22.Mrz 2016

Weißer Tee aus Mannong

Auf den Berghängen von Mannong erstreckt sich der größte antike Teegarten Yunnans. Auf einer Höhe von 1.500 bis 1.800 m üNN wachsen die bis zu 800 Jahre alten Teebäume. Das tropische Monsun-Klima, Durchschnittstemperaturen von 20-22 °C und ergiebige Niederschläge bieten ideale Bedingungen für die Teepflanzen. Der höchste Teebaum dieser Region erreicht 7 Meter.

In dieser wunderschönen Gegend entstand die Mannong Tee-Kooperative, die viele kleine Familiengärten vereint. Die Nutzungsrechte an den antiken Teepflanzen (Camellia sinensis assamica) gehören immer noch den ethnischen Minderheiten Lahus, Dai und Bu Langs. Die Teebauern pflücken die frisch gesprossenen Teeblätter per Hand von den Bäumen. Die weitere Verarbeitung erfolgt teilweise zuhause und in einer kleinen Fabrik. Für euch habe ich hier ein paar Bilder von der Gegend.

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9.Jul 2012

Tee für jede Jahreszeit

In China hat der Tee einen sehr hohen Stellenwert, nicht nur als Genussmittel, sondern als auch ein Getränk, das positive Eigenschaften für unsere Gesundheit und unser Körper hat. Laut der traditionellen Chinesischen Medizin gibt es für jede Jahreszeit einen passender Tee, der sehr positiv unsere Lebensenergie, das so genannte „Qi“ beeinflusst.

Das Qi durchdringt alles und manifestiert sich in vielen verschieden Formen. Im menschlichen Körper fließt das Qi auf vielen miteinander verbundenen Bahnen in unterschiedlichen Richtungen. Jeder Körperteil ist damit ausgefüllt und somit beeinflusst ein ungestörter Qi-Fluß die einwandfreie Funktion der inneren Organe, der Organsysteme und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. das Qi reguliert auch unsere Körperwärme und stärkt den Körpertonus.

Im Frühling wirkt zum Beispiel ein Weißer oder Grüner Jasmin Tee oder mit Osmathus Blüten aromatisierter Oolong Tee sanft wärmend und stimulierend auf die Gemütsverfassung und unser Wohlbefinden. Der psychische Zustand wird positiv beeinflusst, Beklemmungszustände werden gelöst und Frühjahrsmüdigkeit wird leichter überwunden. Den ganzen Beitrag lesen…

25.Feb 2010

Grapefruit in Gelee aus Weißem Tee

In dem alten Karton mit einer Rezepte-Sammlung habe ich diese Woche ein Rezept mit Tee gefunden. Den probierst du jetzt aus, dachte ich. Das Ergebnis meiner Bemühungen ist ein köstlicher und erfrischender Dessert geworden, den man auch ohne schlechtes Gewissen geniessen kann:

Für 2 Portionen:

1 Roter Grapefruit
1 Weißer Grapefruit
1 Granatapfel
1 EL loser Weißer Tee
1 Tasse Wasser
2 TL Zucker
2 EL Gelatine Pulver 

Zubereitung:

Die Grapefruits schälen, segmentieren und die weiße Haut entfernen.
Den Granatapfel entkernen. (Tipp: Schneiden Sie dafür die Krone des Granatapfels ab und schneiden Sie die Haut in vier Segmenten an. Weichen Sie den Granatapfel für 10 min im kalten Wasser ein. Der Frucht lässt sich danach leicht brechen und die Kerne lösen sich sehr leicht von der Haut.)

Wasser aufkochen und 2 min abkühlen. Weißen Tee aufgießen und nach 5 min Ziehzeit entnehmen. Mit Zucker süßen und abkühlen lassen. Gelatine-Pulver mit dem Tee vermischen.

Die Grapefruit und Granatapfel-Samen in Glasschälchen platzieren, mit dem Tee-Gelee füllen und im Kühlschrank 2-3 Stunden abkühlen lassen.

25.Nov 2009

Die Legende vom Weißen Tee

Silver Tip Weißer Tee

Aus den vom Nebel umhüllten Bergen Chinas kommt ein geheimnisvoller Schatz – der Weißer Tee. Die Chinesen genießen den Weißen Tee seit mehreren Tausend Jahren. Erst vor kurzem hat auch der Rest der Welt dieses mysteriöse Gebräu entdeckt.

