9.Jul 2012

Tee für jede Jahreszeit

In China hat der Tee einen sehr hohen Stellenwert, nicht nur als Genussmittel, sondern als auch ein Getränk, das positive Eigenschaften für unsere Gesundheit und unser Körper hat. Laut der traditionellen Chinesischen Medizin gibt es für jede Jahreszeit einen passender Tee, der sehr positiv unsere Lebensenergie, das so genannte „Qi“ beeinflusst.

Das Qi durchdringt alles und manifestiert sich in vielen verschieden Formen. Im menschlichen Körper fließt das Qi auf vielen miteinander verbundenen Bahnen in unterschiedlichen Richtungen. Jeder Körperteil ist damit ausgefüllt und somit beeinflusst ein ungestörter Qi-Fluß die einwandfreie Funktion der inneren Organe, der Organsysteme und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. das Qi reguliert auch unsere Körperwärme und stärkt den Körpertonus.

Im Frühling wirkt zum Beispiel ein Weißer oder Grüner Jasmin Tee oder mit Osmathus Blüten aromatisierter Oolong Tee sanft wärmend und stimulierend auf die Gemütsverfassung und unser Wohlbefinden. Der psychische Zustand wird positiv beeinflusst, Beklemmungszustände werden gelöst und Frühjahrsmüdigkeit wird leichter überwunden. Den ganzen Beitrag lesen…

5.Jul 2012

Tee im Sommer

Endlich klettert auch in unserer Region das Thermometer auf hochsommerliche Temperaturen. Warme Tage tun dem Körper und der Seele sehr gut.

Doch der Sommer ist in Deutschland leider immer noch „keine Saison“ für den Teehandel. Meine Eltern, die in einem anderen Land mit sehr ausgeprägter Teekultur leben, wundern sich immer, wenn ich über die mangelnde Teedurst der Deutschen im Sommer erzähle. Denn je heißer es wird, desto öfters wird ein Tee im meiner alten Heimat zubereitet. In meiner Familie ist es oft ein würziger Ceylon oder Pfefferminztee mit reichlich Zucker.

Auch in anderen warmen Ländern wie der Türkei und in Marokko wird bekanntlich auch an heißen Tagen viel heißer Tee getrunken, der dem Körper eine ersehnte Erfrischung verschafft. Denn ein Tasse heißer Tee gibt unserem Körper ein Signal die Wärmeproduktion zu reduzieren und die Wärme, die durch den heißen Tee im Magen entsteht, kühlend auszugleichen. Zudem ist Tee viel gesünder als manch anderes „Sommer-Erfrischungs-Getränk“.

Tee bei Sommerhitze – probierts mal aus!

 

Der Herbst ist da. Diese Tatsache ist nicht mehr zu übersehen: die Tage sind kürzer geworden, die Baumblätter verfärben sich in gelb und rot, abends sucht man die Nähe zu der wohltuender Wärme eines Kamins. Es ist auch Teezeit und ein Hochsaison für mich. Es ist viel zu tun bei tea exclusive: die Termine für Teeverkostungen sind bis zu Weihnachten verplant, verschiedene Projekte sind gestartet. Dennoch bin ich immer nebenbei auf der Suche nach besonderen Tees. Vor einigen Tagen ist ein Muster bei mir eingetroffen: ein seltener Tee nach dem ich sehr lange suche, ein handverarbeiteter echter Lapsang Souchong aus Wuyi Gebirge in Fujian.

Early Spring Tea Bud

Er ist ein ungewöhnlicher Lapsang Souchong mit zarter Rauchnote begleitet von Nuancen von getrockneten Pflaumen, Zimt und Edelholzern. Originale Lapsang Souchongs kommen aus den Wuyi Bergen in China. Die Höhenlagen reichen bis zu 1400m. Anfang Mai während der Erntezeit ist es noch recht kühl, oft nebelig und dadurch sehr feucht, was die Verarbeitung der gepflückten Teeblätter erschwert.  Die Bauern haben das Problem gelöst in dem Sie die Blätter bei der Oxidation erhitzen. Das Erhitzen läßt die Oxidation im gewünschten Tempo ablaufen. Die Hitze wird mit Kiefernholz erzeugt, dadurch nimmt der Tee einen zarten Rauch- und Kieferngeschmack an.

