Eines der Ziele meiner Reise war es auch einen außergewöhnlichen Matcha zu finden. Ein Pulvertee, der für die japanische Tee-Zeremonie benötigt wird, hat in Japan jahrhundertelange Tradition. Bis vor wenigen Jahren in Europa nur von Kennern getrunken, gehört Matcha in jüngster Zeit zu einem modernen Getränk auf dem europäischen Teemarkt. So entwickelt sich eine Vielzahl von Trends rund um den Matcha, welches ursprünglich von buddhistischen Mönchen als Medizin sowie als konzentrationsförderndes Mittel bei Meditationsübungen verwendet wurde.

Ich persönlich trinke sehr gerne Matcha. Leider wurde ich in Laufe der Zeit mit verschiedensten Qualitäten konfrontiert, von den höchsten Graden für die Teezeremonie bis zu niedrigen Graden für die Massenproduktion von Koch- und Backwaren. Für meine kleine Tee-Kollektion wollte ich einen besonderen Matcha finden, der sehr weich, leicht süßlich und ohne bittere Note ist. Bei einem Besuch einer kleinen Manufaktur (die wirklich sehr klein ist) konnte ich die Matcha-Herstellung genauer ansehen und die verschieden Matchas verkosten. Nach dieser Verkostung konnte ich zwar Nächte lang meditieren, aber ich hatte Matcha, das ich suchte.

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Gyokuro gilt als edelster unter den japanischen Tees. Da ich schon einmal in Japan bin, möchte ich natürlich alles über den Kaiser unter den Tees erfahren. Das ich einen Teemeister kennenlernen werde, der für seine Gyokuros weltweit berühmt ist, habe ich nicht zu träumen gewagt.

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Nach langen Vorbereitungen bin ich einen Tag später als geplant (Aschewolke des Eyjafjallajökull) auf dem Flughafen Osaka-Kansai gelandet. Mein Ziel ist Kyotanabe – eine kleine Stadt im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu. Kyotanabe befindet sich in der Nähe von Kyoto und auch von Uji, der Wiege des japanischen Teeanbaus. Von hier aus werde ich die japanische Teewelt und Teetradition erkunden, viele nette Menschen kennenlernen und unzählige Erfahrungen sammeln.

Uji

Mein Weg führt mich in die Stadt Uji mit seinen unzähligen Teeläden, Restaurants und Konditoreien. Es gibt natürlich überall Matcha-Eis und Matcha-Kuchen, auch Hojicha-Eis habe ich entdeckt. Nach einer Vorführung von Gyokuro-, Sencha- und Matcha-Zubereitung fahren wir entlang des Uji-Flusses in die Tee-Gebiete. Hier wird der beste Tee Japans angebaut. weiterlesen …



Unermüdlich bin ich auf der Suche nach seltenen unbekannten Teesorten. Dieses mal habe ich eine Tee-Rarität aus Neuseeland entdeckt. Wenn wir an Teeplantagen denken, denken wir meistens an wie mit einem grünen Teppich bedeckten Hügel in Darjeeling oder Sri Lanka, an kleine Teegärten in China, aber gewiss nicht an Neuseeland.

Desto mehr war ich überrascht, als ich während meinen Recherchen diese kleine Plantage in der Waikato Region entdeckt habe. Zurzeit werden auf der kleinen Plantage nur Oolongs von höchster Qualität produziert. Ein kurzer Anruf und innerhalb von wenigen Tagen hatte ich eine schöne Box, in der die Dose mit dem kostbaren Tee versteckt war, in der Hand.

Als ich die Packung öffnete, kam mit eine wunderbare Duftwolke entgegen. Unglaublich blumig und frisch, etwas anders, als die Oolongs aus Taiwan oder China. Ist das die Luft Neuseelands?

Zealong Tea

Der Geschmack ist köstlich, sehr weich und erfrischend. Der Aufguss ist sehr aromatisch und hat schöne gold-grüne Farbe. Bei dem 6 Aufguss habe ich aufgehört, obwohl der Tee noch viel zu bieten hatte. Ohne Zweifel, dieser Neuling hat meinen Herz erobert und ich überlege ihn in meine Kollektion aufzunehmen.



It´s Tea time!

Wer schon mal einige Tage in Südengland verbracht hat, hat sicherlich in der einen oder anderen Menükarte den Begriff „Cream Tea“ gesehen.

Als Cream Tea (auch Devonshire tea oder Cornish cream tea genannt) wird in Großbritannien eine kleine Mahlzeit bezeichnet, die aus kräftigem Schwarzen Tee, Scones, Erdbeermarmelade und Clotted Cream besteht.

