Weißer Tee aus Mannong

Auf den Berghängen von Mannong erstreckt sich der größte antike Teegarten Yunnans. Auf einer Höhe von 1.500 bis 1.800 m üNN wachsen die bis zu 800 Jahre alten Teebäume. Das tropische Monsun-Klima, Durchschnittstemperaturen von 20-22 °C und ergiebige Niederschläge bieten ideale Bedingungen für die Teepflanzen. Der höchste Teebaum dieser Region erreicht 7 Meter.

In dieser wunderschönen Gegend entstand die Mannong Tee-Kooperative, die viele kleine Familiengärten vereint. Die Nutzungsrechte an den antiken Teepflanzen (Camellia sinensis assamica) gehören immer noch den ethnischen Minderheiten Lahus, Dai und Bu Langs. Die Teebauern pflücken die frisch gesprossenen Teeblätter per Hand von den Bäumen. Die weitere Verarbeitung erfolgt teilweise zuhause und in einer kleinen Fabrik. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend.

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Ein schöner Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Wünscht ihr einmal etwas besonderes auf dem Frühstückstisch, hier habe ich eine Idee für euch:

ZUTATEN für 4 Personen:

  • 150 g Klebreis (ersatzweise Sushi-Reis)
  • ½ TL Salz
  • 1 TL weißer Sesam
  • 1 TL Wasabi-Sesam (ersatzweise weißer Sesam)
  • 50 g grosse Spinatblätter
  • 4 Eier
  • 2 EL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 4 EL gehackte Petersilie
  • 4 EL Milch
  • 40 g Backerbsen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Nach Belieben Rucolasalat o.a.
  • Sojasauce

ZUBEREITUNG
Reis gründlich waschen und 30 Minuten in Wasser einweichen. Abgießen. Reis in 250 ml Wasser und dem Salz weich kochen. Mit den Sesamkörner vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auskühlen lassen.
Spinatblätter waschen und in etwas Wasser 2-3 Minuten blanchieren. Vorsichtig herausnehmen und abtropfen lassen und auf Küchenkrepp ausbreiten.
Backerbsen groß hacken. Eier verquirlen. Matchapulver in der Milch mit dem Besen verrühren und zu den Eiern geben. Nochmal gut verrühren. weiterlesen …



Weiße, grüne und schwarze Tees sind uns allen mittlerweile wohlbekannt. Aber habt Ihr jemals von Purple Bud Tee gehört? Diese einzigartige Spezialität sorgt in der Teewelt für reichlich Aufruhr, seitdem eine Vielzahl der Teeanbauregionen mit dieser Sorte experimentiert.

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Eine genetische Veränderung ist die Ursache für den erhöhten Anthocyaningehalt, der den Blättern das ungewöhnliche purpurfarbene Aussehen verleiht. Bei dem Anthocyanin handelt es sich um den gleichen Pflanzenfarbstoff, der beispielsweise auch Blaubeeren ihre dunkelblaue Farbe verleiht und die wundervollen Rot- und Orangetöne der Herbstfärbung der Bäume zaubert.

Tee aus purpurnen Teeblättern ist etwas dunkler als herkömmlicher Schwarztee und die aufgebrühte Tasse zeigt einen leichten lila Schimmer.

Studien haben gezeigt, dass sich diese Teepflanzen widerstandsfähig gegen Frost und Trockenheit zeigen. Das sich verändernde Weltklima könnte Purple Bud zu einer echten Alternative gegenüber den anfälligeren älteren Sorten machen. Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Aussehen ist Purple Bud keine besondere Teegattung, so dass die Blätter auf verschiedenste Weise verarbeitet werden können. weiterlesen …



Matcha

Der Trend ist leuchtend grün und trägt Namen „Matcha“. Die traditionelle japanische Teespezialität ist, laut Google Trends, in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten diese Teesorte einmal probieren.

