorten kommen immer noch aus der Region Uji in der Nähe von Kyoto. Mehrere Faktoren wie Kultivar der Teepflanze, die Beschattung vor der Ernte, Pflückung und die Sorgfalt bei der Verarbeitung, inkl. Mahlen in Stein- oder Keramikmühlen, beeinflussen die Qualität des Tees erheblich. Preise von 16,00 bis19,00 EUR für 30 Gramm japanischen Matcha Pulvers ist realistisch. Je besser die Teequalität desto höher ist der Preis. weiterlesen …



Klümpchen im Matcha Tee?

Wenn euer frisch zubereiteter Matcha Tee trotz sorgfältigen Schlagens mit dem Matcha Besen störende Klümpchen hat, liegt es meistens an der Zubereitung und nicht an dem Tee, denn auch bei den besten Matcha Tees können sich Klümpchen bilden.

Matcha ist kein Instanttee, der sich einfach im Wasser auflöst. Für Matcha werden die Teeblätter in schweren Steinmühlen zu feinstem Pulver zermahlen. Wenn ihr Wasser zu dem feinen Pulver zugebt, können sich Klümpchen bilden (wie z. B. auch bei Mehl).

Matcha Tee Klümpchen
Ich kenne zwei Möglichkeiten, die auch in Japan praktiziert werden, um die Bildung von Klümpchen zu vermeiden.

  1. Die notwendige Menge des Matcha Pulvers durch ein sehr feines Sieb in die Matcha-Schale sieben. Erst dann das Wasser hinzu geben und den Tee mit einem Bambusbesen (Chasen) schlagen.
  2. Den Tee zuerst in der Schale mit einer kleinen Menge Wasser aufgießen und diesen mit einem Matcha-Besen zu einer cremigen klumpenfreien Paste verrühren. Mit dem restlichen Wasser auffüllen und anschließend den Matcha Tee aufschäumen.

Natürlich benutzt ihr den klassischen Matcha-Besen (Chasen) für die Zubereitung. Der moderne Milchaufschäumer hat bei der Matcha Zubereitung nichts zu suchen. Welche Methode euch am besten gefällt, müsst ihr ausprobieren. Ich bevorzuge die zweite Methode mit der Paste.

Viel Spaß beim Testen!
Eure Natalia



Matcha-Bananen-Shake

Bananen_Matcha_Shake

Das ist ein schneller Matcha-Bananen-Shake, damit Euer Tag perfekt startet.

Das Wichtigste ist eine gefrorene Banane. Die gefrorene Banane ersetzt die Eiswürfel in diesem Shake.
Am Abend legt man die Banane ins Gefrierfach.
Am nächsten Morgen schält Ihr die Banane, schneidet sie in Stücke und gebt sie in den Mixer.
Dazu kommt 1/4 Liter Milch- lecker ist auch Mandel- oder Reismilch.
Zum Abschluss gebt ihr einen gehäuften Teelöffel vom Bio Matcha Shizen hinzu.
Alle Zutaten werden so lange gemixt bis ein cremiger Shake entsteht.
Fertig!

Den müsst ihr unbedingt probieren, denn er schmeckt sagenhaft gut.
Experementiert doch einfach auch mit verschiedenen Früchten oder fügt noch Vanille oder Schokolade zu…

Ein schönes Wochenende, Eure Natalia.



Backen mit Matcha Tee

Nach meinem Rezeptbeitrag im Juli von der köstlichen Matcha-Torte kamen viele Anfragen von euch, nach weiteren Rezepten. Da mein Tag aber auch nur 24 Stunden hat, kam mir die Idee eine Freundin zu bitten, mit Matcha zu backen.

Claudia ist selber Bloggerin und setzt seit 2006 auf Ihrem Blog ideas&inspirations ihre kreativen Ideen um. Natürlich trinkt auch sie gerne unsere Tees und testet Backrezepte mit unserem Bio Matcha Shizen. Heraus gekommen sind dabei kleine Spätsommerkuchen –  himmlische Minigugelhupfe mit feiner Matchanote.

Einfache Gugelhupfe kann jeder – diese  grünen Minikuchen sind der Hingucker für jede Teetafel!

Lasst euch von den Fotos inspirieren:

Gugelhupf_Rezept_neu2

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Coonoor Teegarten

Darf ich vorstellen: Gurrinder Khanna und seine Tochter Muskan.

