2.Dez 2018

Grünen Tee richtig zubereiten

grüner Tee

Eine Tasse grünen Tee aufbrühen ist nicht schwer. Wenn eure bisherigen Versuche einen bitteren, herben oder sogar übermäßig grasigen Geschmack hervorgerufen haben, gibt es ein paar Kniffe, die den großen Unterschied ausmachen.


5 Tipps für einen perfekten Grünen Tee

  1. Gutes Wasser

Experten meinen, dass die Wasserqualität einen großen Unterschied beim Geschmack von grünem Tee ausmacht. Ob gefiltertes Wasser oder Wasser aus der Flasche oder dem Kran, der Kalzium- und Mineralgehalt sollte niedrig sein (weiches Wasser) und es sollte gut schmecken. Bitte niemals destilliertes Wasser nutzen, da es geschmacklos ist.

  1. Mit den Mengen experimentieren

Einer der wichtigsten Faktoren beim Zubereiten einer Tasse Tee ist die Balance zwischen Blatt und Wasser. Eine Faustregel besagt, dass man auf einen Teelöffel knappe 200 ml Wasser nehmen sollte. Hier kommt es natürlich zum einen auf die Größe und die Qualität der Blätter an, zum anderen auf den eigenen Geschmack. Je nachdem kann auch gerne ein Esslöffel stattdessen genommen werden.

  1. Benutzt ein Thermometer

Der besondere Geschmack und die Süße von grünem Tee entsteht erst, wenn man diesen bei der richtigen Temperatur ziehen lässt. Das liegt daran, dass sich verschiedene chemische Verbindungen bei unterschiedlichen Temperaturen in Tee lösen. Wenn man grünen Tee bei zu hoher Temperatur aufbrüht, wird dieser bitter und unter Umständen sogar recht beißend schmecken. Wenn man hingegen die Temperatur zu niedrig wählt, wird leider nicht der hinreißend einzigartige Geschmack erreicht.

Häufig hört man, dass grüner Tee direkt mit kochendem Wasser aufgegossen werden soll. Aber – abhängig von dem jeweiligen Tee – variiert die ideale Temperatur zwischen 70° und 80° Celsius. Lasst das Wasser also nach dem aufkochen zunächst auf die richtige Temperatur abkühlen.

  1. Schaut auf die Uhr

Grüner Tee benötigt normalerweise eine Ziehzeit von einer bis drei Minuten. Die richtige Dauer hängt von dem jeweiligen Tee und dem eigenen Geschmack ab. Kleine Blätter sind in der Regel schneller durchgezogen als große Blätter. Ihr könnt nach einer Minute den Tee kurz probieren und dann in kürzeren Intervallen erneut probieren, bis der Tee für euch perfekt ist.

Für weitere Aufgüsse sollte die Wassertemperatur höher sein und die Ziehzeiten ein wenig länger gewählt werden.

  1. Gebt den Blättern Raum

Teeblätter brauchen Platz zur Entfaltung Ihrer Aromen. Hochwertige Blätter vergrößern sich um ein Vielfaches im Vergleich zur Ursprungsgröße. Benutzt ein Sieb mit ausreichend Platz. Natürlich könnt ihr den Tee auch direkt in eurer Tasse aufbrühen und die Blätter herausnehmen, sobald der Tee eurem Geschmack entspricht.

Ich wünsche euch viel Erfolg

Eure Natalia

 

China ist bekanntlich die Heimat des Tees. Schon vor 5000 Jahren haben die Chinesen die Teesträucher entdeckt und genutzt. Jede Region pflegt seine eigene jahrhundertlange Tradition der Teeherstellung. Entsprechend ist  auch die Vielfalt der chinesischen Teesorten.

Damit die Teetrinker den Überblick über alle Teesorten behalten, werden in China Tee-Wettbewerbe veranstaltet. Im Laufe der Zeit haben sich einige Teesorten herauskristallisiert, die häufig zu den Gewinnern dieser Wettbewerbe gehören. Diese Teesorten werden in Listen „Top 10 bester China Tees“ zusammen gefasst. Eine einheitliche Liste scheint aber nicht zu existieren. Die Listen variieren abhängig von der Region und von dem aktuellen Tee-Trend. Den ganzen Beitrag lesen…

Die meiste Zeit des Jahres ist der Teegarten der Familie Zhu Mei Na in Meijiawu ein sehr beschaulicher, ruhiger Ort. Doch gegen Ende März beginnt auf der Farm ein reges Treiben. Rund 15 Teepflücker begeben sich in den frühen Morgenstunden – noch vor Sonnenaufgang – in den etwa 16.000 m² großen Teegarten, um die Teeblätter der Frühlingsernte zu pflücken. Jetzt ist Eile angebracht, denn schon kurz nach Sonnenaufgang beginnt sich der Nebel zu lichten und der Tau, der noch auf den jungen, zarten Teeblättern liegt, verdunstet. Keine optimalen Bedingungen mehr für die Verarbeitung von Tee. Die Arbeiter müssen sich zurückziehen und können erst am nächsten Tag ihr Werk fortsetzen.