Auch in vielen Kaffeeläden oder Teehäusern ist Matcha mittlerweile im Angebot zu finden, meist jedoch als eine mit Milch oder Sojamilch aufgeschäumte Variante unter dem Namen „Matcha Latte“ oder als stark gesüßtes Getränk. Diese Form der Zubereitung kaschiert den eigentlichen Matcha-Geschmack und entspricht eher dem deutschen Gaumen, der das leicht herbe, malzig-nussige Aroma nicht gewohnt ist.

Aber nicht nur die Zubereitung, auch die Art Matcha zu genießen unterscheidet sich von der ursprünglichen Form, die in Japan traditionell angewendet wird.

 

Matcha gehört in die Schale

Um Matcha in all seinen Facetten zu erleben muss der Tee traditionell aus einer Schale getrunken werden. Erst die bauchige Form einer Schale ermöglicht die volle Entfaltung aller Dämpfe und Aromen. Sie liegt gut in den Händen und macht den Matcha-Genuss zu einem sinnlichen Erlebnis. Ein Becher oder gar die „to-go-Variante“ können dies nicht leisten.

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Matcha ist ein kurzer Kick für alle Sinne

Im Vergleich zu normalen Teeaufgüssen handelt es sich bei Matcha um eine Zubereitung aus feingemahlenem Pulver und Wasser. Bleibt diese Mischung längere Zeit stehen, trennen sich die Bestandteile wieder und das Pulver setzt sich am Boden ab. Die Idee ist es daher, Matcha schnell und pur (ohne Milch und Zucker) zu trinken, um so einen kurzen, aber intensiven Kick für die Sinne zu erleben. Guter Matcha ist im Geschmack so außergewöhnlich und anders, dass alle Sinne versuchen werden dieses Erlebnis einzuordnen. weiterlesen …



Wenn man an Sri Lanka denkt, habt ihr vermutlich zuallererst Strand und Tee vor Augen. Jedoch außer diesen Dingen für die Sri Lanka zu recht berühmt ist hat es noch unglaublich viel mehr Spannendes und Schönes zu Bieten.

Im Folgenden stelle ich einige meiner Lieblingsorte dieser bezaubernden Insel vor.

TANGALLE

Tangalle ist ein größerer Ort im Hambantota District, einer der südlichen Provinzen Sri Lankas. Der Strand ist ein Surferparadies wegen seiner gigantischen Wellen. Es ist ein typischer, malerischer Ort mit breiten Sandstränden, windschiefen Palmen und kristallklarem türkisfarbenen Wasser. Hier befindet sich auch das phantastische Tangalle Bay Hotel, welches die Form eines Kreuzfahrtschiffes hat.

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NUWARA ELIYA

Weiter landeinwärts befindet sich die sehenswerte Kleinstadt Nuwara Eliya, was so viel bedeutet wie Stadt des Lichts. Landschaftlich ist die 25.000 Einwohner Stadt sehr reizvoll gelegen, umgeben von Bergen, überragt von dem höchsten Berg Sri Lankas, dem Pidurutalagala. Das geschäftige Treiben auf dem bunten Markt der Stadt und die zahlreichen Wasserfälle der Umgebung machen Nuwara Eliiya zu einem Erlebnis. Im Herzen der Teeregion Sri Lankas liegend, ist es zugleich führend in der Teeproduktion des Landes. weiterlesen …



Heute muss ich Euch einfach mal auf ein Buch aufmerksam machen, das mich total begeistert hat. Es hat auf Umwegen auch mit dieses Blog zu tun, denn es ist von der Künstlerin und Bloggerin Claudia von Ideas&Inspirations (www.homeideasandinspirations.blogspot.de).

Sie hat schon Rezeptideen mit Back Matcha oder Chai Tee hier vorgestellt. Bevor ich euch jedoch mehr von dem Buch erzähle, möchte ich Euch das Buch erst einmal vorstellen:

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Titel: Dekorativer Landhausstil, selber gemalt
Autorin: Claudia Ackermann
Verlag: Cristophorus
Seiten: 80
Preis: 19,99 € (D)
ISBN: ISBN: 978-3-86230-293-2

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Claudia hat in Ihrem Buch viele Ideen und Techniken zusammen gestellt, mit denen wir unser Zuhause verschönern und den angesagten Landhausstil in Haus und Garten umsetzen können.

