Japanische Teesorten wie Sencha, Gyokuro oder Matcha haben längst viele Tee-Liebhaber in Deutschland. Hier eine Überblick über die wichtigsten Teeanbaugebiete (Karte zum Vergrößern anklicken):

Von den 47 Japanischen Provinzen sind Shizuoka, Kagoshima und Mie die drei größten Teegebiete. Shizuoka, das Teegebiet westlich von Tokio, befindet sich zwischen dem Mount Fuji in der pazifischen Küste weiterlesen …



Um die „Trilogie“ über eine meiner Lieblingsinseln abzuschließen, habe ich noch ein kleines Video zusammen gestellt. Es geht um einen sehr seltenen und auch kostbaren Ceylon Tee: den Silver Tip.

Auf Sri Lanka werden sehr gute, aber überwiegend Massentees, produziert. Denn hochwertige Raritäten wie den Silver Tip zu produzieren ist sehr mühsam und aufwändig. Die Nachfrage nach diesen Tees ist äußerst gering. Für Plantagen-Besitzer ist es profitabler die einfacheren Tees herzustellen und diese in Container-Mengen nach Europa, Russland und die Arabischen Ländern zu verkaufen. Nur sehr wenige experimentieren und produzieren aus Überzeugung Tee-Raritäten.

Ich liebe Ceylon-Tees für ihr intensives, leicht süßliches Aroma, Nuancen von Karamell, Muskat oder Zitrusfrüchten im Geschmack. Auch dem Ceylon Silver Tip verleihen der Regen, die Sonne und der Boden von Nuwara Eliya seinen unvergleichlichen Charakter. Der Tee überrascht mit Süße und angenehmer leichter Feigen-Note. Neben Saphiren  ist er ohne Zweifel ein weiteres Juwel aus Ceylon.

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In alter Zeit nannte man die Insel Rajarata, „Land der Könige“. Arabische Seefahrer und Entdecker nannten sie Serendib, den Chinesen war die Insel bekannt als Si Lan. Für Marco Polo, war sie schlicht „die beste Insel der Welt“, wie er 1293 begeistert notierte. Die portugiesischen Eroberer nannten sie Celao, die Holländer Zeilan, woraus die englischen Kolonialherren endlich Ceylon machten. Die Singhalesen aber nennen die Insel seit der Zeit ihrer Königreiche Sri Lanka, „Strahlend-schönes königliches Land“.

In der Teewelt ist die Insel immer noch unter dem Nahmen Ceylon bekannt. Die Teetradition ist übrigens noch gar nicht so alt hier und seinen Ruf als Teeland verdankt die Insel zwei Engländern:  James Taylor und Thomas Lipton. Bis 1870 war die Insel als zweitgrößter Kaffeeproduzent ein ernsthafter Konkurrent für Brasilien. Damals machte den englischen Kaffeehändlern zunächst die Kaffeeratte und bald darauf auch der für jede Kaffeepflanze tödliche Rostpilz zu schaffen. Vielleicht hätte sich Ceylon niemals zur Tee-Insel entwickelt, wäre da nicht ein Schotte, ein gewisser James Taylor, aufgetaucht. weiterlesen …



Nuwara Eliya

Es ist immer wieder schön auf Sri Lanka (Ceylon) zu sein: eine Insel mit kilometerlangen palmengesäumten Sandstränden, mit einsamen Buchten, einer großartiger Bergwelt und Resten von Urwald im Landesinneren, mit sanften Hängen, die von einem Teeteppich bedeckt sind, mit Reisfeldern, Kauchukwäldern und Elefanten.

Von der Hauptstadt Colombo sind es rund 180 Kilometer nach Nuwara Eliya, jenem Ort auf der Insel, den die Briten am meisten liebten und wo sich noch heute der höchste Golfplatz Asiens befindet. Für die kurze Strecke braucht man mit dem Wagen fast einen ganzen Tag, denn die Straße ist schmal und windet sich in endlosen Serpentinen ins Hochland hinauf zu einer märchenhaften Landschaft mit Wasserfällen und einem tiefen Grün. Je höher Tee wächst, umso besser schmeckt er, und von den sechs Teegebieten Ceylons findet man den besten in Nuwara Eliya: einem magischen Ort, den man auch die Stadt des Lichts nennt.

Im Hochland, in der Mitte der Insel, wo es an 200 Tagen im Jahr regnet, die Durchschnittstemperatur nur 16 Grad beträgt und es nachts richtig kalt wird, herrschen optimale Bedingungen für Teeanbau. Die Tees, die hier entstehen, sind sehr mild und zart mit an feinblumigen Darjeeling erinnernden Aroma.