Clotted Cream ist sehr englisch und ich habe sie hier in Deutschland noch nicht gefunden. Sie erinnert etwas an Butter und hat einen Fettanteil von ca. 60 %.  Ist also nicht ganz ohne! Diese Kombination bekommen Sie in Südengland in einfachen Cafes und auch in noblen Restaurants angeboten. Ich muss zugeben, dass ich durch meinen Aufenthalt in England einige Scones auf dem Gewissen habe. weiterlesen …



 

Die LebensArt Sauerland hat sich binnen kürzester Zeit zu einem erlesenen Festival des anspruchsvollen Lifestyles und der sinnlichen Genüsse etabliert. Weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus gilt sie als Geheimtipp. Anspruchsvolle Einrichtungsideen, Feinkost, Mode, Besonderes für Frühjahr und Sommer sowie andere außergewöhnliche Produkte werden angeboten. Hierzu werden sowohl die grandiosen Räumlichkeiten des Jagdschlosses Herdringen mit den Sälen und Kreuzgängen als auch die Traumhafte Parkanlage genutzt. weiterlesen …



Frühlingserwachen

Die Tage werden immer länger, die Sonnenstrahlen werden wärmer und die bunten Osterglöckchen erfreuen unseren Blick. Es besteht kein Zweifel mehr: die Frühling liegt in der Luft!

Frühling ist eine besondere Jahreszeit auch für Teekenner, da im Frühling fast in allen Tee-Anbaugebieten die Tee-Ernte anfängt. Mit Spannung werden die Tees aus der neuen Saison erwartet. Wie wird die neue Ernte ausfallen? Welche Überraschungen bringt sie mit sich?

Schon Ende Februar werden in Darjeeling die Blätter für den begehrten Furst Flush gepflückt. Jedes Jahr startet das Furst Flush Marathon unter den Tee-Händlern: wer als erstes bringt den begehrten Tee nach Deutschland. Die ersten Flugtees sind bereits eingetroffen.

Die Tee-Ernte in China beginnt im südlichen Anbaugebiet im März. In den höher gelegenen Teegärten erfolgen die ersten Pflückung im April.

Auch in Japan wartet im Frühling das ganze Land auf den First Flush –  die erste Ernte des edlen Sencha-Tees. Ende April bis Ende Mai dauert die Frühjahrspflückung in Japan und ist die arbeitsintensivste Saison für die Tee-Bauer. Ende April werden die Teeblätter von den offenen Feldern für Sencha gepflückt. Auf Sonnenfeldern sind die Teepflanzen den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Die Sonneneinstrahlung führt dazu, dass die Theanine in Teeblättern in Catechine umgewandelt werden. Der Tee schmeckt herber und erfrischender.

Etwa ab Mitte April, sobald die neuen Blätter sprießen, werden die Pflanzen für Gyokuro und Tencha abgedeckt. Die Pflanzen bekommen weniger Sonnenlicht, der Tee entwickelt einen blumigen Geschmack und ist weniger bitter.

Heutzutage ernten die meisten japanischen Teebauern Ihren Tee maschinell. Nur noch auf wenigen Feldern (z.B. in Kyotanabe) wird von Hand gepflückt.

Jedes Jahr werden an der Teebörse von Kagoshima, Japans größtem Umschlagsplatz für grünen Tee, während der ersten Frühjahrspflückung 50 % der Jahresproduktion umgeschlagen. Der größte Teil davon bleibt im Land, denn aus Japans Alltag ist Grüntee nicht wegzudenken.



Cornwall verbinden wir mit wilden Küsten, reizvollen Fischerdörfern, sanften Hügellandschaften und Romanen der Rosamunde Pilcher. Dieses malerische Fleckchen Erde verbirgt mehr als Pilcher in ihren Romanen schreibt: Cornwall ist die Heimat für die nördlichste Teeplantage der Welt, Tregothnan Estate.

Seit 1335 befindet sich Tregothnan in Besitz der Familie. Das Gut ist international bekannt für seine „English Estate“ Produkte, angebaut und hergestellt mit einer nachhaltigen Leidenschaft, und auch für ein Botanischer Garten und eine Teeplantage.