Die Künstlerin gibt den oft alten Fundstücke durch Malerei, rissigen Anstrichen oder verwaschener Schablonenschrift einen romantischen Landhauslook. (Da hat es sogar mir in den Fingerspitzen gejuckt.) Das Ganze wird durch Fotos aus üppig blühenden Gärten und Landschaften ergänzt. Das ganze Buch ist eine Hommage an die Natur, das Landleben und die Rückbesinnung auf wichtige Werte – und das ist ja auch meine Philosophie! weiterlesen …



Hojicha ist gerösteter japanischer Grüntee. Traditionell wurde dieser Eistee von den Teefarmern getrunken, die sich, erschöpft von der Arbeit im heißen schwülen Sommer Japans eine Pause mit dem Genuss eines eiskalten Hojicha Eistees gönnten. Sie brachten Wasser in einem Kessel zum Kochen und kühlten diesen in einem nahegelegenen Bach ab. In der Tat ist es so, dass fast jedermann in Japan, nicht nur die Teebauern, in den Sommermonaten eisgekühlten Houjicha genießen. Houjicha enthält kaum Koffein, dafür ist er reich an Catechinen, denen in hohem Maße antioxidantische Wirkung zugesprochen wird. Houjicha ist zudem ein erschwinglicher Tee für jeden Tag – eine Quelle der Gesundheit in der heißen Sommersaison.

Eistee mit japanishcen Houjicha

Der Houjicha Eistee kann mit allen Houjicha Teesorten zubereitet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten Houjicha Eistee zuzubereiten. Ich empfehle jedoch die traditionelle Methode der Teebauern unbedingt auszuprobieren! weiterlesen …



Ich möchte Euch einige traditionelle japanische Eisteerezepte vorstellen, für frische, grüne Sommermomente!

In Japan werden seit vielen Jahren grüne Eistees genossen. Diese Tradition ist einzigartig, wie auch die feinen japanischen Grünteesorten, da man in Japan von alters her mit reinem und klarem Wasser gesegnet ist. Gyokuro oder Sencha Eistee ist das perfekte Erfrischungsgetränk für heiße und schwülwarme Sommertage!

Es gibt 3 verschiedene Herstellungsarten für Gyokoro oder Sencha Eistee. Jede Aufgussmethode hebt in besonderer Weise das Aroma und die wesentlichen Bestandteile dieser hochwertigen japanischen Grünteesorten hervor. Die verschiedenen Techniken kreieren Tees unterschiedlichen Koffeingehalts, da Koffein in erster Linie in heißem Wasser freigesetzt wird. Wählen Sie nach Gusto aus den unterschiedlichen Aufgussmethoden!

Eistee - Ice Brew

 

TEEAUFGUSS MIT EIS – ICE BREW

Diese Aufgusstechnik ist ein etwas zeitaufwändiger Prozess, liefert jedoch die edelsten Geschmackserlebnisse, die bei dem Genuss der edlen Gyokuro und Sencha möglich sind. weiterlesen …



Roter Jade

Das atemberaubende, überschwängliche und besondere Aroma taiwanesischer Oolong Tees ist in der Teewelt unbestritten. Die hervorragende Bodenbeschaffenheit der taiwanesischen Böden für das Wachstum der Teepflanzen sucht ihresgleichen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die in Taiwan produzierten Schwarztees von ganz außergewöhnlich fruchtiger und ausdrucksstarker Qualität sind.

