30.Aug 2013

Matcha-Bananen-Shake

Bananen_Matcha_Shake

Das ist ein schneller Matcha-Bananen-Shake, damit Euer Tag perfekt startet.

Das Wichtigste ist eine gefrorene Banane. Die gefrorene Banane ersetzt die Eiswürfel in diesem Shake.
Am Abend legt man die Banane ins Gefrierfach.
Am nächsten Morgen schält Ihr die Banane, schneidet sie in Stücke und gebt sie in den Mixer.
Dazu kommt 1/4 Liter Milch- lecker ist auch Mandel- oder Reismilch.
Zum Abschluss gebt ihr einen gehäuften Teelöffel vom Bio Matcha Shizen hinzu.
Alle Zutaten werden so lange gemixt bis ein cremiger Shake entsteht.
Fertig!

Den müsst ihr unbedingt probieren, denn er schmeckt sagenhaft gut.
Experementiert doch einfach auch mit verschiedenen Früchten oder fügt noch Vanille oder Schokolade zu…

Ein schönes Wochenende, Eure Natalia.

Grüntee hat einen riesigen Vorrat an Inhaltsstoffen. Schon vor Jahrhunderten beobachtete man seine heilende Wirkung. Verantwortlich dafür sind die zunächst als Gerbstoffe bezeichneten chemischen Verbindungen. Heute zählen die Chemiker diese Stoffe zu den Polyphenolen, die auch zu den wichtigsten Antioxidantien zählen.

Antioxidantien sind wirksamste Verteidigungsmittel, die unser Körper im Kampf gegen freie Radikale einsetzt. Sie neutralisieren freie Radikale, indem sie biochemische Verbindungen mit ihnen eingehen. Die meisten Antioxidantien „spenden“ den freien Radikalen ein Elektron und wandeln sie dadurch in stabile, ungiftige Stoffwechselprodukte um. Diese können die Körperzellen dann weder verschlacken noch schädigen.

Polyphenole kommen in Rotwein, Schokolade, Weintrauben, grünem Tee und anderen Lebensmitteln vor und sind essenziell für uns.

Mittlerweile wird der Inhalt an Antioxidantien pro Gramm in verschiedener Lebensmittel wird in ORAC Einheiten gemessen (ORAC = Oxygen Radical Absorbing Capacity // antioxidative Aktivität)

Demnach weist der Japanischen Matcha Tee der höchsten ORAC Wert von 1573 auf!

Gestern hat mich eine Frage von einem Teefreund erreicht. Er versuchte sein Matcha Tee schaumig zu schlagen, was ihm nicht gelinge. 

Hier meine Tipps für einen „schaumigen“ Matcha:

1. Für Matcha Tee sollte, anders als bei Grünen Blatttees, heißes Wasser von ca 80°-90°C verwendet werden, denn je kälter das Wasser ist, desto schwieriger wird es einen Schaum zu bekommen. 
Wenn Matcha-Pulver zuerst mit einen kleinen Menge kaltes Wasser verrührt wird um die die Bildung von Klümpchen zu vermeiden, dann sollte das Wasser zum Aufgießen ca. 90° sein. Grundsätzlich gilt, je besser der Tee ist, desto heißer kann das Wasser sein.

2. Für einen guten Matcha sind 2 Bambuslöffel Pulver und ca. 70 ml. Wasser ausreichend, denn Matcha wird wie Espresso in kleinen Mengen getrunken.

3. Die Qualität des Tees kann auch der Grund sein. Matcha ist ein sehr empfindlicher Tee, der kühl und trocken gelagert werden muss. Auch in Japan wird das Pulver nach dem Mahlen in Kühlschränken aufbewahrt. Matcha verliert sehr schnell die Frische und es ergibt dann keinen guten Geschmack und auch keinen schönen Schaum.

4. Matcha immer mit dem Chasen schlagen. Ist er groß genug für Matchaschale? Wenn der Besen zu klein für die Schale ist, entsteht auch kein schöner Schaum. Ein handelsüblicher Milchschäumer, der oft zum Schlagen empfohlen wird, eignet sich nicht wirklich für Matcha Tee. Ich jedenfalls habe noch nicht geschafft einen vernünftigen Schaum damit zu schlagen.

5. Die Farbe des Schaums ist auch ein Zeichen der Tee-Qualität. Eine schöne leuchtende hellgrüne Farbe des Schaums ist ein Zeichen des guten Matcha Tees. Hochwertiges Matcha-Pulver sieht auch intensiv grün und lebendig aus. Je niedriger die Qualität ist, desto bitterer wird der Tee.

Ich bin sicher, mit diesen Tipps und unserem Video „Zubereitung von Matcha Premium“ wird Euer Matcha-Schaum immer gelingen.

27.Sep 2010

Matcha Zubereitung

Für die Teefreunde, die sich zum ersten Mal an einen Matcha heranwagen, haben wir einen kleinen 2-minütigen Film über die Matchazubereitung gedreht. 

Während meines Aufenthaltes in Japan habe ich Matcha richtig schlagen gelernt. Im Film sind auch die Bilder vom Matcha Feld und der Matcha Manufaktur einbezogen, die ich in Uji besucht habe. Ein Merkmal für die richtige Zubereitung ist ein dicker und fester Schaum auf der Oberfläche des Tees, der auch wesentlich für den Geschmack ist. Auch Klümpchen dürfen nicht den Genuss verderben.

Viel Spass beim „nachschlagen“ von Matcha.

Eines der Ziele meiner Reise war es auch einen außergewöhnlichen Matcha zu finden. Ein Pulvertee, der für die japanische Tee-Zeremonie benötigt wird, hat in Japan jahrhundertelange Tradition. Bis vor wenigen Jahren in Europa nur von Kennern getrunken, gehört Matcha in jüngster Zeit zu einem modernen Getränk auf dem europäischen Teemarkt. So entwickelt sich eine Vielzahl von Trends rund um den Matcha, welches ursprünglich von buddhistischen Mönchen als Medizin sowie als konzentrationsförderndes Mittel bei Meditationsübungen verwendet wurde.

Ich persönlich trinke sehr gerne Matcha. Leider wurde ich in Laufe der Zeit mit verschiedensten Qualitäten konfrontiert, von den höchsten Graden für die Teezeremonie bis zu niedrigen Graden für die Massenproduktion von Koch- und Backwaren. Für meine kleine Tee-Kollektion wollte ich einen besonderen Matcha finden, der sehr weich, leicht süßlich und ohne bittere Note ist. Bei einem Besuch einer kleinen Manufaktur (die wirklich sehr klein ist) konnte ich die Matcha-Herstellung genauer ansehen und die verschieden Matchas verkosten. Nach dieser Verkostung konnte ich zwar Nächte lang meditieren, aber ich hatte Matcha, das ich suchte.

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