Xihu-Westlake

Willkommen in Hangzhou, einer mittelgroßen Stadt mit acht Millionen Einwohner in der Provinz Zhejiang und Heimat des Long Jing Tees, eine der renommiertesten Grünteesorten, ebenfalls bekannt unter der Bezeichnung „Dragon Well“. Ich bin hier, um das rege Treiben rund um die Frühlingsernte im März und April zu beobachten. So zum Beispiel auch im Garten der Familie Zhu, die sich in diesen Monaten einen täglichen Wettlauf mit dem Sonnenaufgang liefert, um die frischen Teeblätter zu pflücken. Die wichtige Frühlingspflückung macht einen beträchtlichen Teil des Jahreseinkommens der Familie aus.

Die besten Long Jing Tees sind im Geschmack sehr erfrischend und besitzen eine feine Note gerösteter Kastanien. Der Preis pro Unze dieser besonderen Sorte liegt bei 15 bis über 100 Dollar. Im Vergleich dazu: Es gibt sehr gute gewöhnliche Teesorten, deren Preis bei nur einem Dollar je Unze liegt (1 unze = ca. 28,34 Gramm). Wie bei Kaffee oder Wein gibt es auch beim Long Jing Liebhaber, die beim Teegenuss auf die feinen Details achten, z.B. auf den genauen Erntetag oder sogar von welcher Seite eines Hügels der Tee stammt. Gerade die erste Ernte ist für diese „Teefanatiker“ von herausragender Bedeutung.

In China ist Tee ein Alltagsgetränk und tägliche Notwendigkeit, gleichzeitig aber auch fast obsessiv verehrtes Luxusgut, ja fast Fetischobjekt. Für Außenstehende ist dieser Hype kaum zu durchschauen, denn gerade um das komplexe Themengebiet feiner Tees ranken sich zahlreiche Mythen und Fehlinformationen, bis hin zu gefälschten Produkten. Das alles macht es so schwer die Geheimnisse des Tees zu erfahren. Meine Reise nach Hangzhou hat ebenfalls den Zweck das Mysterium Tee weiter zu ergründen.

Die Geheimnisse des Dragon Wells

Wie alle anderen Naturprodukte auch ist auch Tee ein saisonales Produkt. Die frisch gerösteten Teeblätter der allerersten Pflückung des Jahres verströmen den gestochen, scharfen Duft des Frühlings. Die frisch aufgegossene Tasse schmeckt mild, ganz natürlich-pflanzlich mit Spinat- und Heunoten und dem sahnigen Touch gerösteter Kastanien. An meinem Gaumen verbleibt ein köstlicher, frischer Nachgeschmack, der dank der außergewöhnlichen „Dragon Well“-Qualität auch nach mehreren Minuten noch am Gaumen bleibt.

Long Jing Tee

Die besondere milde Süße ist das Markenzeichen chinesischer Grüntees. Sie unterstreicht das Aroma und die Textur des Tees besonders. Ein sehr guter „Dragon Well“ wird auch wenn er zu lange zieht nicht bitter. Er ist im Gegensatz zu manch anderem Grüntee auch sehr magenfreundlich.

Doch was macht einen Tee zum „Dragon Well“? Die Antwort ist ein bisschen schwierig. Zunächst bezieht sich im Chinesischen der „xihu longjing“ auf eine bestimmte Teesorte, die zu einer flachen Federform getrocknet wurde und ausschließlich im Bezirk Xihu (Westlake) rund um Hangzhou angebaut wurde. Diese Region ist klimatisch eher kühl-feucht, es gibt felsige Berge, saure Böden und starke Temperaturschwankungen. Ein ideales Klima für den Anbau eines guten Tees. Doch Long Jing Tee wird auch in vielen anderen Regionen Zhejiangs angebaut und verkauft. Die vielen regionalen Unterschiede gehen jedoch meist durch die Übersetzung verloren. So tragen viele mild-süßliche Grüntees, die zu der charakteristischen Form getrocknet wurden, im Verkauf den Namen „Dragon Well“.

Long Jing Tee

Unabhängig vom regionalen Ursprung stammen alle Long Jing Tees wie auch jede andere Teesorte vom Strauch der Teepflanze „camellia sinensis“ ab. Der besondere Geschmack und die Farbe des „Dragon Wells“ sind das Ergebnis des Klimas, einer guten Landwirtschaft und sorgfältigen Verarbeitung. Aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren ergibt sich das breite Spektrum verschiedener Qualitäten der Sorte. Doch dies erklärt noch immer nicht den vergötterten Status des „Dragon Wells“ unter den Teeliebhabern, schließlich gibt es noch viele weitere großartige Tees in China. Was macht den „Dragon Well“ also so besonders und vor allem so teuer?