Sun Moon Lake

Der Schwarztee, der hier wohl am meisten beeindruckt ist der Rote Jade Tee. Die wunderbaren Tee-Blätter, stammen von der erst kürzlich durch das taiwanesische Zentrum für Tee Forschung und Anbau (“Tea Research and Extension Station“) eingeführten neuen TRES-18 hybrid Sorte, welche die Weiterentwicklung einer Kreuzung taiwanesischer wilder Teebäume mit der burmesischen Teepflanze ist. weiterlesen …



ZUTATEN für 4 personen

  • 70 g weisse Schokolade
  • ggf. 1 TL Speiseöl
  • 1 TL Matchapulver (tea exclusive – Matcha for Cooking)
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 70 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 40 g feiner Zucker
  • 20 g Mehl
  • 4 feuerfeste Förmchen (à 120 ml)
  • etwas Butter zum Einfetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen
  • etwas Matchapulver zum Bestäuben
  • 30 g gesalzene Pistazienkerne

 

ZUBEREITUNG

Weiße Schokolade im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen. Falls die Schokolade klumpt, das Speiseöl hinzufügen und gut verrühren. Etwas auskühlen lassen. Matchapulver durch ein feines Sieb in die Schokolade sieben und gut verrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen und aus der Masse vier Trüffel formen. Bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren, mindestens jedoch 1 Stunde. Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Eier und Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl unterrühren. Zum Schluß die Schokobutter unterheben.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. 4 feuerfeste Förmchen mit Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Die Hälfte der Schokoteigmasse in die Förmchen füllen. Jeweils einen Trüffel in die Mitte setzen und mit dem Rest Teigmasse bedecken. Förmchen 13-14 Minuten backen. Pistazien in der Zwischenzeit hacken. Törtchen herausnehmen, stürzen und mit Matchapulver und Pistazien betreuen. Sofort servieren.

Eure Natalia



An Ji Bai Cha Pflanze

Der Tee An Ji Bai Cha wurde bereits vor 900 Jahren in alten Schriften erwähnt, doch erst vor 30 Jahren wurde dieser einzigartige Tee aufs Neue entdeckt. Der große Künstler und Tee-Liebhaber Kaiser Song Hui Zhong (Song Dynastie) schrieb einst ein Buch über Tee und widmete ein ganzes Kapitel den weißen Blättern von „Bai Cha“, ohne jedoch das Herkunftsgebiet zu nennen.

Der berühmte Teemeister Lu Yü wiederum schrieb über die An Ji Teeschatzkammer, ohne jedoch eine Teesorte zu benennen. Es dauerte 900 Jahre bis ein Tee-Forscher in den 80er Jahren auf der Reise durch das An Ji Gebiet zwei ungewöhnliche Teesträucher entdeckte. Im Frühling hatte die Pflanze sehr helle Teeblätter. Bei Temperaturen über 25°C wechselte die Farbe der Teeblätter in gewöhnliches Grün. weiterlesen …



Auf meiner letzten China-Reise hatte ich die großartige Gelegenheit mich mit einer weiteren Episode der Geschichte des Tees auseinander zu setzen. Mein Begleiter war ein großer Fan der chinesischen Teekultur und kannte sich bestens in diesem Bereich aus. Durch ihn hatte ich meine erste bewusste Begegnung mit Lu Yu – dem unübertroffenen Teemeister aus der Tang Dynastie. Bis heute verehren die Chinesen Lu Yu wie einen Heiligen.

Lu Yu

Im Laufe der Jahrtausende durchlief Tee verschiedene Entwicklungs-Perioden und Schulen, die in drei Hauptabschnitte gegliedert werden können: der Ziegeltee, der gekocht wurde, der Pulver-Tee, der geschlagen wurde und damit ein Vorgänger des japanischen Matchas ist und der Blättertee, der gebrüht wurde. weiterlesen …



Matcha Lachs

Matcha Lachs

ZUTATEN

500 g Lachs mit Haut
100 g Salz
50 g Zucker
1 EL Matchapulver (for cooking)

Für die Butter:

80 g weiche Butter
1 Zitronengrasstängel
2 TL gehackter Ingwer
1 TL Limettensaft
Limettenschale
3 TL frischer Koriander
Salz
weißer Pfeffer

150 g Jasminreis
½ TL Salz
8 Mini-Paksoi
30 g Butter
1 EL Rohrohrzucker
2 EL Sonnenblumenöl

 

ZUBEREITUNG

Wasser zum Kochen bringen und darin Salz und Zucker auflösen. Matchapulver mit etwas Wasser verrühren und in den Sud einrühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Lachs darin 1 Stunde ziehen lassen. Nicht länger, dann wird der Lachs zu salzig.