Diese kleine Teeprobe hat mit große Freude und ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis bereitet. Die echten Lapsang Souchongs sind sehr selten, da deren Herstellung aufwändig ist und viel Aufmerksamkeit erfordert. Der Geschmack unterscheidet sich deutlich von gewöhnlichen Rauchtees. Sie sind weich, mit dezenter Rauchnote und sehr fruchtig, oft mit Note von gebackenen Pflaumen.

Sand in der WüsteDer Sommer ist längst da. Wir erleben die heißesten Tage des Jahres. Der Thermometer überschreitet die Marke von 35 Grad, der Asphalt beginnt zu flimmern und die Sonne brennt auf der Haut.

Wer bei diesen Temperaturen mit einem Getränk für Abkühlung sorgen möchte, soll am besten heißen Tee trinken. Menschen in heißen Ländern unserer Erde können uns als Vorbild dienen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad trinken sie heißen Schwarzen, Grünen Tee oder Minze in kleinen Schlückchen über den Tag verteilt. Auch dann schwitzt man, aber nur leicht.

Dafür gibt es eine plausible medizinische Erklärung. Der Körper produziert soviel Wärme, dass unsere Körpertemperatur konstant bleibt. Trinken wir kalte Getränke, wird von Körper die Wärmeproduktion angeregt um die Kühle im Magen und Speiseröhre auszugleichen. Nehmen wir heiße Getränke zu uns, bekommt der Körper ein zusätzliches Hitzesignal, der Körper fährt die Wärmeproduktion runter. Das führt zu einem ständigen leichten Schwitzen, aber nicht zu sturzbachartigen Schweißausbrüchen. Der heiße Tee verschafft uns somit kurze Zeit später die ersehnte Erfrischung ohne den Kreislauf zu belasten.

Einen besonderen Frischekick verschaffen Pfefferminz-Blätter. Fügen Sie ihrem Lieblingstee ein paar frische Pfefferminzblätter bei. Die Rezeptoren im Mund reagieren auf das Menthol in den Pfefferminzblätter und sorgen für ein angenehmes Frischegefühl.

Einen angenehm erfrischenden und belebenden Tee bekommt man auch aus den Blättern der Zitronenverbene (Verbene, Verveine).

Angenehmes Schwitzen mit Tee!


Heute Morgen klingelte es an der Tür. Die Postbotin hatte ein Päckchen für mich das ich schon lange erwarte: Ein Päckchen aus Brüssel. Im Mai hat unsere Schwarztee-Rarität Ratnapura FBOP EX SP den Superior Taste Award 2010 des Brüsseler International Taste & Quality Institutes (iTQi) erhalten. Eine unabhängige, internationale Jury aus Chefköchen und Sommeliers zeichnete den schwarzen Tee mit einem Stern aus. Heute haben wir eine schöne Medaille und das Zertifikat für die Auszeichnung erhalten.

Natürlich habe ich mich sehr über die Auszeichnung unseres Ratnapuras durch eine internationale Spitzenjury gefreut. Sie ist eine Bestätigung unseres Anspruchs, nur die exklusivsten und besten Tees zu entdecken und in unser Sortiment aufzunehmen.

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7.Jan 2010

Darjeeling Muscatel

Ein neuer Tee-Schatz ist eingetroffen. In einer Kollektion seltener und hochwertiger Tees darf ein Tee aus Darjeeling nicht fehlen. Nicht umsonst gilt der an den Hängen im Norden Indiens nahe des Himalaya-Gebirges angebaute Tee unter Kennern als kleines Juwel.

Jede Teeplantage steht für einen einzigartigen Geschmack ihrer Tees, abhängig von dem Boden, Klima und Wachstumsbedingungen auf der jeweiligen Plantage. In der Regel wird fünf Mal pro Jahr geerntet. Die Ernten werden als “1st Flush” (1. Ernte), “In Between” (Zwischendurch), “2nd Flush” (2. Ernte), “Monsoon” (Monsun) und als “Autumnal Flush” (Herbsternte) gekennzeichnet. Die zweite Ernte gilt als die beste mit einem starken muskateller Geschmack. Die Monsun Ernte hingegen gilt als minderwertig und wird in der Regel nicht exportiert.