Die Antwort lautet: Ruhm! Bereits während der Qing-Dynastie war „Dragon Well“ ein sehr berühmter Tee, den Kaiser Qianlong zum offiziellen Tee des kaiserlichen Hofes erklärte. Aus diesem Grund hallt bis heute der Ruf dieses Tees noch nach. Einen weiteren Popularitätsschub erhielt er ebenfalls durch den Vorsitzenden Mao während der chinesischen Revolution. Auch heute dient der Tee in der chinesischen Bürokratie als irrwitzig teures „Geschenk“ im Austausch für politische Gefälligkeiten. Auch dadurch wird der Preis bestimmter Sorten künstlich angetrieben.

Sobald Sie einmal vor Ort bei der Pflückung und Verarbeitung von Tee dabei waren, werden sie sich empört fragen, wieso Tee in Deutschland so günstig ist.

Guter Tee hat seinen Preis, das gilt auch für den „Dragon Well“. Denn trotz des Fortschritts im Teeanbau und moderner Technologien – um beste Tees zu erzeugen sind die traditionellen Methoden der erfolgversprechendste und sicherste Weg. Grundvoraussetzung sind gute Böden, die Erfahrung qualifizierter Arbeiter und ein sorgfältiger Umfang mit dem Produkt. Diese Methode ist jedoch kosten- und zeitintensiv und schlägt sich im Preis hervorragender Teesorten nieder.

Auf dem Teefeld

Im Teegarten der Familie Zhu läuft derweil ein Wettrennen mit dem Qingming-Fest, das Anfang April stattfindet. Der wichtige chinesische Feiertag stellt unter anderem auch das offizielle Ende der Frühlingsteesaison dar. Pre-Qingming „Dragon Wells“ (auch „Mingqian“ genannt), also Sorten, die vor diesem Termin geerntet wurden sind das Highlight für Teeliebhaber. Diese Tees zählen zu den süßesten und feinsten Sorten des Jahres. Die schweren Niederschläge des Frühsommers und die steigenden Temperaturen sorgen bei späteren Ernten für eine höhere Bitterkeit. Trotzdem bringen auch diese Ernten noch gute Einnahmen, die Tees sind jedoch meist weniger frisch im Geschmack und nicht so hochwertig.

Long Jing Tee

Die seit vielen Jahren erfahrenen Arbeiter und Teepflücker suchen für die besten Tees nur die jüngsten und süßesten Teetriebe aus. Der Ertrag liegt pro Teebusch bei weniger als einer Handvoll der wertvollen Knospen und Blätter. Ein erfahrener Teepflücker, der in der Nacht beginnt und bis zum Sonnenaufgang arbeitet, erntet nur etwa ein Pfund pro Einsatz. Die Arbeit ist ein sehr mühsames Unterfangen, die nur langsam voran geht und bei der Erfahrung sehr wichtig ist. Nur mit entsprechender Kenntnis können minderwertige Stiele, zu junge Knospen oder durch Insekten beschädigte Blätter schnell erkannt und aussortiert werden.

Sobald die Pflücker ihre Ernte heimbringen ist der Tee bereit zum Rösten. Es ist wichtig, dass die Blätter innerhalb weniger Stunden nach der Ernte geröstet werden, um die Oxidation zu stoppen. In dem Moment, in dem ein Teeblatt gezupft wird, beginnt mit der Oxidation ein chemischer Vorgang, der die dunklen, malzigen und durch Gerbstoffe charakteristischen Aromen im Tee hervorbringt.

Da grüne Tees immer vor der Oxidation erhitz werden um diese zu stoppen, sind sie das Spiegelbild ihrer Herkunft und das Resultat des Bodens, der Sonnenstrahlen, der Regenschauer und der Luft, die an dem jeweiligen Anbauort zu einer bestimmten Zeit auf die Teepflanzen einwirkten. Wenn Sie oft Tee trinken erkennen Sie die Unterschiede zwischen einer frischen, süßen Frühlingsernte und einem sonnigen Sommertee sofort. Jeder Tee erzählt seine eigene Geschichte.

Dragon Well geröstet aus dem Wok

Traditionell wird „Dragon Well“ in einem heißen Wok mit bloßen Händen geröstet. Es ist unbeschreiblich zu sehen, wie ein erfahrener Röstmeister (oft handelt es sich um den Besitzer des Teegartens) über viele Stunden mit seinen bloßen Händen und nur nach Gefühl die feinen Blätter zum perfekten Röstgrad führt, ohne den Tee komplett auszutrocknen oder zu verbrennen und trotzdem die nussigen Röstaromen einzufangen. Während der Röstung erhält der „Dragon Well“ auch seine charakteristische Form, indem der Röster die Teeblätter gegen die Seiten der Pfanne drückt. Der Röster arbeitet parallel mit drei Woks, trotzdem dauert es auch mit diesem Verfahren mehrere Stunden, bis ein Pfund des getrockneten Tees fertig ist.