Coonoor tea estate

Seit 37 Jahren führt Herr Khanna den zauberhaften Hochlandteegarten Coonoor in Nilgiri. Der Teegarten befindet sich in Familienbesitz und die Tochter Muskan wird den Garten irgendwann übernehmen.

Im Oktober 2012 habe ich den Teegarten besucht und zwei Tage mit Vater und Tochter Khanna auf Teefeldern, in der Produktion, bei Verkostungen oder einfach nur bei einer Tasse Tee, in paar Sandwiches und mit Gesprächen über die Zukunft der Nilgiri-Tees verbracht. Wie viele andere Plantagenbesitzer setzt Herr Khanna auf Qualität und besondere Teesorten. Er experimentiert mit den Teepflanzen, Pflückungszeiten und Verarbeitungsmethoden und entwickelt so interessante neue Tees mit neuen Geschmacks-Facetten. Als einziger in Nilgiri produziert der Garten einen „Nilgiri Frost“ Tee. Hier, auf 2.000m Höhe, kann es in November auch Frost geben. Erst wenn die oberen Teeblätter gefroren sind, werden sie von Hand gelesen und sofort zur Schwarzem Tee verarbeitet. Der Prozess ist mühsam und aufwendig und der Tee ist einzigartig. weiterlesen …



Tee aus Nilgiri

Hallo ihr Teefreunde! Habt ihr schon von blauen Bergen Nilgiris gehört oder sogar Nilgiri Tee getrunken? Nilgiri hat mein Herz sofort erobert. Der Weg war sehr lang dorthin: nach zweimal umsteigen in Dubai und Kozhikode (Indien) bin ich endlich in Coimbatore gelandet. Coimbatore ist eine typische Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu – heiß mit viel Verkehr und noch mehr Menschen.

Noch vier Stunden Fahrt von Coimbatore und 1.500 bewältigten Höhemeter auf einer schmalen Serpentin-Straße und ich bin in Nilgiri, den „Blauen Bergen“ Indiens. Man erzählt, dass die Bergkette diesen Namen dem einzigartigen Neelakurinji Strauch (Strobilanthes Kunthiana) zu verdanken hat. Alle 12 Jahre blüht die Pflanze und bedeckt die Hügel und Täler mit einem blauen Teppich. Dieses Schauspiel habe ich leider verpasst, aber ich habe jeden Morgen den blauen Nebel gesehen der unten in den Tälern liegt und die malerische Bergkette unwirklich erscheinen lässt.

Nilgiri
Die Natur ist üppig mit vielen Wäldern, unzähligen Flüssen, Bächen und tropischen Blumen. Die Schilder auf der Straße weisen auf wilde Elefanten und Büffel hin, die einem einfach so über den Weg laufen können. Fast 20.000 Teegärten gibt es hier – meistens kleine, nicht grösser als 10 Hektar. Das tropische Klima Nilgiris ist der benachbarten Insel Sri Lanka sehr ähnlich. Deshalb kommt der Geschmack der Nilgiri Tees dem Geschmack der Ceylontees aus dem Hochland von Nuwara-Eliya näher als Teesorten aus Darjeeling oder Assam. Nilgiri Tees sind sehr aromatisch, leicht und spritzig, oft mit ausgeprägten zitrusartigen Noten.
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Matcha Torte für den Sommer

Matcha Torte

ZUTATEN:

FÜR DEN BODEN:

200 g Löffelbiskuits
125 g Butter

FÜR DEN BELAG

400 g Philadelphiakäse Creme original
1 Päckchen Gelatine
12 Esslöffel Zucker
2 Becher Schlagsahne
3 Teelöffel Matcha Tee

 

Matcha Torte

 

ZUBEREITUNG

Die Löffelbiskuits klein krümeln, mit der weichen Butter verkneten bis es eine Masse wird. Die Masse auf den Boden einer Springform festdrücken.

Matcha Tee mit etwas Wasser zu einer cremigen Paste rühren. Philadelphiakäse, Zucker, und Matcha Tee vermischen. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und auflösen und der Käsemasse zufügen. Die steif geschlagene Sahne unterheben. Alles auf den Boden in die Springform geben und noch mit etwas Matcha Tee bestäuben. Das Ganze für ca. 3 Stunden kühl stellen.

Gutes Gelingen!