Der schönste Ort in den Bergen Ceylons, Nuwara Eliya, war damals schon ein Kurort für Kolonialbeamte, die dem schwül-heißen Colombo entkommen wollten. Entdeckt hatte das schöne Fleckchen ein britischer Major, der auf der Jagd den Spuren von Elefanten hinauf in die Berge gefolgt war. Das angenehm kühle Klima und die paradiesischen Landschaften mit ihrem saftigen Grün begeisterten die Briten. Ab 1830 rodeten die Kronkolonisten mit zahllosen Elefanten und noch mehr tamilischen Arbeitern den dichten Urwald und pflanzten erst Kaffee, dann Tee.



Die Suche nach einem sehr guten Tee ist mühsam. Einem Tee, der allen Veränderungen der Zeit  und Trends widerstanden hat, der so gemacht ist wie früher. Dong Ding ist mittlerweile zum Synonym der Formosa Oolongs geworden. Sehr viele Tees, die aus Taiwan kommen heißen Dong Ding. Ich suchte aber nicht nach dem leicht fermentierten und nach grünem Tee schmeckenden  Oolong, den man an jeder Ecke bekommt, sondern nach „dem Dong Ding“ den ich einmal kosten durfte und deren Geschmack ich nicht mehr vergas.  

Unter vielen Dong Ding Teeproben, die zur Degustation aus Taiwan eintrafen vermisste ich diesen typischen Geschmack den Dong Ding unverwechselbar macht: vielschichtig, kraftvoll und mit leichtem Maiglöckchen-Aroma. Verblüffend war auch, wie unterschiedlich „Dong Ding“ schmecken kann. Ich wollte den Dong Ding finden, der aus einem der drei  Dörfer Pin Ding, Yung Long oder Feng Huan in Lugu (Nantou Bezirk) kam, von Blätter des Qingxin Teebaumes stammt und nach traditionellen Methoden hergestellt wurde. weiterlesen …



Ich habe in meinem Blog bisher nicht viel über Teebücher geschrieben, da ich der Meinung war, es gibt keine guten Bücher über den Tee in deutscher Sprache. Dieses kleine Buch, welches im November 2010 erschienen ist, faszinierte mich von der ersten Seite und nahm mich auf eine schöne Reise durch die Welt des guten Tees.  Die Autorin dieses Buches, Menglin Chou, habe ich letztes Jahr in Zürich kennen gelernt. Mit einer Offenheit, Klarheit der Gedanken und einem Hauch von asiatischer Poesie sprach Sie über den Tee und über die feinen Unterschiede zwischen Westen und Asien.

„Guter Tee spricht für sich selber. Der Tee lügt nicht“, lautet Ihr Grundsatz. Für viele Teetrinker in Westen ist Ihre Sichtweise auf das älteste Getränk der Welt jedoch ungewöhnlich. Statt über Wassertemperatur, Ziehdauer und Sorten zu dozieren, lässt sie sich von Geist des Tees zu geistreichen Gedanken über Schönheit, Originalität und Herkunft anregen.  Den Tee soll man zu sich sprechen lassen, ihm begegnen in aller Unvoreingenommenheit, wenn man vor Ihm sitzt. „All ihren Mut flicht sie ein in Ihr eigenes Verständnis zu der alten Kulturpflanze Tee. Allerdings nicht zu der modernen Form des arg gebeutelten Blattpartikels, sondern zur Schönheit des ganzen Blattes, das sowohl im Anbau wie in der Fertigung eine gute  Erziehung genossen hat. Und darum eigenständig ist, charaktervoll, Gefühle auslöst von Wärme, Gemeinschaft, Freunde“.

Dieses Buch ist ein Muss für die jenigen die den Tee nicht nur einfach trinken, sondern verstehen und zelebrieren lernen möchten. Vielen Dank Menglin.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit bei Amazon: Blätter vom Teeweg: Notizen einer Teeliebhaberin



Über den Taipei Yilan Highway verlässt man Taiwans Haupstadt Taipei in Richtung Pinglin. Der Regen hat nachgelassen und hin und wieder schimmert blauer Himmel durch die Wolken. Von tiefen Wolken umfangene smaragd-grüne Berge ragen über die Täler. Mitgerissen vom Rhythmus der Natur vergisst man hektisches Treiben und Trubel unserer urbanen Existenz.

Wenn wir über Pinglin sprechen denken einige Teetrinker automatisch an den Wenshan Pouchong Tee. Aufgrund seiner Gebirgslandschaft, der hohen Luftfeuchtigkeit, warmen Temperaturen und fruchtbaren Böden, bietet Pinglin optimale Bedingungen für das Wachstum von Teepflanzen. Pinglin liegt zwischen 300 und 800 m üNN und ist umgeben von Bergen der Xue Shan Kette. Aus dem Feitsui Wasserreservoir wird die Metropole Taipei mit Trinkwasser versorgt. Um das Trinkwasserqualität zu gewährleisten, hat die Regierung 1983 die Region geschützt. Die Teepflanzen können nun das ganze Jahr in einer natürlichen und sauberen Umgebung wachsen. weiterlesen …



Eine Teeplantage in der Schweiz

Auf dem Hügel Monte Verità im schweizerischen Ascona befindet sich eine kleine Teeplantage. Das dort am Nordufer des Lago Maggiore einzigartige Mikroklima bietet gute Voraussetzungen für den Tee-Anbau. Von Palmen, Kastanienbäumen, Magnolien, Kamelien und Oleander umgeben, wachsen und gedeihen hier rund 1000 Teepflanzen.