Herstellung Long Jing Tee

Aus diesem Grund gibt es im Garten der Familie Zhu seit 2005 auch Röstmaschinen. Durch den Einsatz der Maschinen hat sich die Produktivität seitdem verzehnfacht. Vor dem Hintergrund der Zeitknappheit während der Frühlingspflückung ist diese Anschaffung verständlich.

Der Röster arbeitet gleichzeitig mit drei Woks

Einige Teebauern setzen weiterhin auf die traditionelle Methode des Teeanbaus und verzichten auf Pestizide, setzen auf erfahrene Pflücker und rösten von Hand. Doch mit steigendem Wettbewerb müssen viele Gartenbesitzer Kompromisse eingehen, setzen auch zur Pflückung Maschinen ein, die wie Spinnen über die Teesträucher klettern, aber dadurch auch die Teepflanzen stark strapazieren, was wiederum der Qualität äußerst abträglich ist. Sie nutzen zur Röstung große Öfen, was sehr effizient ist. Die durch eine Handröstung möglichen feinen Röstnuancen gehen dadurch aber verloren.

Teemeister Long Jing

Da die Hauptsaison für hochwertige Handarbeit im Tee-Geschäft nur etwa zwei bis vier Wochen dauert und durch die sich entwickelnde chinesische Wirtschaft gleichzeitig ein Mangel an Saisonkräften herrscht, wird es für viele Teebauern zunehmend schwieriger auf die traditionelle Art und Weise zu produzieren.

Dragon Well Fälschungen gibt es leider häufig

Die Nachfrage nach Premium-„Dragon Well“-Tee ist sehr hoch, das Angebot begrenzt. Daher ist es für Tee-Käufer oft gar nicht so einfach, wirklich das zu bekommen, was sie wollen. Wenn man sich einmal anschaut wie viele Tees als “Hangzhou Dragon Well” verkauft werden und dann auf die Größe dieses Anbaugebiets schaut, erkennt man leicht, dass diese große Menge des am Markt verfügbaren Tees nicht ausschließlich aus Hangzhou stammen kann. In Wirklichkeit wird die Sorte in der gesamten Provinz Zhejiang angebaut. Oft finden sich sogar Teesträucher am Rand von Autobahnen, die dauerhaft Abgasen ausgesetzt sind. Letztlich stammt der größte Teil des als “Hangzhou Dragon Well” bezeichnete Tee gar nicht aus Hangzhou. Auch kommt es in China vor, dass Sie in einem Teehaus zur Verkostung einen echten “Hangzhou Dragon Well” präsentiert bekommen, der dann nach dem Kauf durch eine billige, schlechtere Sorte ausgetauscht wird.

Teeblätter long Jing

Die traurige Erkenntnis in der Tee-Branche ist, dass Sie sich nie sicher sein können, ob der Tee-Händler aber auch die Produzenten selbst die Wahrheit über Herkunft und Produktion sagen. Viele Händler betonen aus Marketinggründen die Exklusivität und Rarität eines Tees, aber oft passt der Preis nicht zu den so offensiv beworbenen Teesorten. Gesundes Misstrauen und Vorsicht sind beim Teekauf daher immer angebracht.

Wie Sie einen wirklich guten Tee finden

“Vertrauen” ist der Schlüssel beim Kauf qualitativ hochwertiger Tees. Achten Sie beim Teekauf auf die Details und fragen Sie nach den Teebauern, Herkunft, der Anbaumethode und Produktionsweise. Nicht für alle Tees ist das Alter ein Qualitätsmerkmal. Die meisten Grüntees sollten innerhalb weniger Monate nach der Ernte konsumiert werden.

Seriöse und vertrauensvolle Teehändler werden auf Ihre Fragen nach den Sorten gerne antworten und kennen die Besonderheiten ihrer Tees, woher sie kommen und wie sie angebaut wurden. Große Teehändler kaufen dagegen ihre Tees über Makler und treten kaum in Kontakt mit den eigentlichen Landwirten. Je mehr Zwischenhändler an den Transaktionen beteiligt sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit hochwertige und originale Tees zu erhalten.