Cornwall ist vom Meer umgeben; es ragt wie ein Sporn in den Golfstrom und teilt ihn. Daher ist das Klima sehr mild. Lufttemperatur, Niederschlag und PH-Wert des Bodens sind in diesem Gebiet vergleichbar mit Darjeeling. Sieben Jahre Versuche wurden auf  Tregothnan unternommen, um die feinen Tees zu entwickeln. Nur etwa 1000kg Tee im Jahr wird auf dieser Plantage produziert. „Tregothnan is putting the English into English tea.“

Ich hatte leider noch keine Gelegenheit gehabt die Tregothnan anzusehen. Obwohl ich ein paar Wochen in Süd-Osten der Insel verbracht habe, wusste ich damals noch nicht von dem Gut. Bei der nächsten Reise werde ich natürlich die Möglichkeit nicht verpassen. Landschaftlich ist der Süden Englands auf jeden Fall eine Reise Wert. Hier etwas zur Inspiration aus meinem letzten Besuch:



Wenn die Kirschblüten blühen

Inspiriert von einer e-Mail aus Japan, möchte ich über ein faszinierendes Naturereignis berichten: Seit Montag ist in der Hauptstadt Japans offiziell die Kirschblüten-Saison eröffnet. Die Japanische Kirschblüte, auch Sakura genannt, ist eines der wichtigsten Symbole der Japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Die Kirschblüte beginnt in Japan Mitte oder Ende März in Kyushu und „wandert“ dann nach Nordosten, bis sie etwa Anfang Mai in Hokkaido ankommt. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten in rosa und weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön. 

Die Blütenvorhersage wird jedes Jahr vom Wetterbüro verkündet und von allen Japanern, die Hanami (Blütenbeschauen) planen, genauestens verfolgt. In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem Park oder einem anderen dafür ausgezeichneten Ort. Oft reichlich Bier oder Sake sowie eine Unterlage, um auf dem Boden zu sitzen, zählen zu den Utensilien, mit denen man sich bei und unter Kirschbäumen in der Stadt und auf dem Land versammelt und feiert, manchmal bis spät in die Nacht.

In mehr als der Hälfte Japans fällt die Kirschblütenzeit mit dem Anfang des Schul- und Steuerjahres zusammen. Oft werden solche Neujahrsfeiern dann mit einem Hanami kombiniert. Viele Japaner setzen die Tradition von Hanami fort, indem sie an den prozessionsartigen Spaziergängen der Massen durch die Parks teilnehmen. Dieses gilt als eine Art der Besinnung; still zu beschauen und die Seele zu erquicken.



 

Tableau - grand gourmet

 

Am Freitag, den 26. März und Samstag, den 27. März 2010 findet bei TABLEAU grand gourmet in Lüdenscheid eine Verkostung hochwertiger Tees statt. Hierzu lade ich Sie herzlich ein. 

Lernen Sie die Welt des hochwertigen Tees kennen. Probieren Sie Weißen Tee oder Sencha, Pu Erh oder wildwachsenden Rooibos. Auch Ihre Fragen rund um den Tee werde ich gerne beantworten.

Tableau grand gourmet
Talstraße 93
58515 Lüdenscheid



In dem alten Karton mit einer Rezepte-Sammlung habe ich diese Woche ein Rezept mit Tee gefunden. Den probierst du jetzt aus, dachte ich. Das Ergebnis meiner Bemühungen ist ein köstlicher und erfrischender Dessert geworden, den man auch ohne schlechtes Gewissen geniessen kann:

Für 2 Portionen:

1 Roter Grapefruit
1 Weißer Grapefruit
1 Granatapfel
1 EL loser Weißer Tee
1 Tasse Wasser
2 TL Zucker
2 EL Gelatine Pulver 

Zubereitung:

Die Grapefruits schälen, segmentieren und die weiße Haut entfernen.
Den Granatapfel entkernen. (Tipp: Schneiden Sie dafür die Krone des Granatapfels ab und schneiden Sie die Haut in vier Segmenten an. Weichen Sie den Granatapfel für 10 min im kalten Wasser ein. Der Frucht lässt sich danach leicht brechen und die Kerne lösen sich sehr leicht von der Haut.)

Wasser aufkochen und 2 min abkühlen. Weißen Tee aufgießen und nach 5 min Ziehzeit entnehmen. Mit Zucker süßen und abkühlen lassen. Gelatine-Pulver mit dem Tee vermischen.

Die Grapefruit und Granatapfel-Samen in Glasschälchen platzieren, mit dem Tee-Gelee füllen und im Kühlschrank 2-3 Stunden abkühlen lassen.



Geheimnisvoller Pu Erh

Schon lange wollte ich einen Bericht über Pu Erh Tee schreiben. Ich selbst habe den echten natürlich gereiften Pu Erh erst sehr spät entdeckt. Mehrmahls habe ich handelsüblichen losen Pu Erh gekauft, um mir ein Bild über diesen mysteriösen Tee zu machen, und erlebte dabei große Enttäuschung.