Die Plantage wurde im Jahre 2006 nach japanischem Vorbild angelegt und die ersten Ernten wurden bereits zur kleinen Mengen Grüntee verarbeitet. Eine kommerzielle Teeproduktion wird aber auf Monte Verità nicht geben. Der Tee wird ausschliesslich für Studienzwecke, Seminare und für den Direktverbrauch des Grüntee-Zentrum, das zur Miniplantage gehört, verwendet. Hier finden auch japanische Teezeremonien mit entsprechender Erklärung, sowie Kurse und Seminare statt.



Pu Erh – Faszination des Alters

Der Lauf der Zeit mindert oft den Wert der Gegenstände, die uns umgeben. Auch der Wert des Tees sinkt meistens mit zunehmendem Alter. Bei Weißen, Grünen oder leicht fermentierten Oolongs ist Frische ein wichtiges Qualitätskriterium für Teetrinker.

Es gibt aber auch Ausnahmen in der Teewelt. Der Pu Erh Tee. Seine Entstehung ist die älteste Art der Teeproduktion. Während sich die Kunst der Teeherstellung über Jahrtausende veränderte und verfeinerte: von Ziegeltee, der gekocht wurde in der Tang-Dynastie, und Blättertee, der gebrüht wurde in der Ming-Dynastie, bis hin zu den unzähligen Varianten der Oolongtees, Weißen und Gelben Tees, blieb die Herstellung des Pu Erh Tees fast unverändert.

Warum finden viele Teeliebhaber alten gereiften Pu Erh Tee aus einem alten Jahrgang so großartig und faszinierend? Ist es „die Leidenschaft und Vorfreude“ des Wartens, besonders wenn man eigene Tee-Fladen fünf, zehn oder gar dreißig Jahre lang lagert und am Ende der Lagerung das Gefühl hat „das Jahrhundert Projekt“ abgeschlossen zu haben? Oder ist es dieser einzigartige und besonders sanfte Geschmack des über Jahre gereiften Tees?

Während der Lagerung reagieren Wasser, Sauerstoff, Sacharide und andere organische Elemente der Teeblätter miteinander, so das im Laufe der Zeit neue Substanzen entstehen; die Teeblätter verändern sich. Junge Teeblätter beinhalten sehr viele Alkaloide – Substanzen, die den Tee bitter machen. Durch die Oxidations-Prozesse im Pu Erh Fladen entstehen Substanzen wie Pflanzenfett und Sacharide, die die bitteren Alkaloide auflösen. Aus diesem Grund geben die Tibeter bei der Zubereitung von frisch gemachten Pu Erh auch etwas Butter bei.

Also je älter ein Pu Erh Tee, desto weicher und aussagekräftiger wird er.



Eine wunderbare Begegnung

Als ich im Frühjahr dieses Jahres bei einer Veranstaltung meine Tees präsentierte, kam ein Ehepaar auf mich zu. Sie fragten nach einem Oolong. Für gewöhnlich muss ich erst dem Kunden sehr viel von Oolong-Tees erzählen und sie von diesem Tee überzeugen. Ich war natürlich sehr glücklich, dass ich hier wahre Oolong-Liebhaber vor mir hatte. Wir haben uns lange über diesen faszinierenden und außergewöhnlichen Tee unterhalten.  Es stellte sich heraus, dass sie fast 20 Jahre in Taiwan in der Taipei-Gegend gelebt haben. In dieser Zeit habe sie das Land, die Menschen und natürlich den Oolong kennen und lieben gelernt. Später erhielt ich eine eMail mit guten Bücher-Tipps und einem sehr schönem Foto von einer liebevoll gesammelten Kollektion chinesischer Teekännchen.

Kollektion von chinesischen Teekännchen

Heute hat mich das Ehepaar besucht. Bei einigen Tassen Lishan und Oriental Beauty haben wir uns in Bildern die Gegenden von Alishan, Sun Moon Lake und Taipei angeschaut und gemeinsam über die spannenden Geschichten aus ihrem Leben in Taiwan gelacht. Was für eine wunderbare Begegnung, die ich dem Tee zu verdanken habe.