Sehr lange habe ich nach einem einzigartigen Darjeeling Second Flush gesucht. Unzählige Tees aus verschiedenen Teegärten habe ich getestet, bis ich ein Päckchen von kleinem Teegarten, der im Osten Darjeelings liegt, bekommen habe. Ein herausragender Second Flush in SFTGFOP1 Qualität habe ich darin entdeckt. Ein schön gedrehtes Blatt mit vielen Spitzen. Eine Blumen-Wolke stieg aus der Tasse und hat an die Hügel Darjeelings erinnert. Sehr runder Geschmack mit leichten Muskatel-Nuanzen. Ein Juwel, den ich mir und Ihnen nicht entgehen lassen wollte. Genießer finden diesen Tee hier.

30.Nov 2009

Teepunsch für die Adventszeit

TeepunschDie Tage sind wieder kurz geworden und es wird Zeit, den Winter zu begrüßen. Um Ihnen den Start in den Winter zu versüßen und um die Vorfreude auf de Adventstage zu steigern hier ein tolles Rezept für einen Teepunsch:

Zutaten:
für 4 Personen
für ca. 1 Liter

  • 2 EL Schwarzer Tee
  • 6 g Zucker
  • 4 Streifen dünn abgeschälte Zitronenschale (unbehandelt)
  • 1 Stern-Anis
  • 200 ml Holunderblütensirup
  • 100 ml brauner Rum

Zubereitung:

1l Wasser aufkochen. Tee in einem Teefilter zugeben und 3-4 Minuten darin ziehen lassen. Tee entfernen und Zucker zugeben. Zitronenschale und Steranis 10 Minuten darin ziehen lassen.

Teepunsch mit Holunderblütensirup und Rum würzen, etwas erhitzen und genießen.

Superior-Oolong

China ist bekanntlich die Heimat des Tees. Schon vor 5000 Jahren haben die Chinesen die Teesträucher entdeckt und genutzt. Jede Region pflegt seine eigene jahrhundertlange Tradition der Teeherstellung. Entsprechend ist  auch die Vielfalt der chinesischen Teesorten.

Damit die Teetrinker den Überblick über alle Teesorten behalten, werden in China Tee-Wettbewerbe veranstaltet. Im Laufe der Zeit haben sich einige Teesorten herauskristallisiert, die häufig zu den Gewinnern dieser Wettbewerbe gehören. Diese Teesorten werden in Listen „Top 10 bester China Tees“ zusammen gefasst. Eine einheitliche Liste scheint aber nicht zu existieren. Die Listen variieren abhängig von der Region und von dem aktuellen Tee-Trend.

Folgende China Tees erscheinen am häufigsten in 20 verschiedenen Chart-Listen:

Rang Teebezeichnug gängige europäische
Bezeichnung
Herkunft Typ
1 Long Jing Drachenbrunnen Hangzhou
(Zhejiang)
Grüner Tee
2 Bi Luo Chun
(Pi Lo Chun)
Jadegrüne Frühlingsschnecke Suzhou
(Jiangsu)
Grüner Tee
3 An Xi Tie Guan Yin Eisen Buddha Anxi
(Fujian)
Oolong Tee
4 Huang Shan Mao Feng Der Gipfel des Huang Berges Huangshan
(Anhui)
Grüner Tee
5 Jun Shan Yin Zhen Silber Nadel aus Jun Shan Yueyang
(Hunan)
Gelber Tee
6 Qi Men Hong Cha Keemun Qimen
(Anhui)
Schwarzer Tee
7 Wu Yi Yan Cha Wuyi-Felsentee Wuyi
(Fujian)
Oolong Tee
8 Liu An Gua Pian Melonenkerne Jinzhai
(Anhui)
Grüner Tee
9 Bai Hao Yin Jan Weißhaarige Silbernadel Fuding
(Fujian)
Weißer Tee
10 Pu-Erh Pu-Erh Simao
(Yunnan)
Schwarzer Tee

 

Allein der Name des Tees aus der Top10-Liste garantiert Ihnen aber nicht den besten Genuss, da die berühmten Sorten verschiedene Qualitätsstufen aufweisen. Die besten Tees kommen aus der Frühlingspflückung. In dieser Jahreszeit herrschen optimale Naturbedingungen für die Teepflanze: mäßige Temperaturen, optimale Verhältnisse zwischen Sonnescheindauer und Niederschlag. Die Tees aus Frühlingspflückungen erzielen sehr hohe Preise. Deren Mengen sind aber begrenzt und die Teebauern können nicht allein davon leben. Deshalb pflücken Sie auch im Sommer und im Herbst und produzieren minderwertigeren Tee für den breiten Markt.