Lange Zeit war der Weiße Tee das Getränk der Kaiser und die Privileg der Reichen. Einer chinesischen Legende nach, reiste vor rund 5000 Jahren der Kaiser Shen Nung ins Landesinnere. Er lies sich eine Tasse mit gekochtem Wasser geben. Plötzlich kam eine Windböe und wehte ihm drei Blätter von wilden Teebäumen in die Tasse. Der neugierige Kaiser ließ die Blätter in der Tasse und kostete das gold-gelbe Gebräu. Er fand das Getränk belebend und erfrischend. Der Tee war geboren.

Während der Song Dynastie (960-1279) wurde der Weißer Tee verehrt. Er war nur dem Kaiserlichen Hof vorbehalten. Angeblich durfte die rituelle Pflückung von Knospen nur an zwei Tagen im Jahr und nur von Jungfrauen erfolgen, die dabei Scheren aus Gold verwendeten. Danach durfte niemand die geernteten Knospen berühren, bis sie vor den Augen des Kaisers aufgegossen wurden. Denn bei einer Berührung der Knospen galten sie als unrein.

Bis vor kurzem war das edele Getränk außerhalb China noch relativ unbekannt. Heute, dank des Interesses am feinen Getränk Tee und bemerkenswerten neuen Erkenntnissen über die gesundheitlichen Wirkungen, ist der Weißer Tee neu entdeckt und wird auf der ganzen Welt genossen.

Sushi

In verschiedenen Kulturen ist eine Tasse Tee ein fester Begleiter zur jede Mahlzeit. Ob Frühstück, Brunch, Mittagessen, Abendbrot oder spätes Mahl, es gibt immer einen passenden Tee dazu. Denn der Tee hat die Eigenschaft das Geschmacks- und Geruchsempfinden zu sensibilisieren. Er betont die geschmacklichen Eindrücke und hebt die Feinheiten der Speise hervor. Und viele Gerichte bilden mit dem Tee ein „Paar“.

Aber wie lässt sich das fantastische Potential des Tees mit unseren Speisen kombinieren. Hier sind ein paar einfache Regeln: 

Weisse Tees haben sehr zarte Aromen und sind hervorragende Begleiter zu milden, nicht zu intensiven sahnigen und zitronigen Speisen zu hellem Geflügel und Süßwasserfisch sowie zu leichten Desserts aus Mandeln oder Kokosnuss.

Grüne Tees sind sehr vielseitig und passen sich leicht an. Sie harmonieren mit nicht zu stark gewürzten Speisen: Gemüse, Meeresfische und Meeresfrüchte, Reis und gedämpfte Teigtaschen. Ein japanischer Sencha kombiniert sehr gut mit Zander. Je nach spezifischer Note des Tees – gemähtes Gras, Algen, unreifes Getreide – lässt sich die Abstimmung optimieren.

Leicht oxidierte Oolongs sind besonders heikel, wenn es um die richtige Kombination geht. Sein blumiges oder fruchtiges Aroma wird von schweren, stark gewürzten Speisen schnell zerstört. Sehr gut lassen sich mit „grünen Oolongs“ Schweinefleisch und gedämpfte Teigtaschen, aber auch Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen vermählen. Stärker fermentierte Oolongs vertragen auch kräftigere Begleiter, selbst Karamelltöne oder Sojasauce.

Schwarze Tees kommen am häufigsten vor und sind einfach zu kombinieren. Am besten passen sie zu zu pikanten Gerichten und zu Braten. Schwarzer Tee liebt Fleisch und Curry, Konfitüren und Schokoladen-Speisen.

Pu-Erh Tees werden in China traditionell zu fetten Speisen serviert. Sie passen zu allen vollmundigen Speisen, zum Wildfleisch, Ente, geräuchertem Fisch, würzigen getrockneten Wurst und Innereien.

Mit diesen einfachen Regeln können Sie selbst einen Tee passend zu Ihren Mahlzeiten auswählen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Besonderheiten jeder Sorte kennen zu lernen und um herauszufinden, mit welcher Speise sie am besten harmoniert.