Earl-Grey-Creme

In der letzten Zeit befasse ich mich viel mit der Schokolade, als den perfekten Begleiter zum Tee. Die Welt des Kakaos ist genauso faszinierend und vielfältig wie die Welt des Tees: Von Schokolade mit 100 % Kakaoanteil, die sich durch ihren außergewöhnlichen und edlen Geschmack und Milde auszeichnet bis hin zu raffinierten Kreationen mit Früchten oder Gewürzen, welche aus der Zunge ein wahres Feuerwerk der Aromen entstehen lässt. In der Verbindung mit einem edlen Tee bildet die Schokolade eine perfekte Kombination.

In der November Ausgabe von myself habe ich zufällig ein tolles Rezept mit Tee und Schokolade entdeckt, das ich rasch für sie ausprobiert habe. Das Ergebnis ist köstlich und exotisch. Hier die Anleitung zum nachmachen:

Earl-Grey-Creme

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 TL Earl Grey
  • 200g Schokolade (70% Kakao)
  • 4 Eier
  • 80g Zucker
  • 200g Creme Double
  • 1 El Orangenblütenwasser (oder frisch gepresster Orangensaft)

Zubereitung

Tee ca. 5 min in 100ml kochendem Wasser ziehen lassen. Schokolade in kleine Stücke brechen und mit dem heißen Tee im leicht siedenden Wasserbad schmelzen. Topf vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen, Eigelb unter die Schokolade rühren. Eiweiß aufschlagen, 40 g Zucker hinzufügen und weitere 5 Minuten aufschlagen. Eischnee gleichmäßig unter die Schokoladencreme mischen.

Creme in 4 Tassen oder Dessertschalen füllen und mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Creme double mit restlichem Zucker aufschlagen, dabei das Orangenblütenwasser dazugießen. Zum Schluss auf der Creme verteilen.

Lassen Sie es sich schmecken!



Der Tee lügt nicht

Die Swiss-Air brachte mich vor ein paar Tagen nach Zürich. Ich ging durch die verschlafenen Strassen der Züricher Altstadt und genoss die frühmorgendliche Ruhe. In einer enger Gasse hatte ich mein heutiges Ziel gefunden: ein kleiner Teeladen, Shui Tang. Mit der Gastgeberin Menglin werde ich mehrere Oolong Tees verkosten und einiges über diese faszinierende Teesorte lernen.

In mehreren Gängen haben wir verschiedene Oolong-Tees getestet:

  • gleiche Teesorten, die jedoch auf moderne oder traditionelle Art verarbeitet wurde
  • gleiche Teesorten, von unterschiedlichen Teepflanzen und verschiedenen Höhenlagen
  • Oolong-Tees mit verschiedenen Röstungsgraden
  • junge und gelagerte Oolongs

 Menglin hatte immer wiederholt: “Der Tee lügt nicht“. Und tatsächlich, die feinen Unterschiede in der Verarbeitung, der Höhenlagen und die Verarbeitungsfehler waren im Tee zu erkennen. Um die Unterschiede deutlich zu machen, hat Menglin auch einige „Fälschungen“ in der Vielfalt der Proben versteckt. Aber die Farbe des Aufgusses oder des Blattes, oder der störende Nebengeschmack, das durch das schöne Aroma durchdrängte haben die Fehler offenbart. „ Der Tee lügt eben nicht“.

Man kann dem Tee schöne Verpackungen geben und mit besonderen Worten beschreiben. Oft wird es gemacht um fehlerhafte Chargen am Markt los zu werden. Aber der Tee selbst lügt nicht.



Nun ist es wieder soweit: in wenigen Tagen beginnt die 8. Lebensart Sauerland im Jagdschloss Herdringen. An diesem erlesenen Festival des anspruchsvollen Lifestyles und der sinnlichen Genüsse haben wir schon im Frühjahr mit Erfolg teilgenommen. In einem traumhaften Ambiente wird neben Produkten rund um das Thema “Garten & Terasse” viele anspruchsvolle Einrichtungsideen, Accessoires, Feinkost, Schmuck und Mode sowie erlesene Innovationen präsentiert. 

Seit 400 Jahren befindet sich das Schloss Herdringen im Familienbesitz. Das Rittergut Herdringen wurde 1376 erstmals erwähnt. Bis 1543 gehörte es der Familie von Ketteler, danach den von Westrem. Im Jahre 1618 kaufte es Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg und vererbte es an seinen Neffen. Seitdem gehört das Anwesen den Freiherren von Fürstenberg. Einer der Höhepunkte der fast 700-jährigen Geschichte war der Besuch des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, der 1853 im Schloss zu Gast war. Noch heute trägt einer der Säle den Namen „Königssaal“. 

Uns finden Sie vom 22. bis 24. Oktober im „Ahnensaal“. Unsere neuen Tees und neues Teegeschirr werden wir dort präsentieren und ich freue mich auf Ihren Besuch. Mehr Informationen finden Sie unter Lebensart-Sauerland

P.S. Auch ein besondere Highlight ist der Besuch von Starfriseur Udo Walz am Sonntag, den 24. Oktober.