Häufig findet man berühmte Teenamen die aber in anderen Anbau-Gebieten hergestellt worden sind. Diese unterscheiden sich aber von den herkömmlichen Sorten, da bekanntlich die Klimabedingungen, Bodeneigenschaften und die Traditionen in der Verarbeitung großen Einfluss auf die Qualität des Tees haben.

Sushi

In verschiedenen Kulturen ist eine Tasse Tee ein fester Begleiter zur jede Mahlzeit. Ob Frühstück, Brunch, Mittagessen, Abendbrot oder spätes Mahl, es gibt immer einen passenden Tee dazu. Denn der Tee hat die Eigenschaft das Geschmacks- und Geruchsempfinden zu sensibilisieren. Er betont die geschmacklichen Eindrücke und hebt die Feinheiten der Speise hervor. Und viele Gerichte bilden mit dem Tee ein „Paar“.

Aber wie lässt sich das fantastische Potential des Tees mit unseren Speisen kombinieren. Hier sind ein paar einfache Regeln: 

Weisse Tees haben sehr zarte Aromen und sind hervorragende Begleiter zu milden, nicht zu intensiven sahnigen und zitronigen Speisen zu hellem Geflügel und Süßwasserfisch sowie zu leichten Desserts aus Mandeln oder Kokosnuss.

Grüne Tees sind sehr vielseitig und passen sich leicht an. Sie harmonieren mit nicht zu stark gewürzten Speisen: Gemüse, Meeresfische und Meeresfrüchte, Reis und gedämpfte Teigtaschen. Ein japanischer Sencha kombiniert sehr gut mit Zander. Je nach spezifischer Note des Tees – gemähtes Gras, Algen, unreifes Getreide – lässt sich die Abstimmung optimieren.

Leicht oxidierte Oolongs sind besonders heikel, wenn es um die richtige Kombination geht. Sein blumiges oder fruchtiges Aroma wird von schweren, stark gewürzten Speisen schnell zerstört. Sehr gut lassen sich mit „grünen Oolongs“ Schweinefleisch und gedämpfte Teigtaschen, aber auch Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen vermählen. Stärker fermentierte Oolongs vertragen auch kräftigere Begleiter, selbst Karamelltöne oder Sojasauce.

Schwarze Tees kommen am häufigsten vor und sind einfach zu kombinieren. Am besten passen sie zu zu pikanten Gerichten und zu Braten. Schwarzer Tee liebt Fleisch und Curry, Konfitüren und Schokoladen-Speisen.

Pu-Erh Tees werden in China traditionell zu fetten Speisen serviert. Sie passen zu allen vollmundigen Speisen, zum Wildfleisch, Ente, geräuchertem Fisch, würzigen getrockneten Wurst und Innereien.

Mit diesen einfachen Regeln können Sie selbst einen Tee passend zu Ihren Mahlzeiten auswählen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Besonderheiten jeder Sorte kennen zu lernen und um herauszufinden, mit welcher Speise sie am besten harmoniert.

 Es lohnt sich und bereitet immer wieder einen neuen Genuss.

Verschiedene Teesorten schmecken besser, wenn die richtige Wassertemperatur bei der Zubereitung berücksichtigt wird. Her gibt es ein landläufiges Vorurteil – Tee sollte immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden. Der Effekt einer solchen Behandlung ist stets derselbe: ein Großteil der wertvollen, aber leider leicht flüchtigen, Geschmacksstoffe (Flavoide) verdampfen im Moment des Aufgießens, der Tee schmeckt fade…

Natürlich hat man nicht immer ein Thermometer bei der Hand um die optimale Temperatur zu ermitteln, aber auch hier gibt es wieder ein paar kleine Faustregeln, die zu beherzigen nicht viel Aufwand kostet.

