Matcha Zubereitung

Für die Teefreunde, die sich zum ersten Mal an einen Matcha heranwagen, haben wir einen kleinen 2-minütigen Film über die Matchazubereitung gedreht. 

Während meines Aufenthaltes in Japan habe ich Matcha richtig schlagen gelernt. Im Film sind auch die Bilder vom Matcha Feld und der Matcha Manufaktur einbezogen, die ich in Uji besucht habe. Ein Merkmal für die richtige Zubereitung ist ein dicker und fester Schaum auf der Oberfläche des Tees, der auch wesentlich für den Geschmack ist. Auch Klümpchen dürfen nicht den Genuss verderben.

Viel Spass beim “nachschlagen” von Matcha.

Teegenuß am Arbeitsplatz

Als Tee-Süchtige möchte ich natürlich perfekten und frisch zubereiteten Tee zur jeder Tageszeit, auch am Arbeitsplatz, genießen. Dabei sollen auch Oolongs, Weißer und Grüner Tee nicht zu kurz kommen. Diese Tees werden bekanntlich mehrmals aufgegossen und der Prozess des Teegenusses wird auf einmal sehr zeitaufwendig. Wer kann sich das schon am Arbeitsplatz erlauben? Die Blätter nach dem ersten Aufguss zu entsorgen ist nicht sinnvoll, da hochwertige Tees sehr viel Potenzial haben. (Die mehrfach möglichen Aufgüsse rechtfertigen auch den hohen Preis des Tees.) Eine zubereitete Thermoskanne für den ganzen Tag ist auch nicht die optimale Lösung, da mit der Zeit ätherische Öle entfliehen und der Tee an Aroma sowie Geschmack verliert und flach wird.
Auf der Suche nach einer Lösung bin ich dann auf das optimale Teeset gestoßen:

Tea At Work - Das Teeset von Tea Exclusive

Die Idee ist sehr einfach und genial zugleich: ein großes Glas mit Deckel und einem Sieb. Das Glas ist doppelwandig und sorgt dafür, dass der Tee länger warm bleibt. Das Sieb mit den Teeblättern wird nach der Ziehzeit im umgekehrten Deckel abgestellt, bereit für weitere Aufgüsse. Man benötigt nur noch eine Thermoskanne mit heißem Wasser, damit man die Blätter immer wieder aufgießen kann ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. Sehr praktisch! (und hier zu bekommen).

Ein Paket von Sasha Wardell

Diese Woche habe ich ein Paket aus England angenommen. Auf deren Inhalt habe ich mehrere Wochen mit großer Freude gewartet: wunderschöne Tee-Schalen aus feinstem Bone China. Der Absender, Sasha Wardell, ist eine großartige Künstlerin die sich auf Arbeiten mit Porzellan, insbesondere auf Bone China spezialisiert. Die Tee-Schalen sind von Ihr handgefertigt und signiert.

Bone China ist, mit all seinen besonderen Eigenschaften, ihr Lieblingsmaterial. Es ist sehr „zielstrebiges“ Material, welches Reinheit und Präzision ausdrückt. Intensives Weiß, Transparenz und Festigkeit machen Bone China zum verführerischen Arbeitsmaterial. Sasha Wardell hat die industriellen Techniken des Formenbaus und das Gießen des Bone China zu einem Fertigungsverfahren für Studios angepasst. Dadurch sind völlig neu Effekte entstanden.

Tee-Schale "Silver Tip" von Sasha Wardell Tee-Schale "Space" von Sasha Wardell

Architektonische Details und die Struktur, die eine Illusion ausdrücken, bilden den Ausgangspunkt für die Werke, während die besonderen Eigenschaften des Tons den Rest erledigen – das Weiße bietet eine Leinwand für die Struktur oder für Farbe; die Transparenz erhöht die Leuchtkraft.

Heute unterrichtet Sasha “Keramik” in Großbritannien und Frankreich. Zahlreiche Auszeichnungen hat Sie für Ihre Arbeit bekommen und ihre Meisterwerke werden in vielen Galerien und Museen, unter anderem im Kellinghusen Museum, (Deutschland), National Museum of Scotland (Edinburgh), Los Angeles Art and Craft Museum (USA) und Yale-Zentrum für British Art Museum (USA) ausgestellt.

Das Foto von Sasha habe ich von dem Fotografen Kit Logan bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür.