Gestern hat mich eine Frage von einem Teefreund erreicht. Er versuchte sein Matcha Tee schaumig zu schlagen, was ihm nicht gelinge. 

Hier meine Tipps für einen „schaumigen“ Matcha:

1. Für Matcha Tee sollte, anders als bei Grünen Blatttees, heißes Wasser von ca 80°-90°C verwendet werden, denn je kälter das Wasser ist, desto schwieriger wird es einen Schaum zu bekommen. 
Wenn Matcha-Pulver zuerst mit einen kleinen Menge kaltes Wasser verrührt wird um die die Bildung von Klümpchen zu vermeiden, dann sollte das Wasser zum Aufgießen ca. 90° sein. Grundsätzlich gilt, je besser der Tee ist, desto heißer kann das Wasser sein.

2. Für einen guten Matcha sind 2 Bambuslöffel Pulver und ca. 70 ml. Wasser ausreichend, denn Matcha wird wie Espresso in kleinen Mengen getrunken.

3. Die Qualität des Tees kann auch der Grund sein. Matcha ist ein sehr empfindlicher Tee, der kühl und trocken gelagert werden muss. Auch in Japan wird das Pulver nach dem Mahlen in Kühlschränken aufbewahrt. Matcha verliert sehr schnell die Frische und es ergibt dann keinen guten Geschmack und auch keinen schönen Schaum.

4. Matcha immer mit dem Chasen schlagen. Ist er groß genug für Matchaschale? Wenn der Besen zu klein für die Schale ist, entsteht auch kein schöner Schaum. Ein handelsüblicher Milchschäumer, der oft zum Schlagen empfohlen wird, eignet sich nicht wirklich für Matcha Tee. Ich jedenfalls habe noch nicht geschafft einen vernünftigen Schaum damit zu schlagen.

5. Die Farbe des Schaums ist auch ein Zeichen der Tee-Qualität. Eine schöne leuchtende hellgrüne Farbe des Schaums ist ein Zeichen des guten Matcha Tees. Hochwertiges Matcha-Pulver sieht auch intensiv grün und lebendig aus. Je niedriger die Qualität ist, desto bitterer wird der Tee.

Ich bin sicher, mit diesen Tipps und unserem Video „Zubereitung von Matcha Premium“ wird Euer Matcha-Schaum immer gelingen.



Britta Heidemann  – Kölner Mädel, Steinbock, Energiebündel, Chinaexpertin (Diplom-Regionalwissenschaftlerin Chinas mit dem Schwerpunkt BWL), Weltcup-  und Olympiasiegerin im Fechten. Seit den Olympischen Spielen 2008 in Peking steht die Goldmedalliengewinnerin auf dem ersten Platz der Weltrangliste und ihre sympatische Art verzaubert uns bei jedem Auftritt in den Medien.

In der aktuelle Ausgabe der „freundin Wellfit“ (Herbst 2010) verrät die Teetrinkerin Britta Heidemann ihren Grüntee-Favoriten: „New Spring Green Tea“ aus meiner tea exclusive Kollektion. Recht hat sie! Ich hatte den New Spring aus Yunnan in China wegen seines herrlich frischen und fruchtigen Geschmacks in das Sortiment aufgenommen und schon viele Teetrinker von diesem milden und nicht herben Geschmack überzeugt.
Grüner Tee sei ihr „Gute-Laune-Elexier“, das Trinken ein Ritual so die Chinakennerin in der aktuellen Zeitschrift weiter.

PS. Liebe Britta, ich wünsche Dir für die Fechtweltmeisterschaft vom 5. – 12. November in Paris viel Erfolg. Und falls es mal sportlich nicht so läuft wie es soll – Tee gibt nicht nur Energie, er beruhigt auch!

Homepage von Britta Heidemann: www.britta-heidemann.de



Der Herbst ist da. Diese Tatsache ist nicht mehr zu übersehen: die Tage sind kürzer geworden, die Baumblätter verfärben sich in gelb und rot, abends sucht man die Nähe zu der wohltuender Wärme eines Kamins. Es ist auch Teezeit und ein Hochsaison für mich. Es ist viel zu tun bei tea exclusive: die Termine für Teeverkostungen sind bis zu Weihnachten verplant, verschiedene Projekte sind gestartet. Dennoch bin ich immer nebenbei auf der Suche nach besonderen Tees. Vor einigen Tagen ist ein Muster bei mir eingetroffen: ein seltener Tee nach dem ich sehr lange suche, ein handverarbeiteter echter Lapsang Souchong aus Wuyi Gebirge in Fujian.