Danke für das Rezept an Zhen Yu Jing



Panda Tee

Das Leben ist voll Überraschungen, und wie der Zufall es will, traf ich in der Stadt Ya’an im Südwesten der chinesischen Provinz Sichuan Herrn An Yanshi. Letztes Jahr zog er die Aufmerksamkeit Reuters, der BBC und anderer globalen Medien auf sich, als er ankündigte, dass er den weltweit teuersten Tee produziert. Es ging um Panda-Tee.

Eigentlich ist Herr An Yanshi ein sehr berühmter Kalligraf und unterrichtet Kalligrafie in der Universität von Sichuan. Eines Tages entschied er Tee zu produzieren, als er hörte, dass Panda-Bären nur 30 Prozent der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe absorbieren. Demnach soll der Panda-Mist ein hervorragender Dünger sein. Außerdem sind die Panda Bären vom Aussterben bedroht – das macht die Tiere so kostbar, auch ihre Abfallprodukte.

Panda Tee

Letztes Jahr mietete Herr An drei Teegärten, kaufte bei der Panda-Forschungsstation in Chengdu Panda-Mist und begann mit seinem Experiment. Es soll der teuerste Tee der Welt werden.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen. Überall auf der Welt hat man ihm von seinem Tee gehört. Der erste Tee wurde auch geerntet und verarbeitet. Es gibt grüne und schwarze Tees. Und zu jedem Tee gibt es natürlich eine schöne Geschichte. Ich war sehr überrascht und habe mich sehr gefreut, als Herr An mir seine Kalligrafie und ein Box mit Probe-Tüten schenkte. weiterlesen …



Pu Erh Konzentrat

Schon mal von Pu Erh Konzentrat gehört? Ich hab es probiert.

Es soll einer der neuesten Trends in der Pu Erh Produktion sein. Herr Wang Xi Qun von der Cha Ma Si Teefabrik erzählte mir, dass das Vorbild für das Konzentrat Cha Gao, oder Pu Erh Paste ist, die bereits zum ersten Mal in der der Tang-Dynastie hergestellt werden sollte. Die Informationen über diesen seltenen Tee fand man in alten chinesischen Medizin Büchern. Die Pu Erh Paste sollte positiv auf die Verdauung wirken und half schneller nach dem Alkohol Genuss nüchtern zu werden. Das Herstellungsverfahren galt lange als verloren.

Pu Erh Konzentrat

In den 50-er Jahren wurden Teehersteller in Yunnan von der Chinesischen Regierung beauftragt Pu Erh Paste (Cha Gao) für die chinesische Armee im Tibet Einsatz zu produzieren. Es wurde angenommen, dass die Paste die Armee mit den wichtigen Nährstoffen versorgen würde, das knapp in den hohen Bergen Tibets waren. Nach langen tüfteln und experimentieren hat man ein Herstellungsprozess für das Pu Erh Konzentrat entwickelt. weiterlesen …



Ein Stück tropisches Asien, das Xishuangbanna genannt wird, liegt im tiefen Süden Yunnans zwischen Laos und Burma. Das klangvolle Name hat leider eine sehr einfache Bedeutung: „Zwölf Verwaltungseinheiten“. Was der Name nicht hält, macht die Natur wett. Die immergrüne Gegend ist noch Heimat einiger weniger wilder Tiere, die anderswo ausgestorben sind: Elefanten, Tiger,  Leoparden oder  Pythonschlangen. In den Wäldern findet man wertvolle Edelhölzer wie Mahagoni, Kampfer, Sandelholz.

Leider, wie auch überall auf der Welt, hält die Natur dem unternehmerischen Geist der Menschen nicht stand. Etwa 1.500 km haben wir bereits in der ersten Woche mit dem Auto zurückgelegt: Yiwu, Youle, Nannuo Shan… Unterwegs nicht zu übersehen waren riesige Waldflächen, die sehr geordnet und gleich wirkten: Kautschuk-Plantagen.

Kautschuk Landschaft

Xishuangbanna wird immer weiter abgeholzt, um wirtschaftlich profitableren Kautschuk-Plantagen Platz zu machen.

Nach einem Bericht der Zeitung Business Herald als Folge dieser Entwicklung ist die Waldfläche in dieser Region auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Aber nicht nur das Abholzen ist das größte Problem: Großflächige Kautschuk-Monokulturen bedrohen die Artenvielfalt und beeinflussen direkt die Lebensqualität der Menschen. Der Wald kann seiner Funktion in Klimaregulation und Wasserspeicherung nur noch eingeschränkt nachkommen. Hierzu kommt Bodenerosion und eine ausgelaugte Landschaft. weiterlesen …



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