Beim „Dragon Well“ (Long Jing) sollten Sie auf helle, grüne Blätter achten, die nicht zu dunkel und nicht brüchig sind. Die Enden sollten flach sein und sich verjüngen, der Geruch ansprechend frisch und “grün” sein. Aber vor allem zählt der Geschmack. Fragen Sie nach einer Verkostung, denn nur durch eine Probe können Sie sich sicher sein, dass ein bestimmter Tee auch die richtige Wahl für Sie ist. Es existiert eine unendliche Zahl verschiedener Teesorten in unterschiedlichen Qualitäten und Geschmacksrichtungen. Im Teegeschäft spiegelt sich Qualität sehr oft im Preis wieder, daher bleiben Sie beim Kauf vorsichtig. Aber wenn Sie einen günstigen „Dragon Well“ entdecken, der Ihnen gut schmeckt, freuen Sie sich über Ihren Kauf. Beim Tee steht der Genuss im Vordergrund.

Long Jing zubereiten

Bei der Zubereitung von Tee gibt es kein richtig oder falsch. Eine Teeweisheit besagt beispielsweise, dass man grünen Tee nur mit etwa 80 Grad Celsius heißem Wasser aufbrühen darf, damit er nicht bitter wird. Im Falle eines „Dragon Wells“, der nicht bitter werden kann, bevorzuge ich persönlich den kräftigeren Aufguss mit frisch kochendem Wasser. Jeder Tee, aber auch jeder Gaumen ist anders, so dass ein individuelles Ausprobieren verschiedener Methoden am Ende mit Sicherheit zu einem besseren Geschmackserlebnis führt, als stur irgendwelchen pauschalen Richtlinien zu folgen.

Hier meine Methode aus Hangzhou einen guten „Dragon Well“ zuzubereiten und zu genießen: Legen Sie einige Teeblätter in ein Glas und übergießen sie die Blätter mit 80-100 Grad Celsius heißem Wasser. Lassen Sie den Tee etwa 30 Sekunden oder auch mehrere Minuten ziehen. Dann trinken Sie den Tee direkt aus der Tasse und filtern Sie die Blätter mit Mund und Zähnen. Bei Bedarf füllen Sie das Glas einfach wieder mit heißem Wasser auf. Alles nach Gefühl, ohne Filter, Stoppuhr, Sieb oder sonstige Hilfsmittel. Diese gewonnene Freiheit ist fast genauso erfrischend wie der Tee selbst.

Long jing

Auch aus den aufgebrühten Teeblättern lässt sich noch jede Menge lernen. Achten Sie darauf, ob es sich um kleine, vollständige Blätter handelt mit wenigen Stielen.

Ein wichtiger Punkt auf den Sie achten sollten ist die Frische. Grüne Tees verblassen im Laufe der Zeit und sollten normalerweise wenige Monate nach der Ernte konsumiert werden. Kaufen Sie daher am besten nur kleinere Mengen, die Sie schnell verbrauchen können.

Akzeptieren Sie, dass besondere Tees zunächst einmal teurer sind, als einfache Teebeutel-Tees. Erstklassige Teeblätter lassen sich jedoch meistens mehrfach aufgießen – hierdurch relativiert sich der zunächst hoch erscheinende Preis meistens etwas. Oft ist es möglich einen ganzen Tag lang die gleichen Teeblätter zu benutzten. Nehmen wir an 100 Gramm eines guten „Long Jing“ kosten etwa 45 EUR. Wenn Sie nun für einen Aufguss etwa drei Gramm benötigen und fünfmal die gleichen Blätter für den Aufguss nutzen (was Sie auch tun sollten, denn jeder erneute Aufguss hochwertiger Tees bringt neue, feine Aromen in die Tasse), entspricht der Preis pro Tasse nur noch etwa 27 Cent. Vergleichen Sie diesen Preis mit dem einer Tasse Kaffee oder eines Glas Weins. Sie werden feststellen, dass auch ein auf den ersten Blick sehr teurer Tee immer noch zu den wirklich günstigeren Luxusartikeln der Welt gehört.

Eure Natalia

9.Jul 2012

Tee für jede Jahreszeit

In China hat der Tee einen sehr hohen Stellenwert, nicht nur als Genussmittel, sondern als auch ein Getränk, das positive Eigenschaften für unsere Gesundheit und unser Körper hat. Laut der traditionellen Chinesischen Medizin gibt es für jede Jahreszeit einen passender Tee, der sehr positiv unsere Lebensenergie, das so genannte „Qi“ beeinflusst.

Das Qi durchdringt alles und manifestiert sich in vielen verschieden Formen. Im menschlichen Körper fließt das Qi auf vielen miteinander verbundenen Bahnen in unterschiedlichen Richtungen. Jeder Körperteil ist damit ausgefüllt und somit beeinflusst ein ungestörter Qi-Fluß die einwandfreie Funktion der inneren Organe, der Organsysteme und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. das Qi reguliert auch unsere Körperwärme und stärkt den Körpertonus.