In der Zwischenzeit die Zitrusbutter zubereiten. Dafür Koriander hacken und das weiße Innere des Zitronengrasstängels sehr fein hacken. Butter mit einer Gabel zerdrücken und Zitronengras, Ingwer, Koriander und Limettensaft gut untermischen. Mit Limettenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. weiterlesen …



Teezubereitung

Es gibt keine grundsätzlichen Regeln für die Teezubereitung. Tee ist sehr vielseitig, jedes unterschiedliche Verhältnis der Teeblätter zum Wasser, sowie zur Wassertemperatur, offenbart neue Aroma- und Geschmacksfacetten. Damit du dein Genusserlebnis erheblich steigern kannst, solltest du trotzdem folgendes unbedingt beachten:

1. Tee falsch aufbewahrt
Luft und Licht sind die größten Feinde jedes guten Tees. Ein purer Tee ist ein Naturprodukt. Wenn die Teeblätter nicht Luft- und lichtdicht aufbewahrt werden, entfliehen die ätherischen Öle sehr schnell, die grüne Farbe der Teeblätter wird braun und der Geschmack des Aufgusses wird flach. Den Tee solltest du also in lichtdichten Dosen mit gutem Verschluss aufbewahren.

2. Qualität des Tees nicht beachtet
Die Qualität des Tees ist entscheidend. Achte bei der Wahl deines Lieblingstees auch auf die Herkunft, das Anbaugebiet und die Erntezeit. Besonders bei Grünen Tees gilt: Je frischer der Tee desto mehr Aroma und Geschmack. Eine sehr feine Blattstruktur und viele Stängel sind ein Zeichen für minderwertigen, meist maschinell verarbeiteten Tee. weiterlesen …



Ich bin wieder zurück. Auch dieses Mal waren es sehr aufregende und lehrreiche Wochen in China. In An Ji könnte ich vieles über den berühmten An Ji Bai Cha Teestrauch und die Entstehung der neuen Teesorte erfahren. In Yellow Mountain traf ich den Teemeister, der in 80er Jahre die Teeblumen erfunden hat. In seinem Betrieb konnte ich 600 verschiedene gebundene Teeblumen-Formen, unter anderem Fische, Krokodile und Schildkröten, betrachten.

In Qimen besuchte ich einen unserer Teefarmer und verkostete die neuen Keemun Tees. In den magischen Wuyi Bergen traf ich mehrere Teebauern auf der Suche nach Rock Oolongs und studierte die Vielfalt der Teepflanzen, die für die verschiedenen Rock Tees verwendet werden. Ich hatte die Möglichkeit einen Bai Ji Guan Oolong und den echten Ji Jun Mej, die neuen Tee-Star Chinas, zu verkosten. Auch hatte ich das Glück den Vater des Big Red Robe Teestrauchs zu treffen und die wahre Geschichte des Big Red Robe Oolong von ihm zu erfahren. Und natürlich verpasste ich die Gelegenheit nicht den Hangzhou und die Teegärten von Shi Feng und Meijiawu zu besuchen.

Jeder Tag meiner Reise ist eigentlich mehrere Berichte Wert. Auf jeder Tee-Reise wird mir immer wieder bewusst, dass hinter dem Tee, den wir trinken, Menschen mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten und Geschichten stecken. Ich bin sehr glücklich, dass ich so vielen verschiedenen Menschen, ob sie den Tee anbauen und verarbeiten oder sich mit der Teetradition auseinandersetzten, begegnen durfte und den Moment mit meiner Kamera festhalten konnte. Mit ein paar Fotos möchte ich euch diesen Menschen und deren Welt ein Stück näher bringen.