Early Spring Tea Bud

Er ist ein ungewöhnlicher Lapsang Souchong mit zarter Rauchnote begleitet von Nuancen von getrockneten Pflaumen, Zimt und Edelholzern. Originale Lapsang Souchongs kommen aus den Wuyi Bergen in China. Die Höhenlagen reichen bis zu 1400m. Anfang Mai während der Erntezeit ist es noch recht kühl, oft nebelig und dadurch sehr feucht, was die Verarbeitung der gepflückten Teeblätter erschwert.  Die Bauern haben das Problem gelöst in dem Sie die Blätter bei der Oxidation erhitzen. Das Erhitzen läßt die Oxidation im gewünschten Tempo ablaufen. Die Hitze wird mit Kiefernholz erzeugt, dadurch nimmt der Tee einen zarten Rauch- und Kieferngeschmack an.

Diese kleine Teeprobe hat mit große Freude und ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis bereitet. Die echten Lapsang Souchongs sind sehr selten, da deren Herstellung aufwändig ist und viel Aufmerksamkeit erfordert. Der Geschmack unterscheidet sich deutlich von gewöhnlichen Rauchtees. Sie sind weich, mit dezenter Rauchnote und sehr fruchtig, oft mit Note von gebackenen Pflaumen.



Matcha Zubereitung

Für die Teefreunde, die sich zum ersten Mal an einen Matcha heranwagen, haben wir einen kleinen 2-minütigen Film über die Matchazubereitung gedreht. 

Während meines Aufenthaltes in Japan habe ich Matcha richtig schlagen gelernt. Im Film sind auch die Bilder vom Matcha Feld und der Matcha Manufaktur einbezogen, die ich in Uji besucht habe. Ein Merkmal für die richtige Zubereitung ist ein dicker und fester Schaum auf der Oberfläche des Tees, der auch wesentlich für den Geschmack ist. Auch Klümpchen dürfen nicht den Genuss verderben.

Viel Spass beim „nachschlagen“ von Matcha.



Tee und Koffein

Eine Frage bekomme ich sehr häufig gestellt: Wie hoch ist eigentlich der Koffeingehalt im Schwarzen, Grünen und Weissen Tee?

tee und koffein

Da Weißer, Grüner, Oolong und der Schwarzer Tee von der gleichen Pflanze stammen, enthalten alle Teesorten Koffein. Oft wird Koffein im Tee auch als „Tein“, „Thein“ oder „Teein“ bezeichnet, obwohl die chemische Zusammensetzung mit Koffein identisch ist. Eine durchschnittliche Tasse Schwarzen Tee beinhaltet nur die Hälfte des Koffein als die gleich große Tasse Kaffee. Aber der Koffeingehalt im Schwarztee ist deutlich höher, als im Weißen Tee. Meine Recherche hat folgende Angaben ergeben:

Teesorte Koffeingehalt, mg *
Durchschnitt pro Tasse
Spanne
Matcha (2g Pulver) 64
Schwarzer Tee (Tasse 200ml) 40 25-55
Oolong (Tasse 200ml) 30 12-55
Grüner Tee (Tasse 200ml) 20 8-30
Weißer Tee (Tasse 200ml) 15 6-25
Tee entkoffeiniert (Tasse 200ml) 2 1-4
Kräutertee (Tasse 200ml) 0
Doppelter Espresso (Tasse 60ml) 45-100
Filterkaffee 60-120

 

Ein wahrer natürlicher „Energy Drink“ ist der Matcha. Für Matcha werden die Teeblätter zu einem feinen Pulver vermahlen. Dieses gießt man mit heißem Wasser auf und schlägt es schaumig mit einem Bambusbesen.

Matcha-Trinker, nehmen das Teeblatt im Ganzen in Form von in Wasser aufgelöstem Pulver zu sich und somit eine höhere Konzentration an Antioxidanten, Vitaminen, Mineralien und Koffein. Eine Tasse Matcha aus 2g Teepulver beinhaltet ca. 64 mg Koffein, was fast soviel wie ein Doppelter Espresso sein kann. Stars wie Lady Gaga und Madonna trinken Matcha um sich fit und wach zu halten.

*)Die oben angeführten Angaben sind Mittelwerte. Verschiedene Tee- und Kaffeesorten weisen unterschiedlichen Koffeingehalt aus. Bei Kaffee wird der Koffeingehalt auch durch Art der Röstung wesentlich beeinflusst.
Quelle: International Food Information Council, All About Tea by William H. Ukers; Caffeine by The Institute of Food Technologists‘ Expert Panel on Food Safety & Nutrition; Standard Tables of Food Composition in Japan.



Lange ist es her, seitdem ich meinen letzten Bericht geschrieben habe. Ich habe die Sommerpause genutzt um unser Tee-Sortiment und unseren Internet-Auftritt zu überarbeiten.