Taste Timer – eine Apple App auch für Teetrinker

Auf der Suche nach neuen Ideen für meinen Blog bin ich auf den „Taste Timer“ – eine Applikation für iPhone und iPod Touch gestoßen. Für rund 300 Gerichte und Getränke umfasst das Programm die Zubereitungs-Temperatur, Zeit und empfohlene Mengen. Auch besteht die Möglichkeit sich Notizen zu machen und eigene Gerichte zu hinterlegen.

Das Tolle an dem Programm ist, dass für die Teetrinker, die die Tee-Ziehzeiten noch nicht im Gefühl haben, alle wichtigen Teesorten (Weißer, Grüner, Oolong, Schwarzer Tee und Rooibos) berücksichtigt sind. Suchen Sie sich nur die passende Teesorte aus und drucken Sie auf „Start“. Einfach und genial!

Den Download finden Sie hier.

Traditionelle Zubereitung von japanischem Sencha

Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich ein großer Verehrer von japanischen grünen Tees bin. Einer davon ist Sencha.

Sencha ist in Japan der Tee für alle Gelegenheiten. Die Teeblätter werden von offenen Teefeldern gepflückt, auf denen sie uneingeschränkt von der Sonne beschienen werden. Er ist unfermentiert, wird nur leicht gedämpft, anschließend getrocknet und geröstet. Sencha hat schöne Nadelstruktur. Der beste Tee stammt auch hier von der ersten Pflückung.

Hier der traditionelle Weg einen Sencha zuzubereiten:

Gyokuro Uji – kostbarer Tautropfen

Gyokuro-Uji

Gyokuro-Uji

Die neuen Tees aus Japan sind eingetroffen!

Ich bin ein sehr großer Verehrer von japanischem Grünen Tee und freue mich deshalb sehr auf die neuen Schätze in unserer Kollektion: den Sencha Supreme und den Gyokuro Uji. Die Japanischen Grünen Tees unterscheiden sich wesentlich von grünen Tees aus China oder Sri Lanka und haben einen ganz eigenen Charakter. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich in diesem Bericht dem Gyokuro schenken.

Gyokuro ist Tee von höchster Qualität. Die Teepflanzen werden etwa 3 Wochen vor der Ernte abgedeckt und so von der direkten Sonneneinstrahlung geschützt. Nur die obersten, frisch gewachsenen Blätter werden gepflückt und zu Gyokuro verarbeitet.

Beschatten von Teepflanzen für Gyokuro

Beschatten von Teepflanzen für Gyokuro

Unser Gyokuro ist ein besonderer Tee, da seine Herstellung noch von einem berühmten Teemeister überwacht wird. Gyokuro Uji weist zwei wesentliche Merkmale auf, die ihn von allen anderen Tees unterscheiden: zum einen wählt der Teemeister einen besonderen Boden aus, der genau die richtige Zusammensetzung an Nährstoffen und die optimale Feuchtigkeit für die Kultivierung hat. Zum anderen werden die Blätter für diesen Tee vom Teemeister und seinen Schülern von Hand gepflückt gerollt und gepresst. Beide Techniken sind sehr aufwendig und sind im heutigen hochtechnisierten Japan eine absolute Seltenheit geworden.

Gyokuro ist in Japan kein Alltagsgetränk, das in Eile getrunken wird. Er ist ein Luxustee, den man zu den feinsten Speisen serviert. Sie sollen diesen Tee in kleinen Schlückchen genießen, damit sich der Geschmack im Mund entfaltet und Sie jeden Tropfen mit seinem unvergleichlichem Aroma würdigen können.

Und noch kurz zur Zubereitung. Dieser Tee soll mit Wasser zwischen 50° C und 60°C aufgegossen werden. Nur dann entfaltet er seinen außergewöhnlichen Geschmack.

Wärmen Sie die Teekanne vorher an, dann gießen Sie das Wasser in die Tassen um Sie zu wärmen. Die Tassen leeren und großzügig Tee abmessen (3 Gramm Tee (1 Teelöffel) pro Person und Tasse). Gießen Sie die Blätter mit heißem Wasser und lassen Sie den Tee 2-3 Minuten ziehen. Zweiter Aufguss: 30 Sekunden. Ein Gyokuro wird in kleinen Tassen oder Schalen serviert.