Eure Natalia

Teepflückerin in Keemun

Teemeisterin von Purple Bamboo Shoot weiterlesen …



Tee aus Jingmai

Die Tees aus Jingmai (Yunnan/China) zeichnen sich durch ausgeprägte süßlich-blumige Aromen aus. Der Geschmack ist unverkennbar und sehr feminin. Ich mag diesen leichten spritzigen Geschmack des Tees und die Gegend mit seiner üppigen Natur sehr.

Letztes Jahr haben wir einen Pu Erh Tee in dem Da Zhai Dorf für uns herstellen lassen. Dieses Dorf ist eines der bekanntesten in Jingmai, da eine sehr große Anzahl von über 100 Jahre alten Teebäumen (Gu Shu) in dieser Gegend erhalten geblieben ist. Die Fladen wurde für uns nach unseren Vorgaben produziert und gepresst. Jeder Produktionsschritt: von der Pflückung bis zum Pressen der Fladen, wurde von uns beobachtet. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend und dem Herstellungsprozess:

Pflückung weiterlesen …



Himmlische Weihnachtsplätzchen

Ist es nicht perfekt, wenn man zum winterlichen Tee einen leckeren Cookie naschen kann?

Ich liebe Gebäck und möchte euch ein tolles Cookierezept vorstellen, das mit unserem Spice delight Kräutertee zubereitet wird. Das ganze Haus duftet anschließend nach weihnachtlichen Gewürzen wie Kakaoschalen, Ingwer, Fenchel, Anis, Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelke und Süßholzwurzel.

Da die Adventszeit vor der Tür steht, habe ich die Cookies mit etwas Zartbitterschokolade und Schneekristallen “aufgehübscht”. Ist das nicht ein Augenschmaus? Das Beste daran ist, dass es ganz schnell und einfach geht.

Zubereitung weiterlesen …



Matcha Besen

Die richtigen Matcha Tee Liebhaber können auf dieses Werkzeug nicht verzichten. Der Bambusbesen – auch Chasen genannt – ist unverzichtbar bei der Matcha Zubereitung, um den Tee schaumig zu schlagen.

Geschnitten und geformt wird der Besen aus einem Stück Bambus. Bis zu fünf Jahre muss ein, speziell ausgebildeter, Bambus-Künstler Erfahrungen sammeln, bevor er solch einen Bambusbesen in Perfektion anfertigen kann. Ihr Wissen wird über Generationen weitergegeben.

Bambus Dunkel

Mehrere Schritte sind notwendig um einen Matcha Besen herzustellen:

Die Bambusstangen werden zuerst geerntet und an sonnigen Tagen getrocknet.
Für dunkle Bambusbesen wird schwarzer Bambus verwendet. weiterlesen …



Der Tee und die Blume

In den letzten 10 Jahren genießen die Teeblumen in ganz Europa große Popularität. Diese kleinen Teebündel eignen sich hervorragend als Geschenk.

Dabei gibt es die Teeblumen noch gar nicht so lange, wie viele denken. Die Teeblumen wurden Ende der 80er Jahre in China entwickelt. Heutzutage werden in China sehr viele verschiedene Sorten und Formen produziert. Eine Teeblume, auch Teerose genannt, besteht aus echtem Tee (milder weißer oder milder grüner Tee) sowie einer oder mehreren verschiedenen farbenfrohen Blüten.

Meistens werden für die Teeblumen Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen, Ringelblumen oder Jasmin verwendet. Dabei dürfen die Teeblumen mit Globe Amarant, Lilie, Chrysanthemen in Europa laut der Novelfood Verordnung nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden. weiterlesen …



Der Matcha Trend ist nicht zu übersehen. Vor fünf Jahren haben nur wenige von Matcha Tee gehört, heute können sich viele Menschen den Tag ohne Matcha nicht mehr vorstellen. Entsprechend groß ist das Angebot an Matcha Tees: Viele Sorten mit immensen Preisunterschieden.

matcha qualität

Ich werde sehr oft gefragt, woran man einen guten Matcha erkennt und warum die Preisunterschiede so groß sind?