Ich konnte einfach nichts Beeindruckendes in diesem staubig-erdigen Geschmack und Aroma, das mehr an Stallgeruch erinnert, finden. Und schon gar nicht konnte ich verstehen, warum auf dem Markt exorbitante Preise für diesen Tee erzielt werden.

Bis ich eines Tages eine Pu Erh Verkostung mitgemacht hatte. Nichts gemeinsames mit einfachen, schnell und künstlich gereiften losen Pu Erhs die ich kannte. Was für ein Geschmackserlebnis! Ein faszinierender Tee mit unglaublich vielen Fassetten, intensiven blumigen Aromen und Fruchtnoten.

Pu Erh ist einzigartig in vielerlei Hinsicht:

  • Er ist die einzige Tee-Sorte, der über mehrere Jahre natürlich fermentiert (heller Pu Erh), oder künstlich (dunkler Pu Erh) durch manuelle Prozessevergoren wird.
  • Die Anzahl der Jahre unddie Lagerungsbedingungen (feucht oder trocken) haben großen Einfluss auf Geschmack und Aroma.
  • Für Original Pu Erh werden große Blätter von wilden Tee-Bäumen aus der chinesischen Provinz Yunnan verwendet. Einige Bäume sind viele Hundert Jahre alt. Andere Bäume, die in der Nähe wachsen, wie Kampfer, können dem Tee feine Nuancen vermitteln.
  • Er hat eine sehr lange Geschichte, die in Han-Dynastie (220 n. Chr) vielleicht sogar in die Shang-Dynaste reicht. Puh Erh wurde sogar als eine Form der Währung verwendet.
  • Er wird traditionell in eine Vielzahl von Formen und Größen gepresst, um die Lagerung einfach zu machen. Es gibt Tee in Form von Ziegel, Pilze, Nester.
  • Er ist einer der wenigen Tees, der mit dem Alter besser wird, wie ein guter Wein.
  • Er wird oft gesammelt. Es gibt privaten Sammlungen im Wert von mehreren Hundert Tausend Dollar. In Asien wird der Tee als eine Investition betrachtet.

Diese Kombination von Umweltbedingungen, Verwendung von Teebaum-Blätter und Verarbeitungstechniken gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Pu Erh ist eine einzigartige und besondere Teesorte. Denken Sie an die Weine mit allen ihren unzähligen Sorten und Geschmacksrichtungen und Sie beginnen den Reichtum von Pu Erh zu verstehen.

Und mein Kännchen mit dem wunderbaren Yiwu Wild Arbor aus dem Jahre 2008 ist, während ich dieses Bericht schrieb, auch leer geworden.



Teegenuß am Arbeitsplatz

Als Tee-Süchtige möchte ich natürlich perfekten und frisch zubereiteten Tee zur jeder Tageszeit, auch am Arbeitsplatz, genießen. Dabei sollen auch Oolongs, Weißer und Grüner Tee nicht zu kurz kommen. Diese Tees werden bekanntlich mehrmals aufgegossen und der Prozess des Teegenusses wird auf einmal sehr zeitaufwendig. Wer kann sich das schon am Arbeitsplatz erlauben? Die Blätter nach dem ersten Aufguss zu entsorgen ist nicht sinnvoll, da hochwertige Tees sehr viel Potenzial haben. (Die mehrfach möglichen Aufgüsse rechtfertigen auch den hohen Preis des Tees.) Eine zubereitete Thermoskanne für den ganzen Tag ist auch nicht die optimale Lösung, da mit der Zeit ätherische Öle entfliehen und der Tee an Aroma sowie Geschmack verliert und flach wird.
Auf der Suche nach einer Lösung bin ich dann auf das optimale Teeset gestoßen:

Tea At Work - Das Teeset von Tea Exclusive

Die Idee ist sehr einfach und genial zugleich: ein großes Glas mit Deckel und einem Sieb. Das Glas ist doppelwandig und sorgt dafür, dass der Tee länger warm bleibt. Das Sieb mit den Teeblättern wird nach der Ziehzeit im umgekehrten Deckel abgestellt, bereit für weitere Aufgüsse. Man benötigt nur noch eine Thermoskanne mit heißem Wasser, damit man die Blätter immer wieder aufgießen kann ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. Sehr praktisch! (und hier zu bekommen).