 Es lohnt sich und bereitet immer wieder einen neuen Genuss.

24.Aug 2009

Ewige Jugend aus der Teetasse!

Anti-AgingLadies aufgepasst! Britische Forscher haben 21 Pflanzen auf ihren Gehalt an Antioxidantien und Wirkstoffe, die Entzündengen hemmen und der Hautalterung entgegen wirken, untersucht. Ein außerordentlich hoher Gehalt an solchen Substanzen wurde im Weißen Tee festgestellt. Neben großer Menge an Antioxidantien sind darin auch sehr wirksame Hemmstoffe enthalten, die Collagen und Elastin spaltende Enzyme blockieren.

Collagen und Elastin sind sehr wichtige Strukturproteine. Collagen bildet 30% der Gesamtproteinmasse des menschlichen Körpers und ist für die Straffheit und Festigkeit der Haut verantwortlich. Es sorgt für die richtige Hautfeuchtigkeit und regeneriert die Hautzellen. Durch das mit dem Alter fortschreitende Defizit an Collagen entstehen unter anderem Hautfalten. Elastin ist für die Elastizität der Haut zuständig und sorgt dafür, dass unsere Haut immer flexibel und geschmeidig ist.

Bereits minimale Mengen des Teeextrakts zeigten eine starke Wirkung als Antioxidant. Weißer Tee könnte sich daher als vielversprechende Quelle neuer Wirkstoffe erweisen.

Quelle:  BMC Complementary and Alternative Medicine

Weißem Tee sagt man schon länger zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nach. Er gilt als edelste Teesorte der Welt. Seine besondere Qualität liegt in der Auswahl der Blätter und deren Verarbeitung. Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs werden für besonders hochwertigen Weißen Tee verwendet. Sie werden einzeln per Hand gepflückt, für ein Kilo Tee sind rund 30.000 Knospen notwendig. Auf großen Trockengestellen werden die Knospen bei schwachem Tageslicht luftgetrocknet. Danach kommen sie in große Körbe, werden kurz erhitzt und trocknen noch einmal an der Luft. Durch die besonders schonende Verarbeitung erhält der weiße Tee seine exklusive Note und behält in höherer Konzentration als die anderen Sorten die Inhaltsstoffe. Das besondere an Weißen Tee ist der hohe Gehalt an Polyphenolen. Diese Stoffe können schädliche freie Radikale ausschalten und sollen dadurch eine Schutzfunktion für die Körperzellen haben.

Verschiedene Teesorten schmecken besser, wenn die richtige Wassertemperatur bei der Zubereitung berücksichtigt wird. Her gibt es ein landläufiges Vorurteil – Tee sollte immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden. Der Effekt einer solchen Behandlung ist stets derselbe: ein Großteil der wertvollen, aber leider leicht flüchtigen, Geschmacksstoffe (Flavoide) verdampfen im Moment des Aufgießens, der Tee schmeckt fade…

Natürlich hat man nicht immer ein Thermometer bei der Hand um die optimale Temperatur zu ermitteln, aber auch hier gibt es wieder ein paar kleine Faustregeln, die zu beherzigen nicht viel Aufwand kostet.

Bei einem Wasser, welches kurz aufkochte und sich gerade wieder beruhigt hat, beträgt die Temperatur ca. 95°C und ist für die meisten Schwarzen Tees ideal. Lässt man das Wasser eine bestimmte Zeit stehen, kühlt es sich weiter ab, und zwar:

Temp. direkt nach dem Aufkochen ~ 95°C (Ideal für Schwarzen Tee)
Temp. 1 min nach dem Aufkochen ~ 80°C  (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 3-4 min nach dem Aufkochen ~ 70°C (Grüne und Weiße Tees)
Temp. 8-9 min nach dem Aufkochen ~ 60°C (japanische Grüne Tees)

Diese Regeln gelten für eine Wassermenge von ca. 1-1,5 l Wasser. Je geringer die Wassermenge ist, die man zum Kochen bringt, desto schneller kühlt sich das Wasser ab.
Das Wasser sollte nicht mehrmals aufgekocht werden. Mit jedem Aufkochen entflieht der Sauerstoff aus dem Wasser, was den Geschmack des Tees beeinträchtigt.

Viel Spaß beim experimentieren!!!