Hier sind ein paar Tipps zur Orientierung:

Obwohl der Matcha Tee im 12. Jahrhundert in China erfunden wurde, kommt der original Matcha-Tee heute ausschließlich aus Japan. Die besten Matcha-Teesorten kommen immer noch aus der Region Uji in der Nähe von Kyoto. Mehrere Faktoren wie Kultivar der Teepflanze, die Beschattung vor der Ernte, Pflückung und die Sorgfalt bei der Verarbeitung, inkl. Mahlen in Stein- oder Keramikmühlen, beeinflussen die Qualität des Tees erheblich. Preise von 16,00 bis19,00 EUR für 30 Gramm japanischen Matcha Pulvers ist realistisch. Je besser die Teequalität desto höher ist der Preis. weiterlesen …



Klümpchen im Matcha Tee?

Wenn euer frisch zubereiteter Matcha Tee trotz sorgfältigen Schlagens mit dem Matcha Besen störende Klümpchen hat, liegt es meistens an der Zubereitung und nicht an dem Tee, denn auch bei den besten Matcha Tees können sich Klümpchen bilden.

Matcha ist kein Instanttee, der sich einfach im Wasser auflöst. Für Matcha werden die Teeblätter in schweren Steinmühlen zu feinstem Pulver zermahlen. Wenn ihr Wasser zu dem feinen Pulver zugebt, können sich Klümpchen bilden (wie z. B. auch bei Mehl).

Matcha Tee Klümpchen
Ich kenne zwei Möglichkeiten, die auch in Japan praktiziert werden, um die Bildung von Klümpchen zu vermeiden.

  1. Die notwendige Menge des Matcha Pulvers durch ein sehr feines Sieb in die Matcha-Schale sieben. Erst dann das Wasser hinzu geben und den Tee mit einem Bambusbesen (Chasen) schlagen.
  2. Den Tee zuerst in der Schale mit einer kleinen Menge Wasser aufgießen und diesen mit einem Matcha-Besen zu einer cremigen klumpenfreien Paste verrühren. Mit dem restlichen Wasser auffüllen und anschließend den Matcha Tee aufschäumen.

Natürlich benutzt ihr den klassischen Matcha-Besen (Chasen) für die Zubereitung. Der moderne Milchaufschäumer hat bei der Matcha Zubereitung nichts zu suchen. Welche Methode euch am besten gefällt, müsst ihr ausprobieren. Ich bevorzuge die zweite Methode mit der Paste.

Viel Spaß beim Testen!
Eure Natalia



Matcha-Bananen-Shake

Bananen_Matcha_Shake

Das ist ein schneller Matcha-Bananen-Shake, damit Euer Tag perfekt startet.

Das Wichtigste ist eine gefrorene Banane. Die gefrorene Banane ersetzt die Eiswürfel in diesem Shake.
Am Abend legt man die Banane ins Gefrierfach.
Am nächsten Morgen schält Ihr die Banane, schneidet sie in Stücke und gebt sie in den Mixer.
Dazu kommt 1/4 Liter Milch- lecker ist auch Mandel- oder Reismilch.
Zum Abschluss gebt ihr einen gehäuften Teelöffel vom Bio Matcha Shizen hinzu.
Alle Zutaten werden so lange gemixt bis ein cremiger Shake entsteht.
Fertig!

Den müsst ihr unbedingt probieren, denn er schmeckt sagenhaft gut.
Experementiert doch einfach auch mit verschiedenen Früchten oder fügt noch Vanille oder Schokolade zu…

Ein schönes Wochenende, Eure Natalia.



Backen mit Matcha Tee

Nach meinem Rezeptbeitrag im Juli von der köstlichen Matcha-Torte kamen viele Anfragen von euch, nach weiteren Rezepten. Da mein Tag aber auch nur 24 Stunden hat, kam mir die Idee eine Freundin zu bitten, mit Matcha zu backen.