Diese Woche habe ich ein Paket aus England angenommen. Auf deren Inhalt habe ich mehrere Wochen mit großer Freude gewartet: wunderschöne Tee-Schalen aus feinstem Bone China. Der Absender, Sasha Wardell, ist eine großartige Künstlerin die sich auf Arbeiten mit Porzellan, insbesondere auf Bone China spezialisiert. Die Tee-Schalen sind von Ihr handgefertigt und signiert.

Bone China ist, mit all seinen besonderen Eigenschaften, ihr Lieblingsmaterial. Es ist sehr „zielstrebiges“ Material, welches Reinheit und Präzision ausdrückt. Intensives Weiß, Transparenz und Festigkeit machen Bone China zum verführerischen Arbeitsmaterial. Sasha Wardell hat die industriellen Techniken des Formenbaus und das Gießen des Bone China zu einem Fertigungsverfahren für Studios angepasst. Dadurch sind völlig neu Effekte entstanden.

Tee-Schale "Silver Tip" von Sasha Wardell Tee-Schale "Space" von Sasha Wardell

Architektonische Details und die Struktur, die eine Illusion ausdrücken, bilden den Ausgangspunkt für die Werke, während die besonderen Eigenschaften des Tons den Rest erledigen – das Weiße bietet eine Leinwand für die Struktur oder für Farbe; die Transparenz erhöht die Leuchtkraft.

Heute unterrichtet Sasha „Keramik“ in Großbritannien und Frankreich. Zahlreiche Auszeichnungen hat Sie für Ihre Arbeit bekommen und ihre Meisterwerke werden in vielen Galerien und Museen, unter anderem im Kellinghusen Museum, (Deutschland), National Museum of Scotland (Edinburgh), Los Angeles Art and Craft Museum (USA) und Yale-Zentrum für British Art Museum (USA) ausgestellt.

Das Foto von Sasha habe ich von dem Fotografen Kit Logan bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür.



Oolong – der Fettkiller

Supperior Oolong

Ich werde nicht müde zu wiederholen… er schmeckt einfach köstlich
UND
er ist sehr reich an Polyphenolen. Diese Polyphenole sind es, die Tees, besonders gesundheitsfördernd machen. Diese chemischen Verbindungen wirken nicht nur entzündungshemmend und krebsvorbeugend, sondern aktivieren das Enzym, das für die Auflösung des Triglyzerids verantwortlich ist. Triacylglycerine mit drei Fettsäuren sind Verbindungen in Fetten und fetten Ölen. Das bedeutet, dass die Polyphenole Fettablagerung in den Blutgefäßen vermindern.

Die Japanische Forscher haben entdeckt, das wenn man 15 Minuten bevor man Kohlehydrate zu sich nimmt, Oolong-Tee trinkt, der übliche Effekt der Insulinerhöhung, der normalerweise mit dem Verzehr von Kohlehydraten einhergeht, verringert wird. Das bedeutet, dass die Kohlenhydrate, die normalerweise umgewandelt und als Fett gespeichert werden, blockiert werden. Die Veröffentlichung der Studie finden Sie hier.



Darjeeling Muscatel

Ein neuer Tee-Schatz ist eingetroffen. In einer Kollektion seltener und hochwertiger Tees darf ein Tee aus Darjeeling nicht fehlen. Nicht umsonst gilt der an den Hängen im Norden Indiens nahe des Himalaya-Gebirges angebaute Tee unter Kennern als kleines Juwel.

Jede Teeplantage steht für einen einzigartigen Geschmack ihrer Tees, abhängig von dem Boden, Klima und Wachstumsbedingungen auf der jeweiligen Plantage. In der Regel wird fünf Mal pro Jahr geerntet. Die Ernten werden als “1st Flush” (1. Ernte), “In Between” (Zwischendurch), “2nd Flush” (2. Ernte), “Monsoon” (Monsun) und als “Autumnal Flush” (Herbsternte) gekennzeichnet. Die zweite Ernte gilt als die beste mit einem starken muskateller Geschmack. Die Monsun Ernte hingegen gilt als minderwertig und wird in der Regel nicht exportiert.

Sehr lange habe ich nach einem einzigartigen Darjeeling Second Flush gesucht. Unzählige Tees aus verschiedenen Teegärten habe ich getestet, bis ich ein Päckchen von kleinem Teegarten, der im Osten Darjeelings liegt, bekommen habe. Ein herausragender Second Flush in SFTGFOP1 Qualität habe ich darin entdeckt. Ein schön gedrehtes Blatt mit vielen Spitzen. Eine Blumen-Wolke stieg aus der Tasse und hat an die Hügel Darjeelings erinnert. Sehr runder Geschmack mit leichten Muskatel-Nuanzen. Ein Juwel, den ich mir und Ihnen nicht entgehen lassen wollte. Genießer finden diesen Tee hier.