Im Frühling wirkt zum Beispiel ein Weißer oder Grüner Jasmin Tee oder mit Osmathus Blüten aromatisierter Oolong Tee sanft wärmend und stimulierend auf die Gemütsverfassung und unser Wohlbefinden. Der psychische Zustand wird positiv beeinflusst, Beklemmungszustände werden gelöst und Frühjahrsmüdigkeit wird leichter überwunden. Den ganzen Beitrag lesen…

Matcha ParfaitMatcha, das grün leuchtende Teepulver aus Japan, gewinnt immer mehr an Beliebtheit in Europa. In Japan ist dieser Tee ein Bestandteil der Teezeremonie und ist sehr kostbar. Matcha ist keine Selbstverständlichkeit im Alltag der Japaner.

Besonderes jüngere Japaner entdecken gerne exotische Teesorten wie Darjeeling, Assam oder aromatisierte Früchte- und Kräuter Tees aus Europa. Ich war sehr amüsiert, als ich in mehreren guten Cafés in Kyoto einen exzellenten losen Darjeeling serviert bekommen habe und zwischen Sacher Torte, Schwarzwälder Kirschtorte und anderen europäischen Spezialitäten wählen durfte.

Was aber aus dem Alltag der Japaner nicht wegzudenken ist Matcha-Eis. Dieses bekommt man an jeder Ecke. Zwar wird für die Herstellung von Matcha-Eis kein hochwertiger Matcha verwendet, den unverwechselbaren Geschmack bekommt das kühle Milchdessert aber trotzdem. Auch Houjicha Eis habe ich entdeckt, obwohl ich den Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig fand. Houjicha ist auch Grüntee, welcher vor allem aus Stängeln besteht (Karigane), der über einer starken Flamme geröstet wird und dadurch einen pikanten, leicht nussigen Geschmack erhält. Houjicha ist sehr beliebt und stark verbreitet in Japan. Den ganzen Beitrag lesen…

Britta Heidemann  – Kölner Mädel, Steinbock, Energiebündel, Chinaexpertin (Diplom-Regionalwissenschaftlerin Chinas mit dem Schwerpunkt BWL), Weltcup-  und Olympiasiegerin im Fechten. Seit den Olympischen Spielen 2008 in Peking steht die Goldmedalliengewinnerin auf dem ersten Platz der Weltrangliste und ihre sympatische Art verzaubert uns bei jedem Auftritt in den Medien.

In der aktuelle Ausgabe der “freundin Wellfit” (Herbst 2010) verrät die Teetrinkerin Britta Heidemann ihren Grüntee-Favoriten: “New Spring Green Tea” aus meiner tea exclusive Kollektion. Recht hat sie! Ich hatte den New Spring aus Yunnan in China wegen seines herrlich frischen und fruchtigen Geschmacks in das Sortiment aufgenommen und schon viele Teetrinker von diesem milden und nicht herben Geschmack überzeugt.
Grüner Tee sei ihr “Gute-Laune-Elexier”, das Trinken ein Ritual so die Chinakennerin in der aktuellen Zeitschrift weiter.

PS. Liebe Britta, ich wünsche Dir für die Fechtweltmeisterschaft vom 5. – 12. November in Paris viel Erfolg. Und falls es mal sportlich nicht so läuft wie es soll – Tee gibt nicht nur Energie, er beruhigt auch!

Homepage von Britta Heidemann: www.britta-heidemann.de

Sand in der WüsteDer Sommer ist längst da. Wir erleben die heißesten Tage des Jahres. Der Thermometer überschreitet die Marke von 35 Grad, der Asphalt beginnt zu flimmern und die Sonne brennt auf der Haut.

Wer bei diesen Temperaturen mit einem Getränk für Abkühlung sorgen möchte, soll am besten heißen Tee trinken. Menschen in heißen Ländern unserer Erde können uns als Vorbild dienen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad trinken sie heißen Schwarzen, Grünen Tee oder Minze in kleinen Schlückchen über den Tag verteilt. Auch dann schwitzt man, aber nur leicht.

Dafür gibt es eine plausible medizinische Erklärung. Der Körper produziert soviel Wärme, dass unsere Körpertemperatur konstant bleibt. Trinken wir kalte Getränke, wird von Körper die Wärmeproduktion angeregt um die Kühle im Magen und Speiseröhre auszugleichen. Nehmen wir heiße Getränke zu uns, bekommt der Körper ein zusätzliches Hitzesignal, der Körper fährt die Wärmeproduktion runter. Das führt zu einem ständigen leichten Schwitzen, aber nicht zu sturzbachartigen Schweißausbrüchen. Der heiße Tee verschafft uns somit kurze Zeit später die ersehnte Erfrischung ohne den Kreislauf zu belasten.