Und nun ist es soweit. Das Projekt, an dem wir seit mehreren Monaten zusammen mit der Designschule in Schwerin gearbeitet haben ist umgesetzt. 18 Studenten haben für uns ein Corporate Design bis hin zum neuen Dosendesign und Logo entwickelt. Mehrmals habe ich den Zug nach Schwerin genommen um über unseren Tee und unsere Philosophie zu berichten, Fragen zu beantworten und die ersten Vorschläge anzusehen.  Die Idee war: das „Äußere“ für unseren hochwertigen Tee soll aus der Sicht junger Menschen konzipiert werden. Das Design sollte modern und schick sein aber trotzdem die Hochwertigkeit der Tees unterstreichen.

Ich war von der Vielseitigkeit der Ideen überwältig und es war nicht einfach mich zu entscheiden. Der Entwurf von Franziska Höffer und Robin Grüneberg wurde mein Favorit. Das Ergenis unseres gemeinsamen Projektes können Sie auf www.tea-exclusive.de betrachten. Ich werde mich auch auf ein Feedback zur unserem neuen Auftritt sehr freuen.

Ich möchte mich herzlich bei allen Studenten und Lehrern, besonders bei Frau Braunschweig und Herrn Haring, für eine schöne Zusammenarbeit bedanken und wünsche für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.



Gemeinsam mit einem sehr guten Teefreund, der auch ein professioneller Teataster ist, haben wir einige Gyokuros getestet. Ich muss dazu sagen, dass wir keine gewöhnliche Tees verkostet haben, sondern handhergestellte Unikate. Ich habe aus Japan zwei Muster von handgerollten Gyokuros aus dem Gebiet Uji erhalten. Mein Teefreund, der erst seit kurzem die japanischen Tees für sich entdeckt hat, hat einen Kilo Tee von einem alten Meister aus Shizuoka bekommen.
 
Viele Gyokuro Qualitäten haben wir bereits auf der Suche nach den besten Tees kennengelernt. Während meines Aufenthalts in Uji konnte ich mein Wissen vertiefen und die Gyokuros von einfachen, maschinell verarbeiteten bis zu handgerollten Top Qualitäten verkosten.

Wir hatten jetzt richtige Schätze in der Hand und waren natürlich sehr aufgeregt. Jeder handverlesene und handverarbeitete Tee hat eine Seele und eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte von fernen Ländern, langen Regenfällen oder milden sonnigen Frühlingstagen, von Händen, die jedes Teeblatt sorgfältig gepflückt haben, oder rauen Händen des Teemeisters. Jeder Aufguss offenbart diese Geschichte, man muss sie nur hören lernen. weiterlesen …



Sand in der WüsteDer Sommer ist längst da. Wir erleben die heißesten Tage des Jahres. Der Thermometer überschreitet die Marke von 35 Grad, der Asphalt beginnt zu flimmern und die Sonne brennt auf der Haut.

Wer bei diesen Temperaturen mit einem Getränk für Abkühlung sorgen möchte, soll am besten heißen Tee trinken. Menschen in heißen Ländern unserer Erde können uns als Vorbild dienen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad trinken sie heißen Schwarzen, Grünen Tee oder Minze in kleinen Schlückchen über den Tag verteilt. Auch dann schwitzt man, aber nur leicht.

Dafür gibt es eine plausible medizinische Erklärung. Der Körper produziert soviel Wärme, dass unsere Körpertemperatur konstant bleibt. Trinken wir kalte Getränke, wird von Körper die Wärmeproduktion angeregt um die Kühle im Magen und Speiseröhre auszugleichen. Nehmen wir heiße Getränke zu uns, bekommt der Körper ein zusätzliches Hitzesignal, der Körper fährt die Wärmeproduktion runter. Das führt zu einem ständigen leichten Schwitzen, aber nicht zu sturzbachartigen Schweißausbrüchen. Der heiße Tee verschafft uns somit kurze Zeit später die ersehnte Erfrischung ohne den Kreislauf zu belasten.

Einen besonderen Frischekick verschaffen Pfefferminz-Blätter. Fügen Sie ihrem Lieblingstee ein paar frische Pfefferminzblätter bei. Die Rezeptoren im Mund reagieren auf das Menthol in den Pfefferminzblätter und sorgen für ein angenehmes Frischegefühl.

Einen angenehm erfrischenden und belebenden Tee bekommt man auch aus den Blättern der Zitronenverbene (Verbene, Verveine).

Angenehmes Schwitzen mit Tee!



Es ist immer eine große Ehre und Anerkennung für ein Unternehmen mit einem Award ausgezeichnet zu werden. Aber natürlich gebührt die Auszeichnung in erster Linie all denen Menschen, die mühsam die Teeblätter gepflückt und zur wunderbarem Tee verarbeitet haben. Die Teepflückerinen auf den Hügeln Sri Lankas, die Arbeiter in der Teefabrik und die Teemeister haben in erster Linie den Teegenuss für uns möglich gemacht.