In der Welt der Teeliebhaber ist Taiwan für seine wunderbaren Oolongs und Paochongs bekannt. Die Fokussierung auf diese Teesorten hat der Welt einige der besten und interessantesten Tees gebracht.

Sun-Moon-Lake

Sun Moon Lake

Seit Langem werden auf Formosa Schwarze Tees produziert. Während der japanischer Okkupation (1895-1945) war die Tee-Produktion vor allem auf die amerikanischen und europäischen Märkte ausgerichtet, wo voll fermentierter schwarzer Tee vorherrschend war. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die berühmten Schwarzen Tees aus Formosa durch die günstigere Importe aus Indien und Ceylon und die Fokussierung auf Oolong in Vergessenheit geraten.

In jüngster Zeit erleben die Schwarzen Tees einen starken comeback an der Ost Küste. Auf den Hügeln von Sun Moon Lake befindet sich ein kleiner Forschungs-Teegarten, der sich auf die Entwicklung und Produktion von Schwarzen Tees konzentriert. Durch die Kreuzung der burmesischen Assam-Pflanze und des wilden taiwanesischen Teebaums ist ein wirklich einzigartiger und hochwertiger Schwarzer Tee entstanden, ein Hong Yu (Roter Jade). Die Einzigartigkeit dieses Tees besteht darin, dass durch die Kreuzung eine völlig neue Pflanze entstanden ist. Ein starker Strauch mit großen Blätter und Blüten.

Ich finde den Geschmack dieses Insel-Neulings wirklich bemerkenswert. Er bezaubert mit leichten Pfefferminz, Honig und Zimt-Noten. Sehr weich, komplex und nachhaltig im Geschmack sollte er ohne Milch und Zucker genossen werden.



Auf der Suche nach neuen Ideen für meinen Blog bin ich auf den „Taste Timer“ – eine Applikation für iPhone und iPod Touch gestoßen. Für rund 300 Gerichte und Getränke umfasst das Programm die Zubereitungs-Temperatur, Zeit und empfohlene Mengen. Auch besteht die Möglichkeit sich Notizen zu machen und eigene Gerichte zu hinterlegen.

Das Tolle an dem Programm ist, dass für die Teetrinker, die die Tee-Ziehzeiten noch nicht im Gefühl haben, alle wichtigen Teesorten (Weißer, Grüner, Oolong, Schwarzer Tee und Rooibos) berücksichtigt sind. Suchen Sie sich nur die passende Teesorte aus und drucken Sie auf „Start“. Einfach und genial!

Den Download finden Sie hier.



 

Tee Heimat

 

Wie oft bei einem Besuch in Cafe oder Restaurant müssten Sie sich zwischen einer Tasse mit Teebeutel und einem Kaffee entscheiden? Selten ist in Lokalen eine vernünftige Teekarte zu finden und geschultes Personal, das Tee auch richtig zubereiten kann. Trotz zunehmender Begeisterung für das älteste Getränk der Welt wird dem Tee sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt, besonders in der Gastronomie.

Mit seinem neuen Projekt verfolgt Marc Könemann und sein Team das Ziel für den begeisterten Teetrinker eine „Tee Heimat“ zu schaffen. Tee Heimat zeigt Ihnen Orte, an denen Sie einen guten Tee genießen können. Die Cafes, Restaurants und Hotels, die auf der Tee Heimat zu finden sein werden, tragen ein Gütesiegel. 10 Zertifizierungs-Kriterien müssen dabei eingehalten werden. Es handelt sich z.B. um richtiges Werkzeug, Wasserhärte und Wassertemperatur. Mindestens zehn Teesorten müssen die Gastronomen ihren Kunden bieten.

Gütesiegel_Tee_Heimat

Einige Tipps sind für Teetrinker zu finden: zum Beispiel den Mut zu haben sich von alten Gewohnheiten zu trennen und auch mal etwas Neues auszuprobieren.

Das uns bekannte Stövchen ist etwas für Teetrinker, die traditionsbewusst genießen möchten. Dem Aroma tut die lang anhaltende Hitze von unten jedoch nicht besonders gut. Deshalb finden Sie bei vielen Gastronomen kein Stövchen. Die Größe und die Art der Kanne sind so gewählt, dass Sie keine Extrahitze benötigt. Lieber noch einmal nachschenken lassen.