Einen besonderen Frischekick verschaffen Pfefferminz-Blätter. Fügen Sie ihrem Lieblingstee ein paar frische Pfefferminzblätter bei. Die Rezeptoren im Mund reagieren auf das Menthol in den Pfefferminzblätter und sorgen für ein angenehmes Frischegefühl.

Einen angenehm erfrischenden und belebenden Tee bekommt man auch aus den Blättern der Zitronenverbene (Verbene, Verveine).

Angenehmes Schwitzen mit Tee!

Eines der Ziele meiner Reise war es auch einen außergewöhnlichen Matcha zu finden. Ein Pulvertee, der für die japanische Tee-Zeremonie benötigt wird, hat in Japan jahrhundertelange Tradition. Bis vor wenigen Jahren in Europa nur von Kennern getrunken, gehört Matcha in jüngster Zeit zu einem modernen Getränk auf dem europäischen Teemarkt. So entwickelt sich eine Vielzahl von Trends rund um den Matcha, welches ursprünglich von buddhistischen Mönchen als Medizin sowie als konzentrationsförderndes Mittel bei Meditationsübungen verwendet wurde.

Ich persönlich trinke sehr gerne Matcha. Leider wurde ich in Laufe der Zeit mit verschiedensten Qualitäten konfrontiert, von den höchsten Graden für die Teezeremonie bis zu niedrigen Graden für die Massenproduktion von Koch- und Backwaren. Für meine kleine Tee-Kollektion wollte ich einen besonderen Matcha finden, der sehr weich, leicht süßlich und ohne bittere Note ist. Bei einem Besuch einer kleinen Manufaktur (die wirklich sehr klein ist) konnte ich die Matcha-Herstellung genauer ansehen und die verschieden Matchas verkosten. Nach dieser Verkostung konnte ich zwar Nächte lang meditieren, aber ich hatte Matcha, das ich suchte.

Den ganzen Beitrag lesen…

Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich ein großer Verehrer von japanischen grünen Tees bin. Einer davon ist Sencha.

Sencha ist in Japan der Tee für alle Gelegenheiten. Die Teeblätter werden von offenen Teefeldern gepflückt, auf denen sie uneingeschränkt von der Sonne beschienen werden. Er ist unfermentiert, wird nur leicht gedämpft, anschließend getrocknet und geröstet. Sencha hat schöne Nadelstruktur. Der beste Tee stammt auch hier von der ersten Pflückung.

Hier der traditionelle Weg einen Sencha zuzubereiten:

Sushi

In verschiedenen Kulturen ist eine Tasse Tee ein fester Begleiter zur jede Mahlzeit. Ob Frühstück, Brunch, Mittagessen, Abendbrot oder spätes Mahl, es gibt immer einen passenden Tee dazu. Denn der Tee hat die Eigenschaft das Geschmacks- und Geruchsempfinden zu sensibilisieren. Er betont die geschmacklichen Eindrücke und hebt die Feinheiten der Speise hervor. Und viele Gerichte bilden mit dem Tee ein “Paar”.

Aber wie lässt sich das fantastische Potential des Tees mit unseren Speisen kombinieren. Hier sind ein paar einfache Regeln: 

Weisse Tees haben sehr zarte Aromen und sind hervorragende Begleiter zu milden, nicht zu intensiven sahnigen und zitronigen Speisen zu hellem Geflügel und Süßwasserfisch sowie zu leichten Desserts aus Mandeln oder Kokosnuss.

Grüne Tees sind sehr vielseitig und passen sich leicht an. Sie harmonieren mit nicht zu stark gewürzten Speisen: Gemüse, Meeresfische und Meeresfrüchte, Reis und gedämpfte Teigtaschen. Ein japanischer Sencha kombiniert sehr gut mit Zander. Je nach spezifischer Note des Tees – gemähtes Gras, Algen, unreifes Getreide – lässt sich die Abstimmung optimieren.

Leicht oxidierte Oolongs sind besonders heikel, wenn es um die richtige Kombination geht. Sein blumiges oder fruchtiges Aroma wird von schweren, stark gewürzten Speisen schnell zerstört. Sehr gut lassen sich mit „grünen Oolongs“ Schweinefleisch und gedämpfte Teigtaschen, aber auch Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen vermählen. Stärker fermentierte Oolongs vertragen auch kräftigere Begleiter, selbst Karamelltöne oder Sojasauce.

Schwarze Tees kommen am häufigsten vor und sind einfach zu kombinieren. Am besten passen sie zu zu pikanten Gerichten und zu Braten. Schwarzer Tee liebt Fleisch und Curry, Konfitüren und Schokoladen-Speisen.

Pu-Erh Tees werden in China traditionell zu fetten Speisen serviert. Sie passen zu allen vollmundigen Speisen, zum Wildfleisch, Ente, geräuchertem Fisch, würzigen getrockneten Wurst und Innereien.