Bei einem Wasser, welches kurz aufkochte und sich gerade wieder beruhigt hat, beträgt die Temperatur ca. 95°C und ist für die meisten Schwarzen Tees ideal. Lässt man das Wasser eine bestimmte Zeit stehen, kühlt es sich weiter ab, und zwar:

Temp. direkt nach dem Aufkochen ~ 95°C (Ideal für Schwarzen Tee)
Temp. 1 min nach dem Aufkochen ~ 80°C  (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 3-4 min nach dem Aufkochen ~ 70°C (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 8-9 min nach dem Aufkochen ~ 60°C (japanische Grüne Tees)

Diese Regeln gelten für eine Wassermenge von ca. 1-1,5 l Wasser. Je geringer die Wassermenge ist, die man zum Kochen bringt, desto schneller kühlt sich das Wasser ab.
Das Wasser sollte nicht mehrmals aufgekocht werden. Mit jedem Aufkochen entflieht der Sauerstoff aus dem Wasser, was den Geschmack des Tees beeinträchtigt.

Viel Spaß beim experimentieren!!!

1.Aug 2009

Eiskalter Teegenuss

Sommererfrischung mit extra Gesundheits-Kick!
Das Wetter am Wochenende verspricht heiß zu werden. Wie wäre es mit einem erfrischenden belebenden selbstgemachten Eistee? Vor allem ist er viel gesünder und köstlicher als viele Limonaden und Fertiggetränke.

Für die Eistee-Zubereitung sind Schwarz-, Grün- und Rooibos-Tees gleichermaßen geeignet. Damit das wunderbare Aroma des Tees und die Farbe erhalten bleiben, darf der Tee nicht im Kühlschrank langsam abgekühlt werden. Der richtige Eistee wird „geschockt“, das heißt, der heiße Tee wird sofort nach der Ziehzeit über die Eiswürfel gegossen. Das Getränk wird sofort kalt, schmeckt herrlich erfrischend und bleibt hocharomatisch.
Ich empfehle für den Aufguss nur etwas mehr Tee als sonst zu nehmen (nicht die doppelte Menge, wie oft empfohlen!), auch wenn man den Aufguss durch das Eis noch weiter streckt. Eistee ist ein Durstlöscher und es ist oft besser wenn er etwas feiner im Geschmack ist.

Schwarzer Eistee
Der „klassische“ Eistee wird oft aus würzigem Assam- und Ceylon-Schwarztee zubereitet.

Zutaten für 4 Personen:

1 l frisches Wasser
3 Esslöffel schwarzen Ceylon Tee, z.B. Ratnapura FBOP EX SP
1 unbehandelte Zitrone
Rohzucker oder Honig nach belieben
20 Eiswürfel

Zubereitung:

Tee mit 1 l Wasser aufbrühen und 3 min ziehen lassen. Die Zitrone auspressen und den Saft mit dem Tee vermengen. Eistee nach Geschmack mit Honig oder Rohzucker süßen. Legen Sie die Eiswürfel in Gläser oder eine Kanne und gießen Sie vorsichtig den Tee über die Eiswürfel.

Rooibos Eistee
Durch seinen fein-süßlichen Geschmack eignet sich Rooibos (Rotbusch) hervorragend für Eistee. Und da Durstlöscher nicht langweilig sein müssen, wird der Rooibos Tee mit Fruchtsäften und Eis zum exotischen Sommercocktail:

Zutaten für 4 Personen:

0,5 l frisches Wasser
2 Esslöffel Rooibos-Tee, z.B. „Skoon“
0,5 l Pfirsich-Saft
1 unbehandelte Zitrone
Crushed Ice

Zubereitung:

Gießen Sie den Tee mit 0,5 l heißem Wasser auf und lassen ihn 5-7min ziehen. Pressen Sie die Zitrone aus und verrühren Sie den Tee mit Zitronen- und Pfirsichsaft. Eine Kanne mit viel Crushed Ice auffüllen, den Tee darüber gießen und an einem besonders heißen Sommertag genießen!

Sommer, Sonne, Eistee: Mit diesen Rezepten ist Genuss garantiert. Und einen extra Gesundheits-Kick gibt’s noch dazu. Viel Spaß beim Schlürfen!!!