Auch Tee-Scouts werden gesucht. Das sind die Teetrinker, die Gastronomien kennen, die den guten Tee bereits anbieten oder anbieten möchten.

Auf dem Tee-Heimat-Portal finden Sie viele interessante Informationen. Die Seite ist übersichtlich dargestellt und lädt zum Verweilen ein.

Ich wünsche Marc und seinem Team viel Erfolg mit diesem tollen Projekt!



Teepunsch für die Adventszeit

TeepunschDie Tage sind wieder kurz geworden und es wird Zeit, den Winter zu begrüßen. Um Ihnen den Start in den Winter zu versüßen und um die Vorfreude auf de Adventstage zu steigern hier ein tolles Rezept für einen Teepunsch:

Zutaten:
für 4 Personen
für ca. 1 Liter

  • 2 EL Schwarzer Tee
  • 6 g Zucker
  • 4 Streifen dünn abgeschälte Zitronenschale (unbehandelt)
  • 1 Stern-Anis
  • 200 ml Holunderblütensirup
  • 100 ml brauner Rum

Zubereitung:

1l Wasser aufkochen. Tee in einem Teefilter zugeben und 3-4 Minuten darin ziehen lassen. Tee entfernen und Zucker zugeben. Zitronenschale und Steranis 10 Minuten darin ziehen lassen.

Teepunsch mit Holunderblütensirup und Rum würzen, etwas erhitzen und genießen.



Silver Tip Weißer Tee

Aus den vom Nebel umhüllten Bergen Chinas kommt ein geheimnisvoller Schatz – der Weißer Tee. Die Chinesen genießen den Weißen Tee seit mehreren Tausend Jahren. Erst vor kurzem hat auch der Rest der Welt dieses mysteriöse Gebräu entdeckt.

Lange Zeit war der Weiße Tee das Getränk der Kaiser und die Privileg der Reichen. Einer chinesischen Legende nach, reiste vor rund 5000 Jahren der Kaiser Shen Nung ins Landesinnere. Er lies sich eine Tasse mit gekochtem Wasser geben. Plötzlich kam eine Windböe und wehte ihm drei Blätter von wilden Teebäumen in die Tasse. Der neugierige Kaiser ließ die Blätter in der Tasse und kostete das gold-gelbe Gebräu. Er fand das Getränk belebend und erfrischend. Der Tee war geboren.

Während der Song Dynastie (960-1279) wurde der Weißer Tee verehrt. Er war nur dem Kaiserlichen Hof vorbehalten. Angeblich durfte die rituelle Pflückung von Knospen nur an zwei Tagen im Jahr und nur von Jungfrauen erfolgen, die dabei Scheren aus Gold verwendeten. Danach durfte niemand die geernteten Knospen berühren, bis sie vor den Augen des Kaisers aufgegossen wurden. Denn bei einer Berührung der Knospen galten sie als unrein.

Bis vor kurzem war das edele Getränk außerhalb China noch relativ unbekannt. Heute, dank des Interesses am feinen Getränk Tee und bemerkenswerten neuen Erkenntnissen über die gesundheitlichen Wirkungen, ist der Weißer Tee neu entdeckt und wird auf der ganzen Welt genossen.



Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich ein großer Verehrer von japanischen grünen Tees bin. Einer davon ist Sencha.

Sencha ist in Japan der Tee für alle Gelegenheiten. Die Teeblätter werden von offenen Teefeldern gepflückt, auf denen sie uneingeschränkt von der Sonne beschienen werden. Er ist unfermentiert, wird nur leicht gedämpft, anschließend getrocknet und geröstet. Sencha hat schöne Nadelstruktur. Der beste Tee stammt auch hier von der ersten Pflückung.

Hier der traditionelle Weg einen Sencha zuzubereiten:



From now on – our Onlineshop www.tea-exclusive.de has got a multilingual user interface. You can switch easily between English and German. We are also delivery now our teas and accessories to all EU countries.

Ab sofort ist unser Onlineshop mehrsprachig – Sie können ganz einfach zwischen Englisch und Deutsch wechseln.  Auch versenden wir ab sofort unsere Tees und Accessories innerhalb der Europäischen Union.



Tea Exclusive „twittert“

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Liebe Teefreunde,
uns hat auch das Twitter-Fieber erfasst. Wir freuen uns vielleicht auch dich als „follower“ zu begrüßen.