Mit diesen einfachen Regeln können Sie selbst einen Tee passend zu Ihren Mahlzeiten auswählen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Besonderheiten jeder Sorte kennen zu lernen und um herauszufinden, mit welcher Speise sie am besten harmoniert.

 Es lohnt sich und bereitet immer wieder einen neuen Genuss.

Gyokuro-Uji

Gyokuro-Uji

Die neuen Tees aus Japan sind eingetroffen!

Ich bin ein sehr großer Verehrer von japanischem Grünen Tee und freue mich deshalb sehr auf die neuen Schätze in unserer Kollektion: den Sencha Supreme und den Gyokuro Uji. Die Japanischen Grünen Tees unterscheiden sich wesentlich von grünen Tees aus China oder Sri Lanka und haben einen ganz eigenen Charakter. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich in diesem Bericht dem Gyokuro schenken.

Gyokuro ist Tee von höchster Qualität. Die Teepflanzen werden etwa 3 Wochen vor der Ernte abgedeckt und so von der direkten Sonneneinstrahlung geschützt. Nur die obersten, frisch gewachsenen Blätter werden gepflückt und zu Gyokuro verarbeitet.

Beschatten von Teepflanzen für Gyokuro

Beschatten von Teepflanzen für Gyokuro

Unser Gyokuro ist ein besonderer Tee, da seine Herstellung noch von einem berühmten Teemeister überwacht wird. Gyokuro Uji weist zwei wesentliche Merkmale auf, die ihn von allen anderen Tees unterscheiden: zum einen wählt der Teemeister einen besonderen Boden aus, der genau die richtige Zusammensetzung an Nährstoffen und die optimale Feuchtigkeit für die Kultivierung hat. Zum anderen werden die Blätter für diesen Tee vom Teemeister und seinen Schülern von Hand gepflückt gerollt und gepresst. Beide Techniken sind sehr aufwendig und sind im heutigen hochtechnisierten Japan eine absolute Seltenheit geworden.

Gyokuro ist in Japan kein Alltagsgetränk, das in Eile getrunken wird. Er ist ein Luxustee, den man zu den feinsten Speisen serviert. Sie sollen diesen Tee in kleinen Schlückchen genießen, damit sich der Geschmack im Mund entfaltet und Sie jeden Tropfen mit seinem unvergleichlichem Aroma würdigen können.

Und noch kurz zur Zubereitung. Dieser Tee soll mit Wasser zwischen 50° C und 60°C aufgegossen werden. Nur dann entfaltet er seinen außergewöhnlichen Geschmack.

Wärmen Sie die Teekanne vorher an, dann gießen Sie das Wasser in die Tassen um Sie zu wärmen. Die Tassen leeren und großzügig Tee abmessen (3 Gramm Tee (1 Teelöffel) pro Person und Tasse). Gießen Sie die Blätter mit heißem Wasser und lassen Sie den Tee 2-3 Minuten ziehen. Zweiter Aufguss: 30 Sekunden. Ein Gyokuro wird in kleinen Tassen oder Schalen serviert.

Verschiedene Teesorten schmecken besser, wenn die richtige Wassertemperatur bei der Zubereitung berücksichtigt wird. Her gibt es ein landläufiges Vorurteil – Tee sollte immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden. Der Effekt einer solchen Behandlung ist stets derselbe: ein Großteil der wertvollen, aber leider leicht flüchtigen, Geschmacksstoffe (Flavoide) verdampfen im Moment des Aufgießens, der Tee schmeckt fade…

Natürlich hat man nicht immer ein Thermometer bei der Hand um die optimale Temperatur zu ermitteln, aber auch hier gibt es wieder ein paar kleine Faustregeln, die zu beherzigen nicht viel Aufwand kostet.

Bei einem Wasser, welches kurz aufkochte und sich gerade wieder beruhigt hat, beträgt die Temperatur ca. 95°C und ist für die meisten Schwarzen Tees ideal. Lässt man das Wasser eine bestimmte Zeit stehen, kühlt es sich weiter ab, und zwar:

Temp. direkt nach dem Aufkochen ~ 95°C (Ideal für Schwarzen Tee)
Temp. 1 min nach dem Aufkochen ~ 80°C  (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 3-4 min nach dem Aufkochen ~ 70°C (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 8-9 min nach dem Aufkochen ~ 60°C (japanische Grüne Tees)

Diese Regeln gelten für eine Wassermenge von ca. 1-1,5 l Wasser. Je geringer die Wassermenge ist, die man zum Kochen bringt, desto schneller kühlt sich das Wasser ab.
Das Wasser sollte nicht mehrmals aufgekocht werden. Mit jedem Aufkochen entflieht der Sauerstoff aus dem Wasser, was den Geschmack des Tees beeinträchtigt.

Viel Spaß beim experimentieren!!!