Sri Lanka

Die familiengeführte Teeplantage New Vithanakande ist berühmt für die Qualität ihren Tees. Sie befindet sich im Herzen von Sri Lanka, in der Nähe von Ratnapura, der „Stadt der Juwelen“. Ratnapura ist das wichtigste Zentrum für Edelsteine in Sri Lanka. Es werden überwiegend Rubine, Saphire und Katzenaugen abgebaut. Diese Steine faszinieren mich. Leider kann ich der Magie der Steine nicht widerstehen und bringe mir von jeder Reise ein kleines Schmuckstück mit. In der Umgebung ist der Sinharaja, der letzte verbliebene Regenwald auf der Insel. Die Klimabedingungen, die in dieser Region herrschen, verleihen den Tees von New Vithanakande ihren besonderen malzigen Charakter.

Die Teefabrik, die sich auf der Plantage befindet, verarbeitet die gepflückten Teeblätter von ca. 6000 Teebauern aus der Umgebung. Herr Navaratna Pilapitiya, der jüngste Sohn des Gründers, der die Plantage seit 1981 führt hat eine Mission: die Produktion der hochwertigen puren Tees von höchster Qualität, die Verbesserung des Images „ Pure Ceylon Tea“ und damit die Sicherung der fairen Preise für die kleinen Teebauern. Die Plantage versorgt die Teebauern mit nötigem Dünger, Pflanzen und vermittelt das Wissen über die aktuellen Entwicklungen im Teeanbau. Denn die kleinen Teebauern liefern so das exzellente Rohmaterial, frisch gepflückte Teeblätter, die von New Vithanakande zur Top Tees verarbeitet werden.




Heute Morgen klingelte es an der Tür. Die Postbotin hatte ein Päckchen für mich das ich schon lange erwarte: Ein Päckchen aus Brüssel. Im Mai hat unsere Schwarztee-Rarität Ratnapura FBOP EX SP den Superior Taste Award 2010 des Brüsseler International Taste & Quality Institutes (iTQi) erhalten. Eine unabhängige, internationale Jury aus Chefköchen und Sommeliers zeichnete den schwarzen Tee mit einem Stern aus. Heute haben wir eine schöne Medaille und das Zertifikat für die Auszeichnung erhalten.

Natürlich habe ich mich sehr über die Auszeichnung unseres Ratnapuras durch eine internationale Spitzenjury gefreut. Sie ist eine Bestätigung unseres Anspruchs, nur die exklusivsten und besten Tees zu entdecken und in unser Sortiment aufzunehmen.

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Exklusiver WM-Genuss

GiraffenBier, Cola, Limo – Erfrischendes an heißen Tagen ist nicht immer gesund. Wer die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 stilecht genießen will, dem bietet das Gastgeberland Südafrika eine Alternative: ausschließlich im Gebiet der Cedarberge Südafrikas, ungefähr 230 Kilometer nördlich von Kapstadt wächst Rooibos-Tee.

Das südafrikanische Nationalgetränk ist ein ideales Sportlergetränk, denn es ist besonders reichhaltig an Elektrolyten und eignet sich daher sehr gut zum Auffüllen der durchs Schwitzen ausgezehrten Mineralstoffdepots. Die mineralischen Inhaltsstoffe der Sorte sind fast deckungsgleich mit den Stoffen, die bei sportlichen Aktivitäten durchs Schwitzen verloren gehen.

Erfrischungs-Cocktail-Tipp:

Alle Zutaten mischen. Gekühlt servieren. Viel Spaß bei public viewing!



Nach einem anstrengenden eindrucksvollen Tag gingen wir zur einem traditionellen japanischen Abendessen, wo mehrere Kleinigkeiten nach und nach serviert werden. Japanische Speisen sind köstlich. Japaner lieben frische Zutaten und kennen keine langen Kochzeiten wie in der europäischen Küche. Der natürliche Geschmack soll sich voll entfalten können. Deshalb sind die Speisen auch kaum gewürzt. Die Süßigkeiten waren für meinen europäischen Geschmack nicht süß genug. Auf die ästhetische Zubereitung wird sehr geachtet,  selbst die kleinsten Gaumenfreuden werden kunstvoll zubereitet.

Es war ein sehr schöner Abend, wir haben viel über Tee, seine Herstellung oder besondere Teepflanzen gesprochen und zum Ausklang des Abends hat uns unser Gastgeber auf eine Teeauktion eingeladen, die am nächsten Tag in Uji statt finden sollte. Ausländer verirren sich selten auf solch kleine lokale Tee-Auktionen, daher war ich sehr glücklich diese Gelegenheit zu bekommen.

 Teeauktion in Uji

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