Claudia ist selber Bloggerin und setzt seit 2006 auf Ihrem Blog ideas&inspirations ihre kreativen Ideen um. Natürlich trinkt auch sie gerne unsere Tees und testet Backrezepte mit unserem Bio Matcha Shizen. Heraus gekommen sind dabei kleine Spätsommerkuchen –  himmlische Minigugelhupfe mit feiner Matchanote.

Einfache Gugelhupfe kann jeder – diese  grünen Minikuchen sind der Hingucker für jede Teetafel!

Lasst euch von den Fotos inspirieren:

Gugelhupf_Rezept_neu2

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Coonoor Teegarten

Darf ich vorstellen: Gurrinder Khanna und seine Tochter Muskan.

Coonoor tea estate

Seit 37 Jahren führt Herr Khanna den zauberhaften Hochlandteegarten Coonoor in Nilgiri. Der Teegarten befindet sich in Familienbesitz und die Tochter Muskan wird den Garten irgendwann übernehmen.

Im Oktober 2012 habe ich den Teegarten besucht und zwei Tage mit Vater und Tochter Khanna auf Teefeldern, in der Produktion, bei Verkostungen oder einfach nur bei einer Tasse Tee, in paar Sandwiches und mit Gesprächen über die Zukunft der Nilgiri-Tees verbracht. Wie viele andere Plantagenbesitzer setzt Herr Khanna auf Qualität und besondere Teesorten. Er experimentiert mit den Teepflanzen, Pflückungszeiten und Verarbeitungsmethoden und entwickelt so interessante neue Tees mit neuen Geschmacks-Facetten. Als einziger in Nilgiri produziert der Garten einen „Nilgiri Frost“ Tee. Hier, auf 2.000m Höhe, kann es in November auch Frost geben. Erst wenn die oberen Teeblätter gefroren sind, werden sie von Hand gelesen und sofort zur Schwarzem Tee verarbeitet. Der Prozess ist mühsam und aufwendig und der Tee ist einzigartig. weiterlesen …



Tee aus Nilgiri

Hallo ihr Teefreunde! Habt ihr schon von blauen Bergen Nilgiris gehört oder sogar Nilgiri Tee getrunken? Nilgiri hat mein Herz sofort erobert. Der Weg war sehr lang dorthin: nach zweimal umsteigen in Dubai und Kozhikode (Indien) bin ich endlich in Coimbatore gelandet. Coimbatore ist eine typische Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu – heiß mit viel Verkehr und noch mehr Menschen.

Noch vier Stunden Fahrt von Coimbatore und 1.500 bewältigten Höhemeter auf einer schmalen Serpentin-Straße und ich bin in Nilgiri, den „Blauen Bergen“ Indiens. Man erzählt, dass die Bergkette diesen Namen dem einzigartigen Neelakurinji Strauch (Strobilanthes Kunthiana) zu verdanken hat. Alle 12 Jahre blüht die Pflanze und bedeckt die Hügel und Täler mit einem blauen Teppich. Dieses Schauspiel habe ich leider verpasst, aber ich habe jeden Morgen den blauen Nebel gesehen der unten in den Tälern liegt und die malerische Bergkette unwirklich erscheinen lässt.

Nilgiri
Die Natur ist üppig mit vielen Wäldern, unzähligen Flüssen, Bächen und tropischen Blumen. Die Schilder auf der Straße weisen auf wilde Elefanten und Büffel hin, die einem einfach so über den Weg laufen können. Fast 20.000 Teegärten gibt es hier – meistens kleine, nicht grösser als 10 Hektar. Das tropische Klima Nilgiris ist der benachbarten Insel Sri Lanka sehr ähnlich. Deshalb kommt der Geschmack der Nilgiri Tees dem Geschmack der Ceylontees aus dem Hochland von Nuwara-Eliya näher als Teesorten aus Darjeeling oder Assam. Nilgiri Tees sind sehr aromatisch, leicht und spritzig, oft mit ausgeprägten zitrusartigen Noten.
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