Was ist Twitter?
Bei Twitter wird gebloggt, also Informationen und Neuigkeiten verbreitet. Das Besondere: die Einträge (“Tweets” genannt) sind hierbei nur maximal 140 Zeichen lang und somit kürzer als eine SMS. Der Begriff „Twitter“ ist übrigens englisch und bedeutet „zwitschern“.

Was bringt Twitter?
Während wir in diesem Teewelt-Blog in größeren Abständen ausführliche Berichte mit Fotos und Videos veröffentlichen, erfahrt ihr auf unserer Twitter-Seite ( www.twitter.com/TeaExclusive) aktuelle Informationen und Neuigkeiten in Kurzform.

Kann ich Mitzwitschern?
Richtig spannend wird Twitter erst wenn man mitredet („twittert“) und/oder anderen Benutzern folgt („follow“), das heißt die neuen Einträge anderer Benutzer abonniert. Hierzu kann man sich bei Twitter.com kostenlos anmelden.
Twittern ist nicht ortsgebunden, das heißt, das Erstellen von Nachrichten funktioniert auch über Internetcafe, Handy oder Mini-Notebook. Zum Lesen der „Tweets“ brauchet ihr auf eurem Rechner oder Handy nur einen Browser und einen Internetzugang.

Hier unsere neuesten Tweets:

Weitere „Tweets“ findet ihr direkt auf unserer Twitter-Seite www.twitter.com/TeaExclusive



Superior-Oolong

China ist bekanntlich die Heimat des Tees. Schon vor 5000 Jahren haben die Chinesen die Teesträucher entdeckt und genutzt. Jede Region pflegt seine eigene jahrhundertlange Tradition der Teeherstellung. Entsprechend ist  auch die Vielfalt der chinesischen Teesorten.

Damit die Teetrinker den Überblick über alle Teesorten behalten, werden in China Tee-Wettbewerbe veranstaltet. Im Laufe der Zeit haben sich einige Teesorten herauskristallisiert, die häufig zu den Gewinnern dieser Wettbewerbe gehören. Diese Teesorten werden in Listen „Top 10 bester China Tees“ zusammen gefasst. Eine einheitliche Liste scheint aber nicht zu existieren. Die Listen variieren abhängig von der Region und von dem aktuellen Tee-Trend.

Folgende China Tees erscheinen am häufigsten in 20 verschiedenen Chart-Listen:

Rang Teebezeichnug gängige europäische
Bezeichnung
Herkunft Typ
1 Long Jing Drachenbrunnen Hangzhou
(Zhejiang)
Grüner Tee
2 Bi Luo Chun
(Pi Lo Chun)
Jadegrüne Frühlingsschnecke Suzhou
(Jiangsu)
Grüner Tee
3 An Xi Tie Guan Yin Eisen Buddha Anxi
(Fujian)
Oolong Tee
4 Huang Shan Mao Feng Der Gipfel des Huang Berges Huangshan
(Anhui)
Grüner Tee
5 Jun Shan Yin Zhen Silber Nadel aus Jun Shan Yueyang
(Hunan)
Gelber Tee
6 Qi Men Hong Cha Keemun Qimen
(Anhui)
Schwarzer Tee
7 Wu Yi Yan Cha Wuyi-Felsentee Wuyi
(Fujian)
Oolong Tee
8 Liu An Gua Pian Melonenkerne Jinzhai
(Anhui)
Grüner Tee
9 Bai Hao Yin Jan Weißhaarige Silbernadel Fuding
(Fujian)
Weißer Tee
10 Pu-Erh Pu-Erh Simao
(Yunnan)
Schwarzer Tee

 

Allein der Name des Tees aus der Top10-Liste garantiert Ihnen aber nicht den besten Genuss, da die berühmten Sorten verschiedene Qualitätsstufen aufweisen. Die besten Tees kommen aus der Frühlingspflückung. In dieser Jahreszeit herrschen optimale Naturbedingungen für die Teepflanze: mäßige Temperaturen, optimale Verhältnisse zwischen Sonnescheindauer und Niederschlag. Die Tees aus Frühlingspflückungen erzielen sehr hohe Preise. Deren Mengen sind aber begrenzt und die Teebauern können nicht allein davon leben. Deshalb pflücken Sie auch im Sommer und im Herbst und produzieren minderwertigeren Tee für den breiten Markt.

Häufig findet man berühmte Teenamen die aber in anderen Anbau-Gebieten hergestellt worden sind. Diese unterscheiden sich aber von den herkömmlichen Sorten, da bekanntlich die Klimabedingungen, Bodeneigenschaften und die Traditionen in der Verarbeitung großen Einfluss auf die Qualität des